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Leberuntersuchung - die Arten der Leberuntersuchung

Leberuntersuchung - die  Arten der Leberuntersuchung Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan des Körpers. Über die Leber werden die ganzen Giftstoffe aus dem Körper gefiltert und über den Harn ausgeschieden. Somit ist die Leber ein sehr belastetes Organ im Körper und arbeitet mit der Galle zusammen. Die Leber ist das einzige Organ im Körper, das nachwächst. Das heißt, ist ein Teil der Leber krank und muss entfernt werden, wächst der verbleibende Teil der Leber, nach und nach, wieder auf Normalgröße an.

Wann ist eine Leberuntersuchung notwendig?

Eine Untersuchung der Leber ist dann notwendig, wenn der Arzt Auffälligkeiten im Blutbild entdeckt. Dann wird er den Patienten raten, sich genauer untersuchen zu lassen. Der Arzt fragt den Patienten nach Beschwerden und nach etwaigen vorhergegangenen Krankheiten, die auf einen Leberschaden hindeuten könnten. Die Galle spielt hier auch eine große Rolle, da Leber und Galle zusammengehören. Daher können auch Schmerzen im Oberbauch auf Gallenprobleme hinweisen. Andere Hinweise auf eine Lebererkrankung kann eine Gelbfärbung der Haut und der Augäpfel sein. Auch eine Neigung zu blauen Flecken bei ganz leichten Stößen kann auf eine Fehlfunktion der Leber hindeuten.

 

 

Welche Arten der Untersuchung gibt es?


Ultraschall ist eine risikolose Untersuchung, mit der der Arzt die Leber, Galle und Gallenblase bildlich darstellen kann. Dabei erkennt er, ob der Patient an Gallensteinen leidet. Diese müssen dann operativ entfernt werden. Dank neuer medizinischer Forschung hat der Patient nur eine kleine Narbe. Der Arzt zertrümmert die Gallensteine von außen und führt dann durch einen kleinen Schnitt ein Gerät ein, mit dem er die zertrümmerten Gallensteine absaugt.

 

Mit dem Ultraschallgerät kann der Arzt auch Zysten, Tumore und Leberverfettungen feststellen.

Mittels Ultraschall schwer erkennbar sind Krankheiten wie Hepatitis (Gelbsucht). Der Arzt wird den Patienten auffordern sich auf die linke Seite zu legen, denn so hat er einen besseren Blick auf die Leber. Bei gewissen Patientengruppen kann der Ultraschall nicht so gut Ergebnisse liefern. Diese wären, wenn ein Patient korpulent ist, oder aus verschiedenen Gründen die Luft nicht anhalten kann.

 

Eine andere Methode die Leber zu untersuchen besteht mit der Computertomografie. Der Patient bekommt ein Kontrastmittel über die Vene gespritzt. Dieses ist allgemein gut verträglich, jedoch kann es zu Reaktionen wie Übelkeit oder Hautausschlag kommen. Dann wird er auf eine Liege gelegt, die in den Computertomografen geschoben wird. Umgangssprachlich ist der Computertomograf als „Röhre" bekannt. Dem Patienten umkreisen

Röntgenstrahlen, die den zu untersuchenden Bereich abtasten und die Bilder auf einen Monitor übertragen. Der Arzt bekommt somit ein dreidimensionales Bild des Organs und kann genau erkennen, ob Veränderungen vorliegen.

 

Die Magnetresonanztomografie verwendet keine Röntgenstrahlen, sondern ein Magnetfeld. Das kann aber nur bei Patienten angewendet werden, die keine Metallteile im Körper haben. Diese wären Implantate oder Herzschrittmacher. Der Patient sollte den Arzt vor der Untersuchung dahin gehend informieren. Während der Untersuchung muss der Patient ganz ruhig liegen und auf Anweisung des Arztes zwischendurch kurz die Luft anhalten.

 

Sollten an der Leber Auffälligkeiten sein, so wird der Arzt eine Biopsie vornehmen. Eine Biopsie ist die Entnahme einer Gewebsprobe aus dem veränderten Teil der Leber. Diese wird dann in einem Labor auf bösartige Zellen untersucht.

 

Zuerst sucht der Arzt mit dem Ultraschallgerät die Stelle der Leber, wo die Biopsie vorgenommen wird. Danach wird die Haut des Patienten desinfiziert und örtlich betäubt. Dann führt der Arzt eine Kanüle ein, mit der er die Probe entnehmen kann. Während der Biopsie kontrolliert der Arzt mittels Ultraschallgerät, wo die Kanüle ist, damit er auch an der richtigen Stelle die Gewebeprobe entnimmt. Die Biopsie ist risikolos, nur können manche Patienten ängstlich sein. Der Arzt wird vorher ein Gespräch mit dem Patienten führen und ihn beruhigen. Bei Bedarf kann der Patient auch ein leichtes Beruhigungsmittel bekommen.

 

 

 

Bezahlt die Krankenkasse die Untersuchung?

Bei begründetem Verdacht einer Lebererkrankung bezahlt die Krankenkasse erst einmal ein Blutbild. Sollten hier Auffälligkeiten zu sehen sein, so bezahlen die Kassen auch die weiteren Untersuchungen zur Abklärung dieser Auffälligkeiten. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung macht der Arzt ein Blutbild und kann so schon im Vorfeld erkennen, ob erste Hinweise auf eine eventuelle Lebererkrankung vorliegen.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Klaus Eppele - Fotolia.com

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  30.01.2011; 11:23:07 Uhr



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