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Rotklee kann in Zukunft noch vielfältiger in der Naturheilkunde eingesetzt werden

Obwohl der Rotklee im Grunde recht anspruchsvoll ist, was seinen Standort angeht, ist er auf den meisten Wiesen zu finden. Der Klee verträgt keine Staunässe und bevorzugt vor allem einen fetten und sehr nährstoffhaltigen Boden. Dicht über dem Boden bildet sich eine Blattrosette, aus welcher dann der Stängel wächst, der eine Höhe von bis zu 50 Zentimetern erreichen kann. In den allermeisten Fällen sind die Blätter des Klees dreigliedrig, ganz selten findet man die vierblättrige Variante, welche als Glückssymbol angesehen wird. Die Blütezeit des Rotklees ist zwischen Mai und September. In dieser Zeit lockt die Pflanze viele Bienen an, da die Blüten besonders viel Nektar enthalten.

 

Auch die Naturheilkunde macht sich die Wirkstoffe des Rotklees zunutze, so dass er sowohl innerlich als auch äußerlich zum Einsatz kommt. Innerlich kommt er überwiegend in Form von Tee zum Einsatz, da er so auf ganz vielfältige Weise wirken kann. Er hat eine positive Wirkung auf die inneren Organe und dient vor allem zur Anregung der Lebertätigkeit. Darüberhinaus wird auch die Produktion von Gallensäften gefördert und die Verdauung angeregt. Vor gar nicht allzu langer Zeit hat sich herausgestellt, dass der Rotklee auch für einen hormonellen Ausgleich in den Wechseljahren sorgen kann. Seither kann bei Frauen eine Therapie durchgeführt werden, die den Organismus nicht belastet und zu keinerlei Nebenwirkungen führt, wie dies häufig bei herkömmlichen Hormontherapien der Fall ist.

 

 

Der Rotklee wirkt sich positiv auf das weibliche Hormonsystem aus

 


Da die Inhaltsstoffe den Organismus stärken können, wird der Tee auch gerne während der Rekonvaleszens verabreicht. Der Tee kann auch für Umschläge verwendet werden, die dann bei rheumatischen Beschwerden oder einer Entzündung der Milchdrüsen für Linderung sorgen. Für die äußerliche Anwendung werden die Wirkstoffe des Rotklees auch in Salben oder Ölen verarbeitet. Die wichtigste Bedeutung kommt den Isoflavonen zu, die im Rotklee in großer Menge vorhanden sind. Momentan werden Studien durchgeführt, da die Inhaltsstoffe in der Medizin in Zukunft noch eine größere Rolle spielen könnten.

 

 

Sie sollen eine positive Wirkung auf die Körperzellen haben, so dass eventuell sogar ein Einsatz in der begleitenden Krebstherapie denkbar wäre. So zeigten erste Untersuchungen, dass das Wachstum von krankhaft veränderten Zellen gebremst werden kann, so dass künftig auch Krebspatienten davon profitieren könnten. Sogar auf dem Gebiet des Anti-Aging kommt dem Rotklee eine große Bedeutung zu, da die Wirkstoffe die Hautdichte erhöhen können und für einen natürlich UV-Schutz sorgen. Außderm sollen die Inhaltsstoffe die Knochendichte erhöhen und sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  18.08.2009; 20:29:48 Uhr



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