Die Rose ist nicht nur eine der beliebtesten Zierpflanzen
Die Rosen bilden eine eigenständige Pflanzenfamilie, welche insgesamt zwischen 100 und 250 Arten umfasst. Bei der Rose handelt es sich um einen Strauch, der unterschiedlich gefärbte, fünfblättrige Blüten hat. Die Botaniker unterscheiden zwischen Wildrosen und Kulturrosen, und bereits seit mehr als 2.000 Jahren wird die Königin der Blumen gezüchtet. Aus den Kronblättern der Blüten wird das wertvolle Rosenöl gewonnen, welches in der Parfümindustrie eine wichtige Rolle spielt.
Die Sträucher werden bis zu vier Meter hoch und sind im Sommer grün, nur wenige Sorten das ganze Jahr über. An den Sprossachsen befinden sich mehr oder weniger Drüsen, so dass die Arten unterschiedlich stark duften. An den Ästen, Zweigen und am Stamm befinden sich zahlreiche Stacheln, die zum einen die Pflanze vor Tierfraß schützen sollen und zum anderen bei den kletternden Sorten zum Stützen dienen. Die Blüten duften herrlich und besitzen in der Regel fünf Kelchblätter, normalerweise haben sie einen Durchmesser von etwas drei bis sieben Zentimetern.
Als Früchte bringt die Rose die bekannten Hagebutten hervor, in denen sich viele einzelne Nüsschen befinden. In der Regel beinhaltet eine solche Hagebutte rund 10 bis 30 solcher Nüsschen, in einigen Fällen sind es etwas weniger oder etwas mehr. Anfangs kamen die Rosen nur auf der nördlichen Hemisphäre vor, die meisten Rosen stammen ursprünglich aus den mittel- und südwestasiatischen Gebirgen. Rosen produzieren nur in wenigen Fällen Nektar, sie werden eher von pollensammelnden Insekten aufgesucht. Die meisten Rosenarten benötigen ausreichend Licht und Sonne zum Gedeihen, sehr nasse und extrem trockene Standorte sind nicht geeignet.
Auch in der Naturheilkunde werden die Früchte und die Blätter der Rose verwendet
Die Hagebutten kommen unter anderem bei Erkältungen, bei Darmerkrankungen, Problemen mit der Galle, sowie bei Rheuma und Gicht zum Einsatz. Die Früchte der Rose haben auch eine entwässernde Wirkung was wahrscheinlich auf das darin enthaltene Pektin und die Fruchtsäure zurückzuführen ist. Aus diesem Grund werden sie oftmals als natürliches Diuretikum eingesetzt. Aus den Rosenblättern kann auch eine Gurgellösung hergestellt werden, die bei Entzündungen im Mundraum hilft. Aus den Blättern kann auch ein Tee zubereitet werden, der Erkältungssymptome lindern kann.
Heilpraktiker Felix Teske
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 08.08.2009; 23:06:32 Uhr