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Die Karde wird erfolgreich bei Borreliose-Patienten eingesetzt

Die Wilde Karde, die auf den ersten Blick einer Distel ähnelt, gehört zur Familie der Kardengewächse und erreicht eine Höhe von bis zu 1,50 Metern. Innerhalb einer Rosette sind die kurzstieligen Grundblätter angeordnet, die Stängelblätter verfügen über kleine Trichter, in denen sich nach dem Regen das Wasser sammelt, so dass sie kleinen Tieren als natürliche Tränke dienen. Die Blütezeit der Karde ist von Juli bis August, dabei öffnen sich jedoch nicht alle Blüten zur gleichen Zeit. Die Karde ist eine zweijährige Pflanze mit eiförmigen, etwa fünf bis acht Zentimeter langen, lila bis weißen Blütenständen. Auffällig sind die unterschiedlich langen, stacheligen Hüllblätter, welche die Blütenstände umgeben. Die Karde gedeiht in ganz Europa vor allem in wärmeren Gegenden, bevorzugt an Wegen, Ufern, in sumpfigen Gebieten und auf Weiden. Sie kommt vor allem auf Lehm- und Tonböden vor und liebt einen kalkreichen und humosen Untergrund. Bereits seit langer Zeit findet die Karde auch in der Naturheilkunde Anwendung, denn die Inhaltsstoffe wie Gerbstoffe, organische Säuren, Inulin, Saponine und Glykoside haben einen positiven Effekt auf verschiedene Hautprobleme. Die Stängel und Blüten der Karde werden zu Extrakten oder in Salben verarbeitet und dann zur äußerlichen Anwendung angeboten. Schon sehr früh entdeckten die Menschen die wohltuende Wirkung der Wurzel auf den Verdauungstrakt, so dass Zubereitungen daraus seit langem bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt werden. Inzwischen konnten auch Borreliose-Patienten erfolgreich mit Zubereitungen aus der Pflanzenwurzel behandelt werden. Durch diese neue Erkenntnis wird die Karde in Zukunft sicher sehr an Bedeutung in der Naturmedizin gewinnen. In diesem Fall macht man sich die entschlackende und entgiftende Wirkung der Karde zunutze, denn es werden die Galle, die Blase, die Nieren und die Leber angeregt.

 

Die Wirkstoffe der Karde haben einen positiven Effekt auf die Haut

 


Bisher sind die Heilkräfte der Karde noch nicht weitreichend untersucht worden, doch schreibt man der Wurzel adstringierende, harn- und schweißtreibende, verdauungsfördernde und magenberuhigende Eigenschaften zu. Sie soll auch bei Gallenbeschwerden, Gelbsucht und Durchfall durchaus eine positive Wirkung haben. Die Blüten und Stengel der Karde enthalten wertvolle Tannine, die bei der Behandlung von Rissen und Schrunden sehr hilfreich sein können. Außerdem werden die Abwehrkräfte der Haut angeregt, so dass eine gute Schutzfunktion durch die Anwendung aufgebaut werden kann. Neben der Wilden Karde wird auch die kleinere Variante, die Behaarte Karde, in der Medizin eingesetzt, ihr Bestand ist jedoch wesentlich kleiner. In der chinesischen Volksheilkunde sind die positiven Auswirkungen der Karde auf die Gesundheit bereits seit mehreren tausend Jahren bekannt.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 


 



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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  18.07.2009; 19:04:59 Uhr



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