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Walnuss als Heilpflanze

Die Walnuss gehört zur Familie der Walnussgewächse und kann eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. In einem Alter von 60 bis 80 Jahren ist der Baum ausgewachsen, kann jedoch bis zu 160 Jahre alt werden. Der Walnussbaum ist durch eine breite Krone charakterisiert, die anfänglich glatte Rinde entwickelt sich im Lauf der Jahre zu einer rissigen Borke. Ursprünglich stammt der Walnussbaum aus Mittelasien und ist dann über den Mittelmeerraum bis nach Mitteleuropa vorgedrungen.

 

Die ovalen Blätter sind in Fiedergruppen angeordnet, ab Ende April erscheinen dann die Blüten, aus denen sich später die Nüsse entwickeln. Anfangs werden die Nüsse von einer grünen Außenschale umgeben, die aufplatzt, sobald die Walnüsse im Inneren reif sind. Der Walnussbaum ist in der Lage ein natürliches Unkrautvernichtungsmittel auszuscheiden, so dass sich in seiner unmittelbaren Umgebung keine anderen Pflanzen ansiedeln.

 

Walnüsse enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, die sich bei einer Reihe von Erkrankungen positiv auswirken können. Wenn man regelmäßig Walnüsse isst, bleiben die Blutgefäße elastisch, so dass Arteriosklerose vorgebeugt werden kann. Dies haben Wissenschaftler erst vor kurzem herausgefunden, vermutlich sind dafür Stoffe verantwortlich, welche den Omega-3-Fettsäuren sehr ähnlich sind. Somit kann man durch den regelmäßigen Verzehr von Walnüssen auch einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder Bluthochdruck vorgebeugt werden.

 

 

Walnuss in der Heilkunde und Medizin

 


Auch die unreifen, grünen Nüsse können bei verschiedenen Beschwerden sehr hilfreich sein. Ihre Inhaltsstoffe wirken blutreinigend, regen die Verdauung an und stärken die Leber. Auch die grünen Nüsse, die etwas Ende Juni geerntet werden können, sind in der Lage, die Durchblutung des Körpers zu verbessern. In der Naturheilkunde werden hauptsächlich die Blätter des Walnussbaumes für medizinische Zwecke eingesetzt. Aus ihnen wird gerne ein Tee hergestellt, der sich positiv auf die Verdauungsorgane auswirkt und äußerlich auch bei Hautentzündungen verwendet werden kann. Der Tee hat eine sehr starke Wirkung, so dass er nicht länger als sechs Wochen am Stück konsumiert werden sollte, damit der Körper keine Toleranz entwickelt oder eventuelle Nebenwirkungen auftreten.

 

 

Den Walnussblätter-Tee kann man auch äußerlich in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden, in diesem Fall kann jedoch auch eine Tinktur benutzt werden. Diese äußerliche Anwendung kann die Symptome bei Schuppenflechte, Ekzemen oder Hautentzündungen lindern. Die Blätter können auch zur Behandlung von Warzen, Akne und Fusspilz eingesetzt werden. Aus den so genannten Nusskämben, den Leisten, die sich zwischen den beiden Nusshälften befinden, kann ebenfalls ein Tee aufgebrüht werden, der regulierend bei Herzrhytmusstörungen wirken soll. Aus den Nusskämben lässt sich auch eine Tinktur herstellen, die entweder pur oder mit Wasser verdünnt eingenommen werden kann.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  18.09.2009; 13:36:48 Uhr



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