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Die Auswirkungen der elektrischen Zigarette auf die Gesundheit

Gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe in E-Zigaretten
Die elektrische Zigarette ist bereits seit 2004 auf dem Markt. In dieser Zeit erregte sie viel Aufsehen und sorgte für viel Gesprächsstoff. Viele Raucher sind bereits auf dieses Produkt umgestiegen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Insbesondere sollen die elektrischen Zigaretten deutlich weniger gesundheitsschädlich als die Tabakzigaretten sein. Doch gibt es auch immer wieder Menschen, die vor dem Genuss der E-Zigarette warnen. In diesem Artikel soll die aktuelle Forschungslage zu den Gesundheitsgefahren, die von elektrischen Zigaretten ausgehen könnten, erörtert werden.

Propylenglycol-Dampf statt Rauch



Beim Genuss der elektrischen Zigaretten findet im Gegensatz zum Rauchen von Tabakprodukten kein Verbrennungsprozess statt. Das Liquid - der Verbrauchsstoff der E-Zigarette - wird lediglich verdampft beziehungsweise vernebelt. Dies bedeutet, dass die chemische Zusammensetzung sich nicht verändert, sondern dass der E-Raucher genau die gleichen Stoffe inhaliert, die bereits von Beginn an im Liquid enthalten sind. Bei der Verbrennung von Tabak entstehen jedoch etwa 4000 neue Stoffe, die im Tabakrauch enthalten sind und von denen etwa 2000 Verbindungen als gesundheitsgefährdend eingestuft werden. Die Untersuchungen zur elektrischen Zigarette beziehen sich in erster Linie auf die Wirkung des Propylenglycols. Dieser Stoff wird bereits seit vielen Jahrzehnten als Lebensmittelzusatzstoff verwendet. Er ist unter anderem in Zahnpasta, Kaugummis und Arzneimitteln enthalten. Bislang konnten keine schädlichen Auswirkungen dieses Stoffs verzeichnet werden. Lediglich bei Menschen mit starken Allergien kann das Propylenglycol gelegentlich allergische Reaktionen hervorrufen. Jedoch stellt es einen Unterschied dar, ob ein Stoff über den Magen eingenommen wird oder ob man ihn über die Lunge einatmet. Daher mussten nach der Erfindung der elektrischen Zigaretten neue Forschungsreihen durchgeführt werden, um auch diesen Bereich zu untersuchen. Abgesehen von gelegentlichen leichten Schleimhautreizungen konnten jedoch keine negativen Folgen festgestellt werden. Da die elektrischen Zigaretten jedoch erst seit einigen Jahren auf dem Markt sind, konnten noch keine Langzeituntersuchungen durchgeführt werden. Alle bisherigen Ergebnisse geben jedoch keinen Anlass dazu, eine gesundheitsgefährdende Langzeitwirkung anzunehmen. Neben dem Propylenglycol enthalten die Liquids auch Glycerin und Aromastoffe. Zur Wirkung dieser Stoffe wurden bislang keine Untersuchungen durchgeführt, jedoch gibt es auch hier bislang keinerlei Anzeichen für eine Gesundheitsgefährdung.

Liquids mit Nikotin und anderen gesundheitsschädlichen Stoffen



Um den Tabakrauchern den Umstieg zu erleichtern, werden viele Liquids mit Nikotin angereichert. Dieser Stoff macht zum einen süchtig und zum anderen ist er auch sehr schädlich für die Blutgefäße und erhöht das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, erheblich. Daher ist bei nikotinhaltigen Liquids die gesundheitsschädigende Wirkung offensichtlich. Aus diesem Grund ist es für die E-Raucher ratsam, stets ein nikotinfreies Liquid zu verwenden. Da dieser Stoff jedoch süchtig macht, kann es sein, dass der Umstieg zunächst schwerfällt. Eine gute Möglichkeit kann es sein, das nikotinhaltige Liquid immer häufiger durch die nikotinfreie Variante zu ersetzen, um so langsam die Sucht zu überwinden. Darüber hinaus wurden in manchen Liquids auch weitere Schadstoffe nachgewiesen. Diese werden im Gegensatz zur Anreicherung mit Nikotin nicht gewollt zugefügt, sondern entstehen durch unsorgfältige Verarbeitung. Die Bestellung des Liquids bei einem vertrauenswürdigen Händler kann dabei helfen, diese Gesundheitsgefahren zu umgehen.

Fazit: Elektrische Zigaretten sind nicht gesund, aber weniger schädlich als Tabakrauch
Wenn man die bisherigen Ergebnisse zusammenfasst, wird klar, dass die Gesundheitsgefahren der elektrischen Zigaretten stark davon abhängen, ob der E-Raucher ein nikotinhaltiges oder ein nikotinfreies Liquid verwendet. Im ersten Fall ist eine gesundheitsschädigende Wirkung nachgewiesen. Im zweiten Fall gibt es bislang jedoch kaum Anzeichen dafür, dass der Dampf aus Propylenglycol die Gesundheit gefährdet. Zwar stehen Langzeituntersuchungen bislang noch aus, jedoch scheint die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass hier negative Resultate zutage treten könnten. Wenn man den Dampf der E-Zigarette für sich genommen betrachtet, erscheinen die Risiken daher sehr gering, falls ein nikotinfreies Liquid verwendet wird. Wenn man diese Ergebnisse jedoch mit dem Tabakrauch vergleicht, der nachweislich viele hochgiftige Stoffe enthält, wird schnell klar, dass die E-Zigarette allem Anschein nach die deutlich bessere Alternative darstellt, selbst wenn ein nikotinhaltiges Liquid verwendet wird. Zwar ist das Nikotin gesundheitsschädlich, der Zigarettenrauch enthält jedoch ebenfalls Nikotin - und darüber hinaus noch viele weitere gesundheitsschädliche Stoffe. Obwohl die Ergebnisse bislang noch nicht endgültig gesichert sind, scheint der Umstieg auf die E-Zigarette daher eine erhebliche Verringerung der Gesundheitsbelastung mit sich zu bringen.

Artikel wurde zuletzt geaendert am:  25.08.2014; 16:05:00 Uhr





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