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Lindenblüten für die Behandlung von Schlafstörungen und Unruhe

Die Linde, von der es rund 45 verschiedene Arten gibt,  gehört zur Familie der Malvengewächse, und kann unter Umständen bis zu 1.000 Jahre alt werden. Je nach Art erreicht der Laubbaum eine Höhe zwischen 20 und 40 Metern. Der Baum ist hauptsächlich in Gegenden mit subtropischem oder gemäßigtem Klima zu finden, alleine 19 Arten sind in China beheimatet. Die Lindenblüten verströmen einen sehr starken Duft, der zahlreiche Insekten anlockt.

 

In Mitteleuropa kommen überwiegend verschiedene Arten der Winter- und Sommerlinden sowie die Silberlinde vor. Die Linden bilden ein sehr tiefreichendes Wurzelsystem aus, so dass sie einen feuchten, tiefgründigen Boden und einen sonnigen bis leicht schattigen Standort bevorzugen. Aus den Blüten des Baumes wird der begehrte Lindenblütenhonig hergestellt. Die Kronblätter der Blüte, welche süßlich und intensiv duftet, haben eine weiße oder gelbliche Farbe. Das Holz der Linde ist sehr weich und relativ empfindlich, so dass es ausschließlich in Innenräumen Verwendung findet. Bevor Hanf und Leinen populär wurden, verwendete man die Fasern des Holzes zur Herstellung von Taschen, Kleidung, Seilen und Matten.

Die Linde wird wegen ihrer antibiotischen Wirkung bei Erkältungen eingesetzt


Etwa seit dem Mittelalter sind den Menschen die positiven Effekte der Lindenblüten auf den menschlichen Organismus bekannt. In der Naturheilkunde werden die Lindenblüten in der Regel in Form eines Tees oder einer Tinktur angewendet. Diesen wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt, sie können jedoch auch bei Husten, Erkältungen und Kopfschmerzen für Linderung sorgen. In Form von Bädern oder Umschlägen können die Heilkräfte der Linde auch für die äußerliche Anwendung genutzt werden. Äußerlich können zum Beispiel Wunden oder der Hexenschuss mit Lindenblüten behandelt werden.

 

Die Lindenblüten sollen darüberhinaus auch blutreinigende und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Außer ätherischen Ölen enthalten die Blüten der Linde noch Flavonglykoside, Saponine, Schleimstoffe, Gerbstoffe und Farnesol. Die Wirkung der Blüten kann fast als antibiotisch bezeichnet werden, so dass entsprechenden Präparate häufig bei fieberhaften Erkältungskrankheiten eingesetzt werden, um die Immunabwehr zu stärken und die Schweißdrüsen anzuregen. Zu den weiteren Anwendungsgebieten gehören die Regulierung der Verdauung, die Behandlung von Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und leichte Unruhe- und Angstzustände.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  05.08.2009; 18:38:34 Uhr



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