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Veilchen - Heilpflanze für Ihre Gesundheit

Zur Gattung der Veilchen gehören rund 500 verschiedene Arten, die meisten kommen in den Anden, in Japan und in Nordamerika vor. Ansonsten sind Veilchen in vielen Gebieten mit gemäßigtem Klima zu finden. Es gibt sowohl einjährige als auch mehrjährige Sorten, einige wachsen als Halbsträucher andere als krautige Pflanzen. Die Veilchen sind durch eine charakteristische Blütenform gekennzeichnet und haben meistens Blätter in der Form eines Herzens oder in Nierenform. Die oberen beiden Blütenblätter stehen nach oben ab, während die unteren drei nach unten gerichtet sind.

 

Veilchen sind beliebte Zierpflanzen und deshalb in vielen heimischen Gärten zu finden, vor allem Stiefmütterchen und Duftveilchen erfreuen sich großer Beliebtheit. Es gibt Veilchen in unzähligen Farbvariationen, es kommen auch immer wieder neue Züchtungen auf den Markt. Die Veilchen wurden auch schon recht früh in der Küche verwendet, da sie zu den genießbaren Blumen gehören. Inzwischen hat man sie zu diesem Zweck wieder neu entdeckt und verwendet die Blüten gerne als essbare Verzierung verschiedener Gerichte oder Backwaren. Da die Veilchen einen sehr angenehmen Duft verströmen, spielen sie auch in der Parfüm-Industrie eine wichtige Rolle.

 

 

Gesundheit und Medizin mit Medikamenten aus Veilchen

 


Vielen Menschen ist gar nicht bekannt, dass diese Pflanze auch in der Naturheilkunde Anwendung findet. Bereits Hippokrates wusste um die Heilkräfte der Veilchen und setzte sie zur Behandlung von Kopfschmerzen, Melancholie und Sehstörungen ein. In der modernen Naturheilkunde werden vor allem Atembeschwerden wie Husten oder Bronchitis mit entsprechenden Medikamenten behandelt. Verwendet werden sowohl die Wurzeln als auch die Blüten der Veilchen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Bitterstoffe, Flavonoide, Glykoside, Saponine, Schleimstoffe und Salizylsäure. In erster Linie werden Veilchen in Form von Tee äußerlich und innerlich angewendet. Veilchen-Tee kann bei Husten und Bronchitis Linderung verschaffen, aber auch bei Erkältungskrankheiten schweißtreibend wirken.

 

 

Bei Magenkatarrhen wird der Tee zwar seltener eingesetzt, doch kann er gerade dann eine wohltuende Wirkung haben, da er die gereizte Schleimhaut beruhigt. Wenn man die Blätter der Pflanze aufbrüht hat man auch ein gutes Hilfsmittel bei Verstopfung, da die Inhaltsstoffe leicht abführend wirken. Der Tee kann auch helfen, nervöse Unruhe zu beseitigen und den Schlaf sanft zu fördern. Bei Hautentzündungen kann man den Tee auch äußerlich in Form von Bädern oder Kompressen anwenden. Wurzelextrakte sollten nie in höherer Dosierung verwendet werden, da sie Brechreiz auslösen können, in niedriger Dosierung können sie jedoch blutreinigend wirken oder Hustenreiz mildern. Kindern kann man bei Husten auch einen Veilchen-Sirup anbieten, den man ganz einfach selbst herstellen kann.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  15.09.2009; 16:47:16 Uhr



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