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Erste Hilfe

Erste Hilfe Notruf Wer die Erste-Hilfe-Maßnahmen beherrscht, ist durchaus in der Lage, Menschenleben zu retten. Es ist jedoch wichtig, dass man die grundlegende Regeln und bestimmte Abläufe aus dem Stehgreif zu können, denn in einem Notfall hat man keine Zeit nachzulesen. Hier muss jeder Handgriff, jede Bewegung sitzen. Es ist nur natürlich, dass man helfen möchte, wenn ein anderer Mensch in Not gerät. Sei es eine Verletzung, ein Unfall, plötzlicher Ohnmacht, oder ein epileptischer Anfall. Die Rettungskette umfasst 5 Glieder, also eine bestimmte Reihenfolge, an die man sich in jedem Fall halten muss. Egal, ob es dabei um Maßnahmen im Zuge eines Jobs als Rettungskraft geht oder nicht.

 

 

Unfallstelle sichern und Rettungsdienst rufen

Das erste Glied in der Rettungskette nennt sich Absicherung und Abschirmen. Insbesondere bei Verkehrsunfällen gilt es: Die Unfallstelle mit Warndreieck und Warnblinker zu sichern. Zu Ihrem eigenen Schutz sollten Sie auf das Tragen einer Warnweste nicht verzichten, diese sollte man stets im Kofferraum des Wagens haben. In Deutschland ist dies zwar nicht gesetzlich verordnet, in anderen Ländern, wie z.B. in Ungarn zahlt man jedoch empfindliche Strafen, wenn das Fehlen der Warnweste festgestellt wird. Auch das Schwenken einer Warnleuchte (Lichtkeule) trägt erheblich zum Selbstschutz bei. Bei Unfällen mit Strom, oder Gas gilt es, die Gefahrenquelle zu unterbrechen. Grundsätzlich sollte man hierbei auf das Eintreffen der Feuerwehr warten. Zu Ihrer eigenen Sicherheit: Tragen Sie bei Erste Hilfe Maßnahmen stets Einweghandschuhe. Diese befinden sich im Verbandskasten.

 

 

Notruf und Soforthilfemaßnahmen


Das zweite Glied in der Rettungskette: Notruf und Soforthilfemaßnahmen. In jedem Notfall ist es sehr wichtig, den Notruf so schnell wie möglich abzusetzen. Nur so kann schnelle Hilfe gewährleistet werden. Es ist besonders wichtig, dass Sie beim Absetzen des Notrufes ruhig und sachlich bleiben. Auch, wenn es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, sollten Sie der Leitstelle, die Ihren Notruf entgegennimmt, Ihren vollen Namen mitteilen. Darüber hinaus müssen Sie der Leitstelle folgendes Mitteilen, und zwar ohne Hektik: Wo ist der Notfall? Was ist geschehen? Wie viele Personen sind betroffen? Welche Art des Notfalls ist eingetreten? (Verletzungen, Erkrankung) Warten Sie geduldig auf eventuelle Rückfragen Seitens der Leitstelle.

 

Es ist auch sehr wichtig, dass akute Gefahr den Rettungskräften gleichzeitig mit dem Notruf gemeldet wird. Feuer, Auslaufen von Flüssigkeiten, Herabhängen von Stromleitungen, Austreten von Gas, eingeklemmte Personen etc.

 

Nach Absetzen des Notrufs werden die Lebensrettenden Soforthilfemaßnahmen eingeleitet. Zunächst gilt es, die Vitalfunktionen zu prüfen. Hierzu zählen Bewusstsein, Atmung und Kreislauftätigkeit (Puls). Je nach Verletzung, oder Erkrankung sind spezifische Maßnahmen erforderlich. Patienten, die bewusstlos sind, werden zunächst in die stabile Seitenlage gebracht. Patienten, ohne Atmung und Kreislauftätigkeit müssen mittels Herz-Lungen-Massage wiederbelebt werden. Bei Ersticken/Verschlucken müssen die Atemwege freigemacht werden. Dies sind die Maßnahmen, die akute lebensnotwendige Versorgung des Patienten darstellen. Weitere Erste Hilfe Maßnahmen erfolgen, um eventuelle Verletzungen zu versorgen, Blutungen zu stoppen etc. Diese Maßnahmen hängen von der jeweiligen Notfallsituation ab. Wichtig ist, dass man bis zum Eintreffen der Rettungskräfte beim Patienten bleibt und alles für die Lebenserhaltung tut, was in seiner Macht steht.

 

 

Erste Hilfe Kurse bei jeder Hilfsorganisation

Fakt ist, dass jeder Mensch dazu verpflichtet ist, anderen, in Not geratenen Menschen Hilfe zu leisten, insbesondere dann, wenn die Situation lebensbedrohlich ist. Erste Hilfe Kurse kann man bei jeder Hilfsorganisation belegen und dies sollte auch jeder tun. Personen, die die Fahrschule besuchen, um einen Führerschein zu bekommen, müssen an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen. Doch wenn man diese Kenntnisse nicht benötigt, geht das Gelernte mit den Jahren verloren. Aus diesem Grund ist es ratsam, das Gelernte in Abständen von 2-3 Jahren immer wieder mal aufzufrischen. Jeder kann in einer Notlage geraten und jeder würde von der Person, die als erste am Unfallort eintrifft, erwarten, dass sie ihn kompetent erstversorgt. Die rechtlichen Konsequenzen sind bei unterlassener Hilfeleistung schwerwiegender, als in einem Fall, wo jemand nach seinen Möglichkeiten Hilfe leistet. Auch, wenn dies vielleicht nicht die optimale Wirkung erzielt. Es ist auch sehr wichtig, dass man sich selbst bei der Durchführung von Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht in Gefahr bringt.

 

Hajnalka Prohaska




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  06.11.2014; 18:10:41 Uhr



Kommentar von r33 am 24.10.2009; 15:13:37 Uhr

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Inhalt ist super

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