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Lapacho ist ein Heilmittel aus Südamerika

Beim Lapacho handelt es sich um einen bis zu 35 Meter hohen Laubbaum, der in Süd- und Mittelamerika vorkommt. Er gehört zur Familie der Trompetenbaumgewächse und fasziniert auch durch seine wunderschönen roten bis violetten Blüten. Der Baum kann bis zu 700 Jahre alt werden und kommt überwiegend in den Regenwäldern vor. Die Indianer bezeichnen ihn auch als Baum des Lebens, da die heilende Wirkung der Extrakte der Rinde schon seit Urzeiten bekannt sind.

 

Unter der Rinde des Baumes befindet sich eine Bastschicht, welche zur Zubereitung von Tee verwendet wird. Schon die Inkas machten sich die Extrakte zunutze, einige Zeit später bereiteten sich auch die Indianer in Bolivien, Peru und Paraguay einen Tee daraus. Der Lapacho-Tee enthält eine ganze Reihe von wertvollen Inhaltsstoffen wie die Spurenelemente Barium, Bor, Jod und Strontium, und darüberhinaus Calcium, Eisen und Kalium. Zusätzlich sind noch einige Stoffe im Lapacho-Tee enthalten, die antibiotische Eigenschaften besitzen und gleichzeitig die Verdauung anregen.

 

 

Lapacho kann  auch in der Krebs-Therapie eingesetzt werden

 


Momentan wird wissenschaftlich untersucht, ob eventuell auch positive Effekte bei der Behandlung von Krebspatienten erzielt weden können. Um hier eine Wirkung zu haben, müsste man allerdings eine sehr hohe Dosierung in Betracht ziehen, was dann wiederum zu starken Nebenwirkungen führen kann. In Europa ist Lapacho noch nicht sehr bekannt, in Nordamerika ist es allerdings sehr weit verbreitet und gilt fast schon als gesundes Mode-Getränk. Dem Lapacho-Tee wird eine Stärkung des Immunsystemes und eine antibakterielle Wirkung nachgesagt, so dass der Einsatz auch bei Erkältungen und anderen Infektionskrankheiten durchaus Sinn machen kann.

 

 

Der Tee sollte allerdings niemals dauerhaft konsumiert werden, sondern höchstens vier bis sechs Wochen am Stück. Der Tee eignet sich aber auch zur äußeren Anwendung, wobei die Anwendungsdauer hier nicht beschränkt ist. Hier eignet sich der Lapacho-Tee für Waschungen und Bäder, außerdem gibt es auch Tinkturen mit den Wirkstoffen. Äußerlich kommt Lapacho bei der Behandlung von Wunden, Gürtelrosen, Herpes oder der Schuppenflechte zum Einsatz.

 

Heilpraktiker Felix Teske


 



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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  21.07.2009; 20:48:58 Uhr



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