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Die Augen

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Unsere Augen dienen nicht nur zur Orientierung, sondern ermöglichen es uns, alles um uns herum wahrzunehmen. Farben, Bewegungen, Licht und Dunkelheit zu erkennen und diese zu verarbeiten. Die Augen zählen zu den Sinnesorganen. Doch stellt sich die Frage, wie gut sind unsere Augen? Wie die Biologie zeigt, ist das menschliche Auge lediglich ein Mittelmaß, doch für unsere Bedürfnisse reicht dieses Mittelmaß völlig. Hier erstmal der feine Unterschied: Das menschliche Auge ist in der Lage 60 Bilder pro Sekunde zu verarbeiten, eine Stubenfliege bringt es immerhin auf 200 Bilder pro Sekunde. Nun gut, die hat ja auch gleich 3000 winzigen Augen, wir Menschen dagegen nur zwei. Unser Auge ist wohl das empfindlichste Sinnesorgan. Um die Augen zu schützen, hat unser Körper eine Vielzahl an Schutzmechanismen entwickelt, die allesamt eines zum Ziel haben: Unser Auge vor Gefahren zu schützen. Der erste Schutz ist in den Schädel integriert, nämlich die knöcherne Augenhöhle, die den Augen einen Ringsum-Schutz bietet. Winzige Schmutzpartikel, oder Fremdkörper können das empfindliche Organ schädigen. Zum Schutz vor Schmutz und Fremdkörpern haben wir Wimpern und Augenlider.

 

Auge und Blutgefäße und die Hornhaut

 

Dort, wo Licht auf das Auge trifft, befindet sich eine dünne Schicht, die Hornhaut, die durchsichtig ist. Darunter befindet sich die so genannte Adernhaut, die - wie der Name schon sagt - mit unzähligen Blutgefäßen durchzogen ist. Durch die Adernhaut werden die Augen mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Unter der Adernhaut ist die Pigmentschicht zu finden. Darunter die Netzhaut, der Teil des Auges, mit dem wir tatsächlich sehen. Sie besteht aus unzähligen Lichtsinneszellen. Der Blinde Fleck, wie die Stelle in der Medizin heißt, befindet sich genau dort, wo sich der Sehnerv das Auge Richtung Gehirn verlässt. Hier gibt es keine Sinneszellen, ein Sehen ist an dieser Stelle ist also nicht möglich. Zum Blinden Fleck gibt es auch einen Gegenspieler, den man in der Medizin als Gelber Fleck bezeichnet. An dieser Stelle befinden sich besonders viele Lichtsinneszellen, also sieht man an dieser Stelle besonders scharf. Die Augenfarbe der Menschen wird an der Regenbogenhaut (Iris) sichtbar. In der Mitte der Iris befindet sich ein kleiner schwarzer Punkt, die Pupille. Die Pupille reagiert sofort, wenn Lichtstrahlen auf das Auge fallen. Je mehr Licht durch die Hornhaut auf die Regenbogenhaut fällt, umso mehr verengen sich die Pupillen. Ist der Lichteinfall geringer, erweitern sich diese.

 

Blickkontakt durch müde Augen

 

Das Auge ist der Spiegel der Seele - sagt man. Tatsächlich können wir Menschen mit unseren Augen unser Gemütszustand zum Ausdruck bringen. Wenn wir lachen, strahlen die Augen, wenn wir nervös sind, blinzeln wir öfter, und auch schneller, wenn wir traurig sind, verschleiern sich die Augen. Die Augen verraten auch sehr viel über eine Person. Wer z.B. lügt, (ohne dabei rot zu werden), der meidet den Blickkontakt, kann seinem "Gegner" nicht in die Augen schauen. Ehrliche Menschen dagegen haben förmlich den Drang, ihren Mitmenschen in die Augen schauen zu wollen, denn die Augen sind neben unserer Sprache eine unserer Kommunikationsmöglichkeiten. Die Gesundheit der Augen sollte für jeden genau so wichtig sein, wie die Gesundheit der Zähne. Deswegen sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt sehr wichtig. Vor allem Menschen, die an Sehschwäche, oder anderen Erkrankungen der Augen leiden, sollten die Kontrollen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das Auge wird ständig benutzt, außer, wenn wir schlafen. Doch auch tagsüber sollte man den Augen eine kleine Ruhepause gönnen. Besonders Menschen, die an Bildschirmen arbeiten, oder viel mit dem Auto unterwegs sind, sind auf diese Pausen angewiesen. Für einige Minuten die Augen zu schließen und ihnen etwas Ruhe zu gönnen, kann wahre Wunder vollbringen. Die Augen erholen sich bereits nach 5 Minuten. Man spürt, wie die Müdigkeit von den Augen fällt. Das medizinische Fachgebiet, das sich mit den Augen und deren Erkrankungen beschäftigt, heißt Ophthalmologie.

 

Hajnalka Prohaska

Copyright Foto: doug Olson - Fotolia.com


 



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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  20.03.2009; 21:32:02 Uhr



Kommentar von linz am 28.02.2010; 14:11:30 Uhr

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