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Zimt in der Medizin und Pflanzenheilkunde

Bei den Zimtstangen handelt es sich im Grunde um die getrocknete Rinde des Zimtbaumes, in der Regel vom Ceylon-Zimtbaum. Darüberhinaus wird aus der Pflanze auch Zimtöl gewonnen, wofür allerdings die Blätter und die Äste verwendet werden. Im Handel ist der Zimt entweder in Pulver-Form zum Würzen oder als ganze Stange erhältlich. Der Zimt zählt zu den ältesten Gewürzen weltweit und soll in China bereits um 3.000 v. Chr. verwendet worden sein. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert war der Zimt in Europa eines der teuersten und wertvollsten Gewürze.

 

Als Gewürz wird der Zimt auch hauptsächlich zur Aromatisierung von Speisen oder Getränken eingesetzt. Zur Herstellung der Zimtstangen wird die dünne Schicht zwischen der Borke und der Mittelrinde verwendet. Dazu werden mehrere Schichten dieser Innenrinde ineinander geschoben, bevor die Stangen dann getrocknet werden. Das Aroma der Zimtstange wird dabei auch von der Dicke der Schichten beeinflusst, wobei dünnere ein intensiveres Aroma ergeben. Im Handel erhält man Zimt in unterschiedlichen Qualitäten, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt. Das Zimtöl findet sowohl in der Parfümindustrie als auch zur Aromatisierung von bestimmten Likören Anwendung.

 

 

Zimt wirkt verdauungsfördernd und entzündungshemmend

 


Der Ceylon-Zimtbaum gehört zur Familie der Lorbeergewächse und kommt außer in Sri Lanka noch in vielen anderen tropischen Ländern vor. Vielen Menschen ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass der Zimt auch in der Naturheilkunde verwendet wird. Da dem Zimt eine blutzuckersenkende Wirkung nachgesagt wird, wurden hier bereits einige Studien durchgeführt, da sich Mediziner bei diesem Thema nicht ganz einig sind. Die Untersuchungen haben erste Anhaltspunkte dafür geliefert, dass bei entsprechend hoher Dosierung tatsächlich ein Effekt auf den Blutzuckerspiegel erzielt werden kann. Darüberhinaus wurde bei diesen Studien festgestellt, dass unter Umständen auch die Blutfettwerte gesenkt werden können. Es werden sicher noch eine Reihe von Untersuchungen auf diesem Gebiet folgen, um eventuell neue Arzneimittel für die Zukunft zu entwickeln.

 

 

Der Zimtrinde und dem Zimtöl werden antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben, was vor allem an den enthaltenen ätherischen Ölen liegt. Außerdem enthält Zimt unter anderem noch Gerbstoffe, Ascorbinsäure, Kampfer, Cumarine, Schleimstoffe, Zink und Salicylate. Ein Tee aus Zimt kann die Verdauung und die Durchblutung fördern oder Erkältungsbeschwerden lindern. Wenn man den Zimt äußerlich anwendet, so muss man beachten, dass er die Haut unter Umständen stark reizen kann. Er kann jedoch bei Verspannungen oder Schmerzen durchaus für Linderung sorgen.

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  18.09.2009; 15:12:09 Uhr





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