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Die Mistel hat vielerlei positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper

Die Mistel gehört zur Familie der Sandelholzgewächse und wird als so genannter Halbschmarotzer bezeichnet. Das liegt daran, dass sie auf anderen Bäumen und Sträuchern wachsen, wobei sie auch meistens ihre Nährstoffe von diesem Wirt beziehen. Die Blüten der Mistel sind sehr klein und haben eine grüne bis gelbliche Farbe. Später reifen dann die Beerenfrüchte der Mistel heran, die eine weiße bis gelbliche Farbe haben. Durch Vögel werden die klebrigen Samen verteilt und bleiben dann an anderen Pflanzen haften. Der Keimling dringt dann in die Wirtspflanze ein, was mit Hilfe eines Saugorganes erfolgt.

 

Inzwischen ist die Mistel fast weltweit beheimatet, wobei die Anzahl der verschiedenen Arten sehr umstritten ist und zwischen 60 und 500 schwankt. In der germanischen Mythologie hatte die Mistel eine symbolische Bedeutung, und in den USA ist es ein Weihnachtsbrauch, dass sich das Paar küssen muss, welches unter einem aufgehängten Mistelzweig hindurch geht. Meistens sind die Misteln erst in den Wintermonaten zu sehen, weil die immergrünen Pflanzen dann in den kahlen Bäumen erst richtig auffallen. Auffallend ist die kugelige Form der Pflanze, die sich als Schmarotzer vollkommen von ihrem Wirt ernähren lässt.

 

Früher spielte die Mistel auch bei magischen Ritualen eine wichtige Rolle und wurde lange Zeit als Allheilmittel angesehen. In der modernen Naturheilkunde wird die Mistel vor allem gegen Bluthochdruck und teilweise auch sehr erfolgreich zur begleitenden Behandlung von Krebspatienten eingesetzt. Von der Mistel werden sowohl die Blätter als auch die Zweige verwendet, Erntezeit ist im Frühling, im Spätherbst und im Winter. Wichtig bei der Anwendung von Mistelpräparaten ist eine sorgfältige Dosierung, da die Pflanze auch leicht giftige Stoffe enthält. Die Mistel enthält außerdem unter anderem noch Bitterstoffe, Zink, Schleimstoffe, Saponine und Histamin.

Mistelpräparate werden erfolgreich zur begleitenden Behandlung bei Krebs eingesetzt


In erster Linie wird die Mistel innerlich und äußerlich als Tee angewendet, nur für die Krebstherapie gibt es spezielle Präparate. Da sich die giftigen Inhaltsstoffe der Mistel nur in heißem Wasser lösen, muss ein Tee immer kalt angesetzt werden. Außerdem würden durch das Erhitzen einige wertvolle Inhaltsstoffe der Mistel verloren gehen. Der Misteltee wird vor allem bei hohem Blutdruck, aber auch bei Arteriosklerose und Herzschwäche angewendet. Auch bei Problemen mit dem Stoffwechsel oder bei Verdauungsbeschwerden kann die Anwendung von Misteltee Sinn machen, ebenso bei rheumatischen Erkrankungen.

 

Der Mistel wird auch eine positive Wirkung auf das Nervensystem nachgesagt, so dass der Tee auch bei Kopfschmerzen, Schwindel und teilweise auch bei Epilepsie eingesetzt werden kann. Auch in der Frauenheilkunde spielt die Mistel eine wichtige Rolle, da sie Unterleibskrämpfe und Beschwerden in den Wechseljahren lindern kann. Äußerlich angewendet kann der Misteltee bei Geschwüren, Ekzemen, Krampfadern sowie rheumatischen und neuralgischen Beschwerden helfen.

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  05.08.2009; 18:58:01 Uhr



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