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Die Fichte in der Volksheilkunde und Pharmazie

Die Fichte gehört zu der Familie der Kieferngewächse und ist ein in Europa heimischer Baum. Er gehört zu den wichtigsten forstwirtschaftlichen Bäume. Sie trägt das ganze Jahr über ihre nadelförmigen grünen Blätter die bis zu 13 Jahre an einem Zweig bleiben. Bei ungünstigen Bedingungen können diese allerdings eher abfallen. Fichten können eine Höhe von 20 bis 60 Metern erreichen. Der Durchmesser des Stammes kann bis zu 2,5 Metern betragen und ihre Baumkrone wächst kegelförmig. Die Blütezeit der Fichte ist von April bis Juni. Sie tragen weibliche und männliche Blütenorgane an einem Baum jedoch getrennt voneinander. Die Blühreife liegt bei einem Alter von 10 bis 40 Jahren. In der Nährstoffversorgung sind Fichten generell anspruchslos. Das Holz der Fichte wird zur Herstellung von Bau und Schnittholz, Kisten, Streichhölzern oder Schindeln verwendet. Auch für Musikinstrumente ist ihr Holz bestens geeignet z.B. für Gitarren, Geigen und Klaviere. Desweiteren findet man im Möbel oder Schiffsbau Verwendung für das Holz der Fichte und sie ist überaus als Weihnachtsbaum beliebt da sie die gewünschte konische Form hat.

Fichte Wirkung und Verwendung


Heilwirkung: Husten, Bronchitis, Asthma, Rheuma, Nasennebenhöhlenentzündung, Durchblutungsstörungen, Schlaflosigkeit, Muskelkater um einge zu nennen. Ausserdem wirkt es schweisstreibend, schleimlösend, anregend, beruhigend und antibakteriell. Das Anwendungsgebiet der Fichte liegt hauptsächlich bei Erkrankung der Atemwege. Tinkturen und ätherische Öle werden innerlich und äusserlich angewendet und dienen zur reinigung und desinfizierung der Atemwege und Lunge. Tinkturen werden aus den nadelförmigen Blättern der Fichte hergestellt die im Frühjahr ( für junge Triebe) oder Nadeln die im Sommer gesammelt werden. Das Harz für die Öle wird ebenfalls im Sommer ( Juni bis August) gesammelt. Ein weiteres Einsatzgebiet finden die Bestandteile der Fichte auch bei Gelenkschmerzen oder Durchblutungsstörungen. Hierzu verwendet man Terpentinöl das aus ätherischen Ölen und dem Harz der Fichte hergestellt wird. Es wirkt reizend auf die Haut und regt somit die Durchblutung an. Allerdings sollte man damit sehr vorsichtig umgehen da es zu einer überreizung der Haut führen kann und Blasen entstehen können. Man sollte es nie pur auftragen sondern immer verdünnt am besten mit Pflanzenöl. Terpentinöl kann man bei Erkrankung der Atemwege verwenden indem man es zum inhalieren benutzt. Gegen Husten und Asthma kann man sich aus den Nadeln der Fichte eine Tee zubereiten. Fichtennadeltee lindert die Beschwerden der Atemorgane und hat ausserdem einen sehr hohen Vitamin C gehalt der auch bei Frühjahrsmüdigkeit hilft. Bei Gelenkbeschwerden kann man sich aus den Nadeln der Fichte eine Tinktur zubereiten. Man reibt damit die betroffenen Stellen ein. Es gibt zahlreiche Rezepte zur Herstellung von Ölen und Tinkturen.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  13.07.2009; 19:41:58 Uhr



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