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Basilikum in der Medizin

Basilikum wird häufig auch Basilienkraut, Herrenkraut, Hirnkraut oder auch Königskraut genannt und stammt aus der Familie der Lippenblüter. In erster Linie ist das Basilikum ein Gewürzkraut und findet besonders häufig in der Italienischen Küche gefallen. Die recht buschig aufwärts wachsende Pflanze benötigt meist etwa ein Jahr Zeit bis sie vollkommen ausgewachsen und zur Ernte bereit ist. Dabei erreichen die Pflanzen eine Höhe von mindestens 20 cm bis maximal 60 cm. Den Namen hat die Pflanze aus Griechenland und noch dazu wegen ihrem edlen recht würzigen Duft, Basilikum bedeutet genau übersetzt königlich. Ursprünglich kommt Basilikum aus Afrika, aber inzwischen wird es überall rund um die Welt angebaut in Europa am häufigsten im Mittelmeerraum und in den USA ist Kalifornien das größte Anbaugebiet. Nach der Anpflanzung von Basilikum ist es enorm wichtig und unbedingt von Nöten sie mit reichlich Licht und Wärme zu versorgen, die Temperaturen sollten bei etwa 15 Grad bis 20 Grad liegen um eine perfekte Basilikum Pflanze ranzuziehen. Nach der Ernte lässt sich das Aroma am besten halten wenn man die Blätter des Basilikums einfriert, lässt man diese dagegen trocknen verliert es direkt erheblich an dem wertvollen Aroma. Die größte und häufigste Verwendung findet Basilikum als Würze für Salate, Saucen, Krustentier, Fleisch und Fisch, dabei muss man beachten das das Aroma auch während des Kochvorganges verloren geht und man je nachdem noch einmal nach würzen muss.

Baslikum in Tee und Speisen


Viele Menschen nutzen Basilikum auch zum verfeinern von etlichen Sorten Tee. Das Basilikum enthält die krebserzeugenden, erbgutschädigenden Inhaltsstoff Estragol, bisher konnte bei normalen Verzehr aber keine Wirkung festgestellt werden und damit gilt die Pflanze als unbedenklich. Durch seine beruhigende, darmreinigende, krampflösende und schmerzstillende Wirkung hilft Basilikum äußerst gut bei Beschwerden im Magen Darm Trakt. Auch bei Erbrechen, Verstopfungen, Probleme mit den Harnorganen und Kopfschmerzen ist Basilikum eine schnelle und natürliche Hilfe. Selbst bei Trippererkrankungen kann Basilikum helfen, hier für ist lediglich ein Aufguss der Samen der Basilikum Pflanze nötig. Trotz all seiner heilenden Wirkungen sollte man Basilikum über keinen längeren Zeitraum zur Hilfe nehmen, denn das wie schon erwähnte potenziell gefährliche Estragol wird bei jeder Anwendung von Basilikum mit im Körper aufgenommen. Durch die Gefährdung die von Estragol bei längerer Anwendung von Basilikum auszugehen ist, ist eine regelmäßige oder längere Einnahme von dem heilenden Basilikum trotz der schnellen heilenden Wirkungen nicht vertretbar. Denn niemand kann genau sagen ob bei längerem Verzehr aus der unbedenklichen Menge Estragol nicht doch eine krebserregende oder erbgutschädigende Menge werden könnte. In diesem Fall ist Vorsicht besser als Nachsicht und daher sollte Basilikum nur in geringen haushaltsüblichen Mengen verwendet werden.

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  13.07.2009; 09:52:01 Uhr





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