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Zypresse in der Medizin und Heilkunde

Die Zypressen bilden eine eigene Pflanzenfamilie und waren ursprünglich in Asien beheimatet. Die schnellwachsenden Bäume gibt es in ganz unterschiedlichen Formen und Größen, alle sind jedoch immergrün und haben dichtes Laub. Man findet die Zypressen häufig als Heckenpflanzen, weil sie einen idealen Blick- und Windschutz darstellen. An den meisten Zypressen wachsen sowohl männliche als auch weibliche Zapfen, die weiblichen benötigen bis zur Reife in der Regel etwa zwei Jahre.

 

Zypressen sind heutzutage vor allem in Nord- und Zentralamerika, im Himalaya, im Nahen Osten, im Nordwesten von Afrika, im Norden von Vietnam und im Süden von China zu finden. Rund um das Mittelmeer gibt es große Bestände an Zypressen, so dass man fast denken könnte, die Pflanze stammt aus dieser Region. Einige Zypressen-Arten kommen selbst mit den widrigsten Bedingungen zurecht und sind sogar in der Wüste Sahara beheimatet. Weltweit gibt es zwischen 18 und 28 verschiedene Arten, nur sehr wenige davon sind unempfindlich gegenüber Frost, so dass sie auch in Mitteleuropa dauerhaft existieren können. Die Zypresse ist eine beliebte Zierpflanze und wird gerne in Gärten oder in Parkanlagen gepflanzt. Einige Zypressen-Arten werden werden auch zur Holzgewinnung angebaut, da das Holz sehr hart und langlebig ist.

 

 

 

Zypresse wird vorwiegend als Tee verwendet

 


Bereits in der Antike entdeckten die Griechen die Heilkräfte der Zypresse, so dass sie bis heute nicht mehr aus der Naturheilkunde wegzudenken ist. Fast alle Teile der Pflanzen enthalten wichtige Inhaltsstoffe, so dass die komplette Pflanze für die Naturmedizin von Bedeutung ist. Die Zypresse findet entweder als ätherisches Öl oder in Form von Tee oder einer Tinktur Anwendung.

 

 

Zur Bereitung eines Tees können sowohl die Zweige, die Früchte und das Holz der Zypresse verwendet werden. Ein Tee aus den Zweigen kann vor allem bei Erkrankungen der Atemwege für Linderung sorgen, während man einen Tee aus dem Zypressenholz vor allem bei Erkrankungen des Dickdarmes oder Gebärmutterbeschwerden empfiehlt. Ein Tee aus den unreifen Zapfen kann bei Erkältungskrankheiten, Entzündungen des Darmes oder Frauenbeschwerden sehr hilfreich sein.

 

Eine Tinktur kann man selbst herstellen, indem man Zweige, Holz oder Früchte der Zypresse für einige Wochen in Weingeist oder Doppelkorn einlegt. Die Tinktur kann entweder pur oder mit Wasser verdünnt eingenommen werden, die Anwendungsbereiche sind die gleichen wie beim Tee. Weder der Tee noch die Tinktur sind allerdings zur Daueranwendung geeignet, so dass man nach spätestens sechs Woche eine Behandlungspause einlegen sollte. Den Tee oder die verdünnte Tinktur kann man natürlich auch äußerlich in Form von Umschlägen anwenden. Auf diese Weise kann man zum Beispiel schlecht heilende Wunden oder auch Krampfadern behandeln. Ein Sitzbad kann dem Patienten bei einem Hämorrhoiden-Leiden Linderung verschaffen.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  18.09.2009; 15:33:43 Uhr



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