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Salbei wird in der Naturmedizin sehr vielfältig eingesetzt

Der Salbei gehört zur Familie der Lippenblütler, und es gibt weltweit über 900 Arten davon. Es handelt sich um krautartige Pflanzen oder Sträucher, die sowohl ein- als auch mehrjährig sein können. Ursprünglich war der Salbei in Südeuropa beheimatet, wird jedoch inzwischen auch in den wärmeren Teilen Mitteleuropas angebaut. Die unteren Stängel verholzen mit der Zeit, und der Salbei ist eine sehr robuste und ausdauernde Pflanze.

 

Die Farbe der weichen und filzigen Blätter variiert im Laufe eines Jahres, so dass sie zwischen Herbst und Frühling silbrig sind, während sie sich im Frühjahr graugrün verfärben. Die Blütezeit des Salbeis beginnt ab Mitte Mai, wobei die Farbe der Blüten ganz unterschiedlich ausfallen kann. Die hellvioletten bis blauen Blüten sind in so genannten Quirlen angeordnet, die in der Regel aus sechs bis zehn Blüten bestehen. Der Salbei verströmt einen recht herben Duft, der ziemlich am Kampfer erinnert.

 

In der Naturheilkunde spielt der Salbei bereits seit langer Zeit eine ganz wichtige Rolle, denn er kann auf sehr vielfältige Weise eingesetzt werden. Den meisten Menschen ist er zur Behandlung von Halsschmerzen ein Begriff, da er häufig in Form von Bonbons oder als Inhaltsstoff einer Gurgellösung angeboten wird. Darüberhinaus ist die Pflanze noch wegen seiner schweisshemmenden Wirkung bekannt. Vor allem während der Wechseljahre kann der Salbei somit dazu beitragen, übermäßiges Schwitzen zu verhindern.

Der Salbei enthält unzählige wertvolle Inhaltsstoffe


Der Salbei kommt zwar überwiegend innerlich zur Anwendung, kann jedoch bei bestimmten Beschwerden auch äußerlich angewendet werden. Am bekanntesten ist wohl der Salbei-Tee, der bei sehr unterschiedlichen Erkrankungen für Linderung sorgen kann. Salbei-Tee hilft in erster Linie bei Hals- und Kehlkopfentzündungen, kann aber auch bei Husten und anderen Erkältungserscheinungen zum Einsatz kommen. Da er die Lungenfunktion stärkt, dann er auch bei Raucherhusten oder sogar bei Keuchhusten nützlich sein. Sänger und Menschen, die beruflich viel sprechen müssen schwören auf Salbei-Tee, wenn sie einmal heiser sind oder Probleme mit dem Kehlkopf haben.

 

Da der Tee außerdem die Verdauung fördert, kann er den Stoffwechsel fördern, den Magen stärken, und sogar beim Abbau von Übergewicht behilflich sein. Der Salbei enthält auch Wirkstoffe, die dem natürlichen Östrogen sehr ähneln, so dass der Salbei-Tee auch während der Wechseljahre und bei Menstruationsbeschwerden wertvolle Dienste leisten kann. Stillen Mütter greifen manchmal auch auf den Tee zurück, falls ein Milchstau vorliegt, oder sie langsam abstillen möchten. Äußerlich wird der Salbei-Tee für Spülungen und Waschungen verwendet, um Wunden oder Geschwüre zu behandeln. Wenn man unter einer Entzündung des Zahnfleisches oder der Mundschleimhaut leidet, kann man den Mund mit Salbei-Tee spülen. Das ätherische Salbei-Öl kann sowohl innerlich als auch äußerlich zur Anwendung kommen.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  18.08.2009; 20:41:47 Uhr



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