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Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) - Entstehung von Magen-Darm-Grippe

Wenn bei einem Kind eine Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) vorliegt, sind die Magenschleimhaut und der Dünndarm des Kindes entzündet. Das Kind leidet unter Durchfall und Erbrechen. Als Auslöser dieser Krankheit kommen in sehr vielen Fällen Viren infrage. In seltenen Fällen kann die Krankheit auch durch Bakterien und oder Parasiten ausgelöst werden. Die Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) wird auch als Darmgrippe, Brechdurchfall, Magen-Darm- Infekt oder Magen-Darm-Katarrh bezeichnet.
Ursachen und Symptome bei einer Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis)
Wenn ein Kind an Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) erkrankt ist, so kann dies viele Ursachen haben. In den meisten Fällen steckt hinter der Erkrankung ein Magen-Darm-Virus. Aber auch Bakterien und Parasiten können der Auslöser für die Krankheit sein. Bei einer Magen-Darm-Grippe können Noroviren, Rotaviren, Astrovieren, Coronaviren oder Adenoviren als Auslöser infrage kommen. Wenn ein Säugling oder ein Kleinkind erkrankt ist, handelt es sich in den meisten Fällen um Rotaviren und Noroviren. In den Monaten Oktober bis März tritt die Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) vermehrt auf.
Die Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) setzt in den meisten Fällen sehr plötzlich und ohne vorherige Anzeichen ein. Das Kind bekommt sehr starken Durchfall und Erbrechen. Sobald das Kind häufig breiigen und oder flüssigen Stuhlgang absetzt, spricht man von Durchfall. Die Stuhlmenge ist oft erhöht das Kind muss öfter als dreimal am Tag auf Toilette gehen. Durchfall und Erbrechen führen immer zu einem Flüssigkeitsverlust. Das Kind wird dadurch sehr geschwächt und es können Kreislaufprobleme eintreten. Weitere Symptome die begleitend eintreten können sind Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen das Kind fühlt sich bei einer Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) sehr krank.
Diagnose und Therapie bei einer Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis)
Falls bei einem Kind der Verdacht auf Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) besteht, sollte ein Arztbesuch vorgenommen werden. Anhand der typischen Symptome und Beschwerden kann der Arzt schnell feststellen, ob es sich um diese Erkrankung handelt oder nicht. Es muss festgestellt werden, wie viel Flüssigkeit das Kind verloren hat und ob Komplikationen auftreten können. Weiter muss eine Lebensmittelallergie oder eine Laktoseintoleranz ausgeschlossen werden. Eltern müssen dem Arzt genau mitteilen, wann der Brechdurchfall, der Durchfall oder das Erbrechen besteht. In welchen Abständen er auftritt und wie die Beschaffenheit des Stuhlganges ist.
Weiter muss geklärt werden ob Blut oder Schleim im Stuhlgang vorhanden sind. Weitere Beschwerden wie Bauchweh, Fieber und Gliederschmerzen müssen auch erwähnt werden. Weiter ist es für den Arzt wichtig, welche Nahrung und welche Flüssigkeiten das Kind in den letzten Stunden zu sich genommen hat. So kann der Arzt den Flüssigkeitshaushalt des Kindes einschätzen. Wenn das Kind Medikamente einnimmt oder sich die letzten Tage oder Wochen im Ausland aufgehalten hat, sollte dies dem Arzt mitgeteilt werden. Er wird dann in der Lage sein die Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) zu diagnostizieren.
Kinder die unter Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) leiden, müssen in erster Linie sehr viel Flüssigkeit zu sich nehmen, damit der Flüssigkeitsverlust und der Elektrolythaushalt wieder ausgeglichen werden. Das Kind sollte Bettruhe einhalten und sich körperlich schonen. Es muss auf jeden Fall Energie- und Flüssigkeit aufnehmen, damit es wieder zu Kräften kommen kann. Diese Therapie soll helfen die Beschwerden des Kindes zu lindern, damit es zur vollständigen Genesung wieder Kraft bekommt. Bei schweren Fällen muss das Kind in einem Krankenhaus aufgenommen und behandelt werden. Dies ist der Fall, wenn das Kind schon besonders geschwächt ist und keine Flüssigkeit mehr zu sich nehmen kann.
Dann wird über eine Infusion dem Körper Flüssigkeit zugeführt. In den meisten Fällen reichen aber Bettruhe und Flüssigkeit aus. Das Kind sollte Wasser und ungesüßten Tee trinken. Wenn es dem Kind besser geht, können auch leichte Saftschorlen angeboten werden. Wenn der Flüssigkeitsverlust stark ist, muss eine ganz spezielle Elektrolytlösung verabreicht werden damit die Verluste im Körper ausgeglichen werden können. Nach ein paar Tagen wird die Magen-Darm-Grippe ( Gastroenteritis ) abklingen und das Kind wird sich besser fühlen.
Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) Verlauf
Die Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) wird in den meisten Fällen ganz ohne Komplikationen verlaufen und in der Regel auch schnell wieder vorbei gehen. Dennoch sollte die Krankheit ernst genommen werden, da sie das Kind sehr schwächt. Vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern müssen Eltern sehr wachsam sein, da ein Flüssigkeitsverlust bei so kleinen Kindern schnell kritisch werden kann. Die Grippe dauert in den meisten Fällen zwei bis sechs Tage. Es muss dennoch sehr auf den Flüssigkeitsverlust geachtet werden, da sonst die Nieren oder andere Organe einen Schaden davontragen können. In manchen Fällen können Komplikationen auftreten. Diese wären ein Darmdurchbruch, Unterzuckerung, Schock oder Blutvergiftung. Deshalb ist es sinnvoll bei einer Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) umgehend den Arzt aufzus
Heilpraktiker Felix Teske
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 12.03.2011; 00:30:16 Uhr