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Szintigrafie - Untersuchungen der Schilddrüße

Szintigrafie - Untersuchungen der Schilddrüße Die Szintigrafie bezeichnet ein Verfahren, bei dem die Funktion der Schilddrüse und damit verbundene Krankheiten untersucht und erkannt werden können. Hierbei handelt es sich um eine Methode aus der Nuklearmedizin, wo mit einer speziellen Kamera, der sogenannten Gammakamera, Aufnahmen des Organs und des Gewebes gemacht werden können. So können die Funktions- und Durchblutungsverhältnisse anhand eines Bildes sichtbar gemacht und ausgewertet werden. Anhand dieser Untersuchungsmethode können mögliche Organschäden, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenüber- oder Unterfunktion, Veränderungen des Skeletts oder Bildung von Metastasen und sogar Herzkranzgefäßverengungen erkannt werden.

Szintigrafie - Untersuchung bei Schilddrüßenbeschwerden

 


Bei einer Szintigrafieuntersuchung werden den Patienten vorab, geringe Mengen radioaktiver Stoffe in den Körper gespritzt. Hierbei handelt es sich um kurzlebige Radionukliden, die sich im Körper verteilen. Anschließend müssen sich die Patienten unter eine Gammakamera legen, die dann die Strahlen des radioaktiven Mittels auffangen und in einem Diagramm widerspiegelt. Nur mit dem radioaktiven Mittel in der Blutbahn ist es möglich mit der Gammakamera, die von Körper abgebenden Strahlen aufzufangen und anhand eines Szintigramms sichtbar zu machen. Die Ausbreitung des gespritzten radioaktiven Mittels dauert zum Teil recht lange und kann bei einer Skelettszintigrafie bis zu 3 - 4 Stunden dauern. Das liegt daran, dass das gespritzte Radiopharmaka so lange benötigt, um sich bis ins Skelett auszubreiten. Die eigentliche Aufnahme unter der Gammakamera beträgt jedoch nur 10 - 30 min. Eine Szintigrafie - Untersuchung ist schmerzlos.

 

 

Diese Untersuchungsmethode eignet sich hervorragend zur Lokalisierungsdiagnostik, wie zum Beispiel zur Erkennung von Entzündungen im Skelett, mithilfe der sogenannten Skelettszintigrafie. Besonders sinnvoll erwies sich diese Methode aber, um die Funktionen der inneren Organe, wie zum Beispiel der Nieren oder Schilddrüsenfunktion, zu untersuchen.

 

 

Geringere Strahlenbelastung als bei einer Röntgenaufnahme

Die Belastung der Strahlungen bei einer Szintigrafie ist geringer als bei einer normalen Röntgenuntersuchung. Eine Isotopen-Szintigrafie wird oft bei Beschwerden der Schilddrüse durchgeführt, so lassen sich kalte oder heiße Knoten frühzeitig erkennen und behandeln. Auch eine mögliche Lungenembolie lässt sich mit dieser Methode schnell abklären. Immer mehr Menschen nutzen die Szintigrafie als Vorsorgeuntersuchung, da so bereits kleinste Veränderungen des Gewebes oder Durchblutungsstörungen sichtbar werden und entsprechende Behandlungstherapien, zur Heilung, bestimmt und angewandt werden können.

 

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Markus Lohninger - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  06.01.2011; 00:39:53 Uhr





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