Suche

Suche

Newsletter abonnieren.

Ihre Daten

.

Pelargonie ist im Volksmund eher als Geranie bekannt

Die Pelargonie gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse und ist eher unter der umgangssprachlichen Bezeichnung „Geranie" bekannt. Rund 250 Arten von Pelargonien gibt es weltweit, wobei es sich immer um einjährige Pflanzen handelt. Es gibt ein paar wenige Arten, die auch als Halbsträucher oder Sträucher wachsen und dann mit zunehmendem Alter teilweise verholzen.

 

Die Laubblätter der Pflanze sind in den meisten Fällen leicht behaart und überwiegen gelappt oder geteilt. Der Großteil der Pelargonien kommt in Namibia und Südafrika vor, weitere Exemplare sind in Teilen Afrikas, in Australien und in Vorderasien beheimatet. Die Pelargonie kommt in ganz unterschiedlichen Lebensräumen vor, es kann sich dabei um Wüsten-Gebiet handeln, aber auch um Gebirge oder Gewässerränder. Einige Sorten besitzen sogar die Fähigkeit, Wasser zu speichern, wozu sie sowohl über unter- als auch über oberirdische Speicherorgane verfügen. Bei den Balkon- und Beetpflanzen, wie wir sie aus unseren Breitengraden kennen, handelt es sich um Kreuzungen.

Die Pelargonie enthält wertvolle Inhaltsstoffe zur Behandlung von Atemwegsinfektionen


In der Naturheilkunde spielt die Pelargonie noch nicht so lange eine wichtige Rolle, da die Wirkstoffe erst recht spät erforscht wurden. In Afrika wurden die Wurzeln der Pflanze bereits früher abgekocht, um daraus einen Sud herzustellen. Mit diesem konnten Atemwegsinfektionen und sogar Tuberkulose erfolgreich behandelt werden. Außerdem wurde er in Südafrika bei Leberleiden, Magen-Darm-Erkrankungen und Regelschmerzen eingesetzt. Erst in den 70er Jahren konnten deutsche Forscher die Identität dieser wundersamen Pflanze aufdecken.

 

Heute sind diese Extrakte der Pelargonie in dem Arzneimittel Umckaloabo enthalten, welches zur Behandlung von Bronchitis, Erkältungen und zur Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt wird. Die Bezeichnung stammt aus der Sprache der Zulus und bedeutet „schwerer Husten". In den Wurzeln der Pelargonie sind Flavonoide, ätherisches Öl, Gerbstoffe und Cumarine enthalten.  Da die Inhaltsstoffe eine antibakerielle Wirkung haben, und die Abwehrkräfte stärken können, sollten entsprechende Präparate bei den ersten Krankheitszeichen eingenommen werden, um den Verlauf abzuschwächen. Allerdings können Pelargonie-Präparate kein Antibiotikum ersetzen, sondern nur unterstützend eingesetzt werden. Wichtig ist, dass niemals gleichzeitig blutverdünnende Mittel eingesetzt werden dürfen, da durch die Cumarine die Blutungsneigung verstärkt werden kann.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




Social Bookmarks: Bookmark bei: Mr. Wong Add to: Webnews Add to: Yigg Add to: Linkarena Add to: Digg Add to: Del.icoi.us Add to: Diigo Add to: Technorati Add to: Folkd



Code Sie dürfen diese Seite gern mit folgendem HTML-Code verlinken und den Linktext natürlich auch ändern.

 



Artikel wurde zuletzt geaendert am:  08.08.2009; 21:53:53 Uhr



Kommentar zu Pelargonie ist im Volksmund eher als Geranie bekannt?

Kommentar schreiben:





Sind Sie ein Mensch? Aus Gründen der Sicherheit ist dieses Formular mit einem Spamschutz versehen.

Damit Sie dieses Formular absenden können, müssen Sie die folgende Aufgabe lösen.





.
.

xxnoxx_zaehler