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Der Rosmarin ist nicht nur ein beliebtes Gewürz für mediterrane Gerichte

Der Rosmarin gehört zur Familie der Lippenblütler und ist ein immergrüner Halbstrauch. Der lateinische Name bedeutet „Meertau", weil die Sträucher ursprünglich an der Mittelmeerküste beheimatet waren, und sich der Tau nachts in den Blüten sammelte. Der Rosmarin kann eine Höhe zwischen 50 und 200 Zentimetern erreichen und verstörmt einen sehr aromatischen, würzigen Duft. Der Strauch ist buschig verzweigt und verfügt über zahlreiche schmale Blätter, Blüten können das ganze Jahr über erscheinen.

 

Wild kommt der Rosmarin im zentralen und westlichen Mittelmeerraum vor, teilweise auch im östlichen Mittelmeerraum oder am Schwarzen Meer. Der Rosmarin liebt einen trockenen, sonnigen Standort mit möglichst kalkhaltigem Boden. Bevor der Rosmarin als Gewürz verwendet wurde, war er ein Ersatz für Weihrauch und wurde von Apothekern verarbeitet. Heute spielt er vor allem in der mediterranen Küche eine wichtige Rolle und wird überwiegend für Fleisch- und Kartoffelgerichte verwendet. Auch als Duftstoff wird das Rosmarinöl heute noch verwendet, zum Beispiel als Bestandteil des berühmten Kölnisch Wasser.

 

Neben der zahlreichen ätherischen Ölen enthält der Rosmarin auch Gerb- und Bitterstoffe, Harz, Flavonoide, Saponine, Vitamin C und Glycolsäure. Der Rosmarin wird in der Naturheilkunde zur inneren und äußeren Anwendung eingesetzt. Zum einen kann er zur Bereitung eines Tees verwendet werden, der dann den Kreislauf anregt und auch bei Blähungen helfen kann. Er regt die Verdauungsdrüsen an, so dass er auch bei Appetitlosigkeit und verschiedenen Verdauungsproblemen angewendet werden kann. Bei äußerlicher Anwendung kann Rosmarin die Durchblutung fördern, so dass es gerne Bädern zugesetzt wird, um den Kreislauf anzuregen. Auch bei rheumatischen Beschwerden und bei Gicht, kann der Einsatz von Rosmarin-Präparaten Sinn machen.

Das Öl des Rosmarins wirkt auch gegen Schimmelpilze, Hefen und Bakterien


Das Öl des Rosmarins hat eine gute antiseptische Wirkung, welche sogar die von Karbolsäure um ein Vielfaches übertrifft. Das ätherische Rosmarinöl hat nicht immer die gleiche Zusammensetzung an Wirkstoffen, denn diese hängt stark vom Klima, dem Standort und der Bodenbeschaffenheit ab. Die Hauptanbaugebiete für Rosmarin sind die Balkanländer, Frankreich, Nordafrika und Spanien. Dem Rosmarinöl wurde eine gute Wirksamkeit gegenüber Hefen, Schimmelpilzen und Bakterien bescheinigt, und kann äußerlich angewendet die Durchblutung der Haut verbessern.

 

In Salben oder als Zusatz in Bademitteln, kann der Rosmarin den Kreislauf anregen und bei Zerrungen oder rheumatischen Beschwerden helfen. Es gibt sehr wenige Heilpflanzen, die bei niedrigem Blutdruck helfen, weshalb dem Rosmarin eine ganz besondere Bedeutung in der Naturheilkunde zukommt. In der Medizin werden nicht nur die Blätter verwendet, sondern teilweise auch die Blüten des Rosmarins. Das ätherische Öl darf allerdings niemals innerlich angewendet werden, da es den Magen zu sehr reizen würde.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  08.08.2009; 23:31:06 Uhr



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