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Prognose für Demenzerkrankungen
Eine Prognose bei Demenz zu stellen ist immer eine Gratwanderung. Denn ganz so einfach lässt sich weder Verlauf, noch Prognose stellen. Fakt ist, dass Demenzkrankheiten nicht heilbar sind. Der Verfall schreitet allmählich dahin, doch es können auch bis zu 10 Jahre vergehen, bis es zu Ende geht. Zahlreiche Faktoren beeinflussen nicht nur den Verlauf, sondern auch die Prognose. Unterschiede gibt es je nach Form der Krankheit. Allgemein gilt jedoch, wer seinen Alkoholkonsum einstellt, oder auf ein Minimum reduziert, hat gute Chancen, dementielle Erkrankungen positiv entgegenzuwirken.
Der geistige Verfall kann sich so um einige Jahre verzögern. Alkohol ist Gift für die Hirnzellen. Jahrelanger Alkoholkonsum - über die Maßen hinaus - begünstigt die Entstehung von Demenzen. Die Alzheimer-Demenz ist von einem relativ langsamen Voranschreiten geprägt.
Die Krankheit schreitet langsam voran. Von der Alzheimer-Demenz sind meist hochbetagte Menschen betroffen. Aufgrund dieser Tatsache kann man behaupten, dass hier die Lebenserwartung kaum, bis gar nicht verkürzt wird. Nach der Diagnose können bis zu 10 Jahre ins Land gehen, bevor die Patienten versterben. Anders sieht es aus bei der vaskulären Demenz. Hier ist die Lebenserwartung der Patienten deutlich verkürzt. Die Sterblichkeitsrate liegt hier dreimal so hoch, wie bei Patienten, die nicht an Demenz erkrankt sind. Die Todesursachen sind hier jedoch eine Kombination aus Folgeerkrankungen. Häufige Todesursachen sind hier Lungenentzündungen, Schlaganfälle, oder Erkrankungen des Herzen. All diese Krankheiten sind die Folge mangelnder Durchblutung des Gehirns und anderer Organe.
Je nach Form der Demenz ist die Prognose individuell
Je eher eine Therapie beginnt, umso besser sind die Prognosen
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 02.12.2009; 17:02:19 Uhr