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Frauenmantel als Heilmittel bei Frauenbeschwerden
Der Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse und gedeiht vor allem in Gebirge. Er kommt in Europa, Afrika und Asien vor, wobei es rund 1.000 verschiedene Arten gibt. Ein paar Arten dienen als Zierpflanze, doch überwiegend wird die Pflanze auch als Tierfutter eingesetzt. In Europa sind etwa 300 Arten des Frauenmantels zu finden, es handelt sich um strauchförmige Pflanzen mit sehr kleinen, unscheinbaren Blüten. Die Blätter sind kelchartig angeordnet und lappen übereinander. Die gelblichgrünen Blüten verströmen einen honigähnlichen Duft und sind von Mai bis Oktober sichtbar. In der Umgangssprache ist der Frauenmantel auch als Frauenbiß, Löwenfuß, Marienkraut, Sonnentau, Marienmantel oder Tauhaltauf bekannt. In den Alpen ist der so genannte Silbermantel beheimatet, bei dem die Unterseiten der Blätter leicht pelzig sind. Wenn man die Pflanze am Morgen sieht, so kann man auf den Blättern kleine Tropfen erkennen, die man früher für Tau gehalten hat. In Wirklichkeit handelt es sich dabei jedoch um eine Flüssigkeit, welche von der Pflanze selbst abgesondert wird, die so genannten Guttationstropfen. In der Medizin wird der Frauenmantel überwiegend zur Linderung von typischen Frauenkrankheiten und -beschwerden eingesetzt. Die Pflanze enthält natürliches Progesteron, vor allem die Wurzeln sind reich an diesem weiblichen Hormon. Neben den Wurzeln werden auch Blüten und Blätter gesammelt, um sie anschließend an einem luftigen Ort zu trocknen.
Der Frauenmantel wird seit langem bei typischen Frauenleiden eingesetzt
Heilpraktiker Felix Teske
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 14.07.2009; 21:14:57 Uhr
