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Passionsblume fand ihren Weg von der Zierblume in die Medizin

Die Passionsblumen bilden eine eigene Pflanzengattung und sind in den meisten Fällen Kletterpflanzen. Die Heimat der Passionsblume sind die wärmeren Regionen Amerikas, doch inzwischen wird sie weltweit vor allem als Zimmerpflanze kultiviert, weil sie wunderschöne Blüten hat. Einige Arten kommen auch in freier Wildbahn in Asien oder Australien vor. Die großen Blüten variieren je nach Sorte in ihrer Farbe und ihrer Form, so dass es viele verschiedene Varianten auf dem Markt gibt.

 

Die Pflanze hat ihren Namen von der Kreuzigung Christi, da nach Amerika eingewanderte Jesuiten einige Parallelen dazu sahen. Die Kletterpflanze kann eine Länge von bis zu fünf Metern erreichen, weitere Ranken wachsen aus den Blattachseln heraus und ringeln sich sehr stark. Die weißen, violetten oder rötlichen Blüten können einen Durchmesser von bis zu acht Zentimetern erreichen und werden gerne zu Dekorationszwecken eingesetzt. Neben den normalen Blütenblättern hat die Passionsblume noch eine so genannte Innenkrone, die aus vielen dünnen Blütenblättern besteht. Die fünf Staubgefäße und die drei Narben, welche der Befruchtung dienen, stehen sehr stark ab.

 

 

Da die Inhaltsstoffe nicht bei allen Arten der Passionsblume gleich sind, finden nur bestimmte Sorten Anwendung in der Naturheilkunde. Die Passionsblume wird entweder in Form eine Tees oder einer Tinktur verwendet, wobei die Anwendung sowohl innerlich als auch äußerlich erfolgen kann. Meistens findet man Extrakte der Passionsblume in Teemischungen, die vorwiegend der Beruhigung und der Schlafförderung dienen. Da die Wirkstoffe der Passionsblume sehr stark sind, sollte man den Tee nicht dauerhaft verwenden, sondern nach einem Zeitraum von etwa sechs Wochen unbedingt eine Behandlungspause einlegen, damit kein Gewöhnungseffekt eintritt.

 

Die Passionsblume hat sich bei Unruhe und Schlafstörungen bewährt

 


Eine Tinktur kann auch selbst hergestellt werden, wobei man für eine homöopathische Urtinktur die frische Pflanze verwendet, während bei einer normalen Tinktur auch getrocknete Teile der Pflanze zum Einsatz kommen können. Die Tinktur wird innerlich angewendet und soll für Entspannung sorgen und den Schlaf fördern. Der Passionsblume wird nicht nur eine beruhigende und entspannende Wirkung nachgesagt, sondern auch die Eigenschaft, Ängste lösen zu können.

 

 

Da die Passionsblume sich positiv auf das Nervensystem auswirkt, kann es auch Herzrhytmusstörungen oder nervös bedingtes Herzrasen lindern. Besonders Sinn kann auch die Anwendung der Passionsblume in den Wechseljahren machen, da sie hier gleich mehrere positive Auswirkungen auf den Körper hat. Zum einen enthält sie so genannte Phytohormone, welche mehrere Beschwerden lindern können, und zum anderen hilft sie auch bei Schlafstörungen und Unruhe, was in den Wechseljahren ebenfalls gehäuft zu beobachten ist.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  07.08.2009; 22:12:33 Uhr



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