Suche

Suche

Newsletter abonnieren.

Ihre Daten

.

Darmspiegelung - Kampf gegen Darmkrebs

Darmkrebs Was ist eine Darmspiegelung?

Eine Darmspiegelung, auch Koloskopie genannt, ist eine Untersuchung des Darms. Das geschieht mit einem Koloskop, das ist ein Schlauch der etwa 10 - 15 mm dick ist. An der Spitze des Schlauchs ist eine Kamera angebracht, ein Licht und eine Lupe. Meist ist noch eine Spül- und Absaugvorrichtung vorhanden. Dies bietet dem Arzt auch die Möglichkeit, kleinere chirurgische Eingriffe gleich vorzunehmen. Das Koloskop ist meist mit einem Computer verbunden. Auf dem Monitor kann der Arzt die Untersuchung verfolgen und verändertes Gewebe erkennen. Je früher man den Krebs erkennt, umso größer sind die Heilungschancen. Polypen im Darm können sich zu Krebs entwickeln.

 

 

Wann wird eine Darmspiegelung gemacht?

Eine Darmspiegelung wird dann gemacht, wenn der Patient Blut im Stuhl entdeckt, wenn der Hämokult - Test (das ist ein Test, um festzustellen, ob im Stuhl unsichtbares Blut ist) positiv ist, bei Schmerzen im Bauch, bei Durchfall oder Verstopfung, bei der Darmkrebsvorsorge und nach einer erfolgten Operation, das kann eine Polypenentfernung sein oder auch zur Kontrolle nach behandeltem Darmkrebs.

 

 

 

Wie läuft eine Darmspiegelung ab?

Vor der Untersuchung ist einiges zu beachten. Der Darm muss leer und gereinigt sein, dafür bekommt der Patient am Vortag ein Abführmittel, danach muss er viel trinken. Am Tag der Untersuchung darf weder etwas gegessen werden, noch getrunken. Medikamente, die der Patient unter Umständen einnehmen muss, sollten mit wenig Wasser genommen werden. In der Arztpraxis bekommt der Patient eine mineralhaltige Spüllösung. Die muss so lange getrunken werden, bis der Darm gereinigt ist, also die Flüssigkeit, die er ausscheidet, klar ist.

 

Die Darmspülung kann die Wirkung von Medikamenten beeinflussen, da diese zu schnell ausgeschieden werden und nicht ihre volle Wirkung erzielen. Das heißt, dass zum Beispiel die Pille unwirksam wird. Im Vorgespräch klärt der Arzt den Patienten über den Ablauf der Untersuchung auf, und nimmt ihm so gut es geht die Angst davor. Der Patient muss sich zur Seite legen und dann bekommt er das Koloskop vorsichtig über den Anus eingeführt.

 

Der Arzt pumpt mit dem Gerät etwas Luft in den Darm, um ihn so besser untersuchen zu können. Er kann das Koloskop drehen, um so den gesamten Darm untersuchen zu können. Das macht er, während er das Endoskop langsam aus dem Darm zieht. Im Laufe der Untersuchung kann der Arzt Polypen entfernen oder Proben entnehmen (Biopsie). Das erspart dem Patienten eine zusätzliche Untersuchung und eine unnötige Operation. Da das Gerät biegsam ist, ist es für den Arzt nicht schwer, das Koloskop, wenn nötig, bis in den Dünndarm zu schieben. Am Monitor kann der Arzt genau sehen, ob das Gewebe normal oder verändert ist.

 

Die Untersuchung dauert ungefähr 20 Minuten und ist für den Patienten oft unangenehm, jedoch schmerzfrei. Ängstliche Patienten können vom Arzt ein beruhigendes Mittel bekommen. Danach dürfen sie allerdings nicht mehr Auto fahren.

 

 

 

Nebenwirkungen und Risiken der Darmspiegelung:

 


Personen, die an einer Entzündung der Darmwand leiden, sollten auf eine  Darmspiegelung verzichten, denn dabei besteht die Gefahr, dass die Darmwand durchstoßen wird und es zu weiteren Verletzungen kommt. Wenn der Patient ein Beruhigungsmittel bekommen hat, darf er nicht selber ein Verkehrsmittel lenken. Selten kommt es vor, dass bei der Untersuchung die Darmwand durchstoßen wird.

 

 

Blutungen hingegen können häufiger auftreten, vor allem wenn während der Koloskopie auch Polypen entfernt wurden, oder eine Gewebeprobe entnommen wurde. Patienten, die an einer Erkrankung an Herz oder Lunge leiden, müssen nach der Verabreichung eines Beruhigungsmittels noch längere Zeit beobachtet werden, denn diese Medikamente können die Probleme verschlimmern.

 

 

Bezahlen die Kassen die Untersuchung?

Im Rahmen der Krebsvorsorge bezahlen die Kassen eine Darmspiegelung. Ab einem Alter von 55 Jahren übernehmen die Kassen die Kosten für die Untersuchung alle 10 Jahre. Sollte der Patient schon vor vollendetem 55. Lebensjahr Probleme haben, so bezahlen die Kassen die Untersuchung auch schon vorher. Die Kosten für eine Nachsorgeuntersuchung, im Rahmen einer Darmkrebsbehandlung, werden ebenfalls von den Kassen übernommen. Dies ist in relativ kurzen Abständen der Fall, meist zwischen einem oder zwei Jahren. Wenn es die Diagnose erfordert, dass der Patient sich in kürzeren Intervallen untersuchen lassen muss, bezahlen die Kassen auch diese.

 

 

 

Heilpraktike Felix Teske

© Doc RaBe - Fotolia.com

 




Social Bookmarks: Bookmark bei: Mr. Wong Add to: Webnews Add to: Yigg Add to: Linkarena Add to: Digg Add to: Del.icoi.us Add to: Diigo Add to: Technorati Add to: Folkd



Code Sie dürfen diese Seite gern mit folgendem HTML-Code verlinken und den Linktext natürlich auch ändern.

 



Artikel wurde zuletzt geaendert am:  10.02.2011; 10:50:12 Uhr



Kommentar zu Darmspiegelung - Kampf gegen Darmkrebs?

Kommentar schreiben:





Sind Sie ein Mensch? Aus Gründen der Sicherheit ist dieses Formular mit einem Spamschutz versehen.

Damit Sie dieses Formular absenden können, müssen Sie die folgende Aufgabe lösen.





.
.

xxnoxx_zaehler