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Fußpilz richtig behandeln lassen

Fusspilz behandeln Unsere Füße haben allerhand auszuhalten. Nicht nur dass sie uns Standfestigkeit verleihen und wir uns mit ihnen fortbewegen, mit ihnen springen, treten, drücken und ihnen sonstige Belastungen zumuten. Unsere Füße „leben" meistens in einem geschlossenen System, und wenn auf Fußhygiene wenig geachtet wird, dann haben Bakterien und Pilze ein leichtes Spiel.

Besonders in der kalten Jahreszeit bei festem, dichten Schuhwerk, in dicken Socken sowie auf den Fußböden von Hallenbädern oder in Saunen kann es schnell passieren: Wo es schön feucht ist, sind die Erreger von Fuß- und Nagelpilzen nicht weit. Etwa jeder achte Deutsche (Männer mehr als Frauen) leidet an Fußpilz (Tinea pedis), und die Symptome sind gemeinhin bekannt: Es juckt zwischen den Zehen, es kommt zu kleinen Rissen, die Haut rötet sich. Manchmal bilden sich auch weißliche Schuppen und es brennt tüchtig. Besonders Kinder und Jugendliche, die in der Regel nicht so sehr auf Fußhygiene achten, sind von Fuß- und Nagelpilz betroffen. Die Gemeinschaftsduschen in den Schulen oder in den Sportvereinen oder aber auch das Stiefeltragen auf Reiterhöfen bilden ideale Nährböden für Keime. Beim Nagelpilz, der fast genauso häufig auftritt wie Fußpilz, zeigen sich gelbliche Verfärbungen, zudem sind die Fußnägel spröde und ausgefranst.

 

 

Fußpilzbehandlungen beim Hautarzt

 


Wo also die Haut wegen Luftabschluss nicht atmen kann und schwitzt oder permanent feucht ist, kann es zu Fußpilz kommen. Wie gesagt: kann. Denn  nicht jeder, der Kontakt bekommt mit den Erregern, muss gleich an Fußpilz leiden. Zunächst kann die Haut von selbst vorsorgen, denn sie kann durch ihren natürlichen Schutzfilm den Befall von Pilzen und Bakterien abwehren. Erst bei einer vorgeschädigten Haut mit kleinsten Rissen können die Erreger eindringen und besagte Symptome hervorrufen. Dann geht es ziemlich schnell. Die Ansteckung erfolgt durch Pilzsporen, die in die feinen Eintrittspforten eindringen.

 

Wenn es denn so weit gekommen ist, sollte man die Apotheke aufsuchen und im hartnäckigerem Fall (z.B. bei Risikogruppen wie Diabetiker, Übergewichtige oder Immungeschwächte) auch den Hautarzt. Der Dermatologe kann erkennen, ob es tatsächlich „nur" Fuß- oder Nagelpilz ist oder etwa andere, schwerwiegendere Erkrankungen wie etwa Hautkrebs. Wird im noch frühen Stadium Fußpilz diagnostiziert, können entsprechende Salben, Sprays oder Puder aus der Apotheke relativ schnell Abhilfe schaffen. Zu diesen Mitteln sollte immer gegriffen werden, denn  wenn der Fußpilz überhaupt nicht behandelt wird, kann er sich auf andere Körperteile ausbreiten und im schlimmsten Fall sogar bakterielle Infektionen hervorrufen. Die vorgegebene Behandlungszeit, die von einmaliger Anwendung bis zu 4 Wochen reichen kann, sollte immer eingehalten nie vorzeitig abgebrochen werden. Sollte sich die Plizerkrankung als sehr hartnäckig erweisen, dann müssen Medikamente in Tablettenform eingenommen werden.

 

 

 

 

 

Damit es nicht erst so weit kommt, gibt es einfache Mittel der Vorbeugung. Die Grundregel lautet. Grünliche Fußhygiene und keine Angriffsflächen bieten.  Ansonsten ist darauf zu achten, die Füße täglich zu waschen und zwischen den Zehen gründlichst abzutrocknen. Die Socken sind täglich zu wechseln und die Schuhe auszulüften. Es sollten bequeme, atmungsaktive Schuhe sowie Strümpfe bzw. Socken aus Naturfasern getragen werden. Bei längeren Unternehmungen wie etwa Wanderungen und Tagesausflüge die Füße vorher mit einer Creme oder einem Puder aus der Drogerie oder Apotheke einreiben.

 

Da eine gute Durchblutung für warme und trockene Füße sorgt, ist es ratsam, die Füße in Bewegung zu halten. Barfuß laufen draußen auf trockenem Grund kann da ebenfalls sehr wirkungsvoll sein. Außerdem tut man seinem gesamten Kreislauf etwas Gutes.

Es sollte sich von selbst verstehen, in öffentlichen Bädern, in Schwimmhallen, in Duschräumen und Saunen, aber auch im Hotelzimmer Badeschlappen zu tragen.  Auch sollte man Schuhe, Handtücher oder gar Socken mit anderen auf keinen Fall teilen. Aber das verbietet sich wohl schon aus ästhetischen Gründen. Ansonsten sind gesunde Ernährung und regelmäßiger Sport ebenfalls zu empfehlen, weil sie den Körper immun halten gegen Erreger jeder Art.

 

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© panimo - Fotolia.com

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  03.06.2010; 17:54:25 Uhr



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