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Mammographie - Diagnose und Vorsorge Brustkrebs

Mammgraphie Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und auch die Krebserkrankung, an der die meisten Frauen sterben, da dieser meist zufällig auftritt und zudem in seinem Frühstadium nur sehr schwer zu erkennen ist. Mit der Mammografie, einer speziellen Untersuchungsmethode der weiblichen Brust, bei der die Brust mithilfe von besonders schwach eingestellten Röntgenstrahlen durchleuchtet und auf Verhärtungen oder andere auffällige Veränderungen hin untersucht wird. Da das weibliche Brustgewebe recht locker und weich ist, wird die Brust für die Mammografie zwischen eine leichte Plexiglasplatte und dem Röntgentisch, auf dem sich die Objektträgerplatte befindet fixiert. Dies geschieht meist im Stehen, da die Haltung der Frau so gerade wie möglich sein sollte. Obwohl es recht unbequem und auch vereinzelt ein wenig unangenehm oder schmerzhaft sein kann, ist es notwendig, das die Brust für eine Mammografie so in Stellung gebracht wird.

 

Durch diese Lagerung wird das Brustgewebe dichter zusammengepresst, daher kann die nötige Strahlendosis sehr gering eingestellt werden. Außerdem ist durch die flache Lagerung des Brustgewebes eine bessere Übersicht und Auswertung der Aufnahmen möglich.

Nachdem die Brust in die richtige Stellung gebracht wurde, wird sie von oben und seitlich geröntgt um ein komplettes Bild zu erhalten, das eine zweidimensionale Ansicht gewährleistet.

Die so erfolgten Aufnahmen der Brust sind sehr kontrastreich und erlauben eine sehr gute Beurteilung des Gewebes und eventuell vorhandener Verhärtungen, die sich durch hellgraue Stellen erkennbar machen, die sich schon zeigen, noch ehe sie durch das Abtasten erkannt werden können.

 

Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt

 


 

Die Mammografie ist eine ergänzende altersabhängige Untersuchung zum Abtasten der Brust, welches mit zur Krebsvorsorge gehört, die der Gynäkologe regelmäßig als Bestandteil der eines gesetzlichen Vorsorgeprogrames zu Früherkennung Krebs durchführt. Diese wird für Frauen ab 30 Jahren empfohlen. Dennoch bekommen schon junge Frauen beim Gynäkologen die Technik des Abtastens gezeigt um Veränderungen des Brustgewebes so früh wie möglich zu bemerken und vom Arzt dann kontrollieren zu lassen, denn je eher eine Verhärtung innerhalb der Brust festgestellt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Da das Brustgewebe junger Frauen fester ist, und durch die Einnahme von Medikamenten wie der Pille verändert ist, wird bei Frauen unter 50 Jahren nur in sehr seltenen Fällen eine Mammografie gemacht. Sollte es bei einer Vorsorgeuntersuchung oder beim Abtasten eine Auffälligkeit geben, und der behandelnde Arzt eine Mammografie empfehlen, so wird dabei darauf geachtet, dass die Untersuchung nach Möglichkeit zu einem Zeitpunkt stattfindet, an dem das Brustgewebe am weichsten ist, dies ist zum Beispiel währen der Menstruation der Fall, außerdem wird nach Möglichkeit dazu geraten die  Pille oder andere  Verhütungsmittel, die auf hormonelle Basis funktionieren, abzusetzen, um die bestmöglichen Bedingungen für eine Aufnahme zu bekommen.

 

Das Risiko einer Fehldeutung der Aufnahmen wird so so gering wie nur möglich gehalten. Da aber eine Mammografie, trotz der schwachen Röntgenstrahlen und der genauen Indikation, dennoch ein gewissen Risiko beherbergt, wird gerade bei jungen Frauen als alternative gerne die Mammosonografie genutzt. Bei dieser wird mittels Ultraschall die Brust begutachtet und bei einem bestätigten Verdacht können weiter diagnostische Untersuchungen folgen. Die Mammosonografie wird auch dann als alternative zur Mammografie eingesetzt, wenn, bei einem Mann der Verdacht auf eine Krebserkrankung der Brust besteht, da die männliche Brust nur unter sehr erschwerten Bedingungen für eine Mammografie gelagert werden kann. Wird bei der Mammographie eine Veränderung in Form einer Geschwulst erkannt oder bestätigt, kann daraus noch nicht mit vollkommener Sicherheit bestätigt werden, ob es sich um ein Karzinom oder eine gutartige Verhärtung handelt, die nicht sofort behandelt werden muss. Daher werden zur endgültigen Diagnose noch weitere Untersuchungen vorgenommen.

 

 

 

 

Da die Erkrankung an Brustkrebs meist bei Frauen zwischen 50 und 70 Jahren auftritt, gibt es seit dem Jahr 2004 eine gesetzliche Bestimmung, bei dem alle Frauen ab 50 bis 69 Jahren in einem 2 jährigen Rhythmus zu einem Mammografie -Screening eingeladen werden. Dieses Screening findet entweder beim Gynäkologen oder bei einem Radiologen statt. Die Kosten für dieses Screening werden von den Krankenkassen voll übernommen. Nur in seltenen Fällen, wie zum Beispiel dem positiven Befund beim Abtasten oder familiären Vorbelastungen bei der Erkrankung von Brustkrebs, werden auch bei Frauen die jünger als 50 Jahren sind die Kosten für die Mammografie erstattet.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Oleg Ivanov - Fotolia.com

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  14.06.2010; 16:19:28 Uhr



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