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Kresse hat viele gesundheitsfördernde Effekte auf den menschlichen Körper

Die Kresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und stammt vermutlich aus Asien, denn dort wächst sie auch noch wild. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, die bis zu 50 Zentimeter hoch werden kann. Am weitesten verbreitet ist die Gartenkresse, die einen leicht scharfen Geschmack hat. Da die Pflanze Senfölglykoside enthält, erinnert der Geschmack etwas an Rettich oder Senf. Die Kresse wächst sehr schnell, so dass die Keimlinge bereits nach etwa einer Woche geerntet werden können.

 

Bereits die alten Ägypter, Griechen und Römer bauten Kresse an, und wussten über ihre gesundheitsfördernde Wirkung Bescheid. Sie wirkt harntreibend, darmreinigend und auch appetitanregend. Die Kresse enthält neben Vitamin C auch Kalzium, Folsäure, Magnesium, Jod, Phosphor, Vitamin B und Eisen. Die Kresse ist gerade im Winter eine sinnvolle Nahrungsergänzung, wenn es nicht viel frisches Obst und Gemüse gibt. Auf diese Weise kann sie den Körper vor Infektionskrankheiten schützen, indem sie das Immunsystem stärkt.

 

Neben der Gartenkresse findet die Brunnenkresse noch Anwendung, sie ist jedoch weit weniger verbreitet. Durch den Genuss der Kresse kann man die Gesundheit des Körpers auf vielerlei Weise fördern. Durch den Gehalt an Senfölen werden die Harnwege desinfiziert und der Harnfluss angeregt. Darüberhinaus liefert uns die Kresse wertvolles Jod, das vor allem für die Schilddrüse unentbehrlich ist. Die wertvollen Inhaltsstoffe stärken die Abwehrkräfte und helfen bei Erschöpfungszuständen.

Der Genuss von Kresse stärkt das Immunsystem


Vielen Menschen ist gar nicht bekannt, dass die Kresse auch bei der Gewichtsreduktion sehr sinnvoll eingesetzt werden kann. Zum einen ist sie kalorienarm, durch das darin enthaltene Jod führt sie jedoch auch zu einem schnelleren Sättigungsgefühl. Zu diesem Zweck sollte man jeden Tag etwas eine Hand voll Kresse essen, so dass das Abnehmen leichter fällt. Die Kresse baut ihre wichtigen Inhalsstoffe schon nach kurzer Zeit ab, wenn man sie geernet hat. Wenn man die gesundheitsfördernden Effekte also voll ausnutzen möchte, sollte man die Kresse immer ganz frisch ernten und dann gleich roh verzehren. Dazu wird die Kresse am besten direkt aufs Brot gegeben, oder ein Salat damit verfeinert.

 

Die Brunnenkresse soll ein wirkungsvolles Gegengift zum Nikotin sein, so dass es starken Rauchern helfen kann, durch den Genuss dieser Pflanze ihren Körper etwas zu entgiften. Die Kapuzinerkresse wird auch in der Naturheilkunde verwendet, da sie eine antibiotische Wirkung haben soll. Bei Atemwegserkrankungen kann sie den Auswurf fördern und gleichzeitig desinfizierend wirken. Auch sie hat einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C, so dass die Abwehrkräfte gleichzeitig gestärkt werden.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  20.07.2009; 21:10:08 Uhr



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