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Die Ringelblume zählt zu den wichtigsten Pflanzen der Naturheilkunde

Die Ringelblume, auch als Calendula bekannt, gehört zur Familie der Korbblütler In den meisten Fällen handelt es sich um eine einjährige Pflanze, denn nur selten übersteht sie den Winter, um dann im darauffolgenden Jahr erneut zu blühen. Normalerweise wird die Ringelblume zwischen 30 und 50 Zentimeter hoch, es gibt jedoch auch einzelne größere Exemplare. Der aufrecht wachsende Stängel ist leicht behaart und nur ganz schwach verzweigt. In der Blütezeit, von Juni bis Oktober, zeigen sich die typischen orange-gelben Blüten, in denen sich auch die wertvollsten Inhaltsstoffe der Ringelblume befinden. Neben wenig ätherischen Ölen, enthalten sie auch Flavonoide, Saponine, Carotinoide und Polysaccharide. Das Ringelblumenöl wird aus den Früchten gewonnen, denn diese haben einen Fettanteil von ungefähr 25 Prozent und einen großen Anteil an Fettsäuren.

 

Man ist sich über die Herkunft der Ringelblume nicht ganz einig, man geht jedoch davon aus, dass sie ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet war. Mittlerweile kommt sie wild in ganz Europa vor und wird in vielen Gebieten auch kultiviert. Überwiegend werden Ringelblumen in Deutschland und in den Niederlanden angebaut. Außerdem befinden sich Anbaugebiete in einigen Balkanländern, in Ungarn, in Ägypten und in Polen. Die Ringelblume ist nicht sehr anspruchsvoll, was den Standort angeht, so dass sie auf nahezu jedem Untergrund gedeiht. Sie wächst jedoch am besten auf einem nährstoffreichen Lehmboden, und sollte keinen Mangel an Phosphor und Kalium erleiden.

Mit der Ringelblume lassen sich zahlreiche Beschwerden lindern


Nach dem Ernten werden die Blüten getrocknet und anschließend gerebelt. In der Naturheilkunde gehört die Ringelblume zu den am häufigsten eingesetzten Pflanzen. Die Ringelblume kann dabei sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden, da sie auf vielfältige Weise wirken kann. Die Ringelblume kann in Form von Tee, als Tinktur, als Badezusatz, in Extrakten oder Salben zur Anwendung kommen. Hauptsächlich wird die Ringelblume äußerlich zur Beschleunigung der Wundheilung eingesetzt, da sie entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Zusätzlich findet sie bei Sonnenbränden, Ekzemen, Brandwunden, Quetschungen und Verstauchungen Anwendung. Die bei anderen Korbblütlern häuiger zu beobachtenden allergischen Reaktionen, sind bei der Ringelblume äußerst selten.

 

Innerlich kann die Ringelblume bei Leberleiden und bei Verdauungsbeschwerden zum Einsatz kommen. Als Tee getrunken, kann die Pflanze bei Magengeschwüren helfen und Brechreiz lindern, darüberhinaus hat die Ringelblume eine leicht abführende Wirkung. Auch auf das Nervensystem können sich Ringelblumenpräparate positiv auswirken, zum Beispiel bei Einschlafstörungen, Kopfschmerzen oder leichtem Schwindel. In der Frauenheilkunde spielt die Ringelblume ebenfalls eine sehr wichtige Rolle, denn hier wird sie bei Menstruationsbeschwerden und Problemen in den Wechseljahren gerne eingesetzt. Die Tinktur wird auch häufig zur Behandlung von offenen Beinen und Krampfadern verwendet. Mit den frischen, zerquetschten Blättern können Warzen behandelt werden.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  08.08.2009; 22:53:43 Uhr



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