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Die Sonnenblume ist nicht nur eine Pracht in jedem Garten

Die Sonnenblume gehört zur Familie der Korbblütler und stammt ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika. Bereits etwa 2.500 Jahre v. Chr. soll die Pflanze existiert haben. Im 16. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer diese wunderschöne Pflanze dann auch nach Europa, um sie als Zierpflanze zu kultivieren. Ihren Namen hat die Pflanze daher, dass sie sich immer der Sonne zuwendet. Die Blätter und Knospen drehen sich im Laufe der Tages mit der Sonne, lediglich bei der reifen Sonnenblume zeigt der Blütenstand immer nach Osten, wo die Sonne aufgeht.

 

Von der Sonnenblume gibt es unzählige Sorten, wie zum Beispiel die kleinwüchsigen Zwerg-Sonnenblumen oder die größte Variante, die eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen kann. Die Sonnenblume bevorzugt einen sonnigen Standort mit nährstoff- und humusreichem Boden und ausreichender Bewässerung. Seit dem 17. Jahrhundert werden die Sonnenblumenkerne zur Herstellung von Backwaren verwendet. Die Sonnenblumenkerne werden außerdem im Vogelfutter verarbeitet, oder sie sind geröstet oder roh ein gesunder Snack. Als Öllieferant findet die Sonnenblume jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert Verwendung. Heutzutage befinden sich die größten Anbaugebiete in Russland, China, Europa und in den USA.

Die Sonnenblumenkerne sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen


Bei den Sonnenblumen unterscheidet man zwischen dem Öltyp, dem Futtertyp, dem Ziertyp und dem Speisetyp. Die Sonnenblumen haben einen Ölgehalt von etwa 50 Prozent, und das Sonnenblumenöl kann wegen seiner hohen Hitzebeständigkeit auch zum Frittieren verwendet werden. Die Sonnenblumenkerne enhalten mehr als 90 Prozent an ungesättigten Fettsäuren und sind zudem reich an den Vitaminen D, K, A, F, B und E. Außerdem enthalten sie Magnesium, Calcium, Karotin und Jod was die Kerne zu einem äußerst gesunden Nahrungsmittel macht. Dank dieser wertvollen Inhaltsstoffe kann das Öl der Sonnenblume das Herz-Kreislauf-System stärken, ist gut für die Knochen und beugt darüberhinaus noch Parodontose und Zahnfleischbluten vor.

 

In der Pflanzenheilkunde kommen die Wirkstoffe in Form von Tees, Tinkturen, Bädern oder Umschlägen zum Einsatz. Die Sonnenblume besitzt eine wundheilende Eigenschaft, so dass sie äußerlich angewendet vor allem bei Neurodermitis und anderen Hautentzündungen eingesetzt werden kann. Hierzu kann das Öl direkt auf die rauhe und entzündete Haut gegeben werden, auch bei schlecht heilenden Wunden kann es helfen. Der aus der Sonnenblume gewonnene Tee soll fiebersenkend wirken und findet auch häufig bei einer Malaria-Infektion Anwendung. In der russischen Volksmedizin ist die so genannte Ölzieh-Kur immer noch weit verbreitet. Wenn man etwas Sonnenblumenöl in den Mund nimmt, und es dort für eine ganze Weile belässt, sollen die Giftstoffe über die Mundschleimhaut aus dem Körper gezogen werden, was jedoch wissenschaftlich bisher nicht belegt ist.

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  24.08.2009; 13:14:52 Uhr



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