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Peperoni spielt nicht nur in der Küche eine Rolle

Die Peperoni, bei der es sich im Grunde um eine Paprika handelt, gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Es gibt viele verschieden Sorten, die sich nicht nur in ihrer Farbe, sondern auch in ihrer Form und vor allem in ihrer Schärfe unterscheiden. Für die Schärfe der Peperoni verantwortlich ist der Stoff Capsaicin, der in unterschiedlicher Konzentration in den Früchten der Pflanze vorkommt.

 

In der Regel handelt es sich bei der Peperoni um mehrjährige Pflanzen, die eine Höhe von bis zu 150 Zentimetern erreichen können. Einige Arten sind auch Bodendecker, während andere noch wesentlich weiter in die Höhe wachsen. Aus dem Haupttrieb entwickeln sich erst nach rund drei Monaten Verzweigungen, und die erste Blüte bildet sich. Während des Wachstums verzweigt sich der Haupttrieb immer mehr, so dass auch mehr Blüten entstehen. Wenn die Pflanze etwas älter ist, bilden sich die weiteren Verzweigungen auch aus den Blattachseln oder aus den Verzweigungen selbst aus.

 

Manche Sorten verfärben sich violett, um einen Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung aufzubauen. Die Peperoni bevorzugt einen lehmigen oder sandigen, lockeren Boden, der möglichst leicht sauer ist. Da die Peperoni sehr kälteempfindlich ist, wird sie in Mitteleuropa meistens als einjährige Pflanze kultiviert. Bei der Peperoni spricht man von einer Schote, was botanisch nicht korrekt ist, da es sich dabei eigentlich um eine Beere handelt. Der typische Geschmack der Peperoni wird durch ein ätherisches Öl erzeugt, die Früchte sind sehr reicht an Vitamin C. Darüberhinaus enthält die Peperoni noch Magnesium, Calcium, Kalium, Carotine und Flavonoide. Ursprünglich stammt die Peperoni aus Süd- und Mittelamerika, heute wird sie weltweit in Gebieten mit tropischem und gemäßigtem Klima angebaut.

 

 

 

Die Wirkstoffe der Peperoni können eventuell sogar Krebszellen zerstören


Viele Menschen kennen die Paprika nur als Gemüse oder als Gewürz, dabei spielt sie auch in der Naturheilkunde eine Rolle. Schon die Ureinwohner Amerikas wussten über die Heilkräfte dieser Frucht Bescheid, und behandelten damit vorwiegend Arthrose und Zahnschmerzen. Heutzutage findet die Peperoni vor allem in der Form von Wärmepflastern Anwendung, wo sie Muskelschmerzen und rheumatische Beschwerden lindern soll. Auch bei gesundheitlichen Problemen wie Hexenschuss, Neuralgien, Gürtelrose und Migräne können Capsaicin-haltige Präparate helfen.

 

Momentan wird die Wirkungsweise dieses Stoffes immer noch wissenschaftlich untersucht, und es wurde festgestellt, dass eine hohe Dosis dieses Stoffes auch in der Lage ist, Krebszellen in der Prostata abzutöten. Asiatische Studien lassen vermuten, dass das Capsaicin der Peperoni auch bei der Reduzierung des Körperfettanteiles behilflich sein kann. Außerdem soll der Wirkstoff die Produktion von Gallensäure und Speichel anregen, so dass die Verdauung positiv beeinflusst wird.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  08.08.2009; 22:07:09 Uhr



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