Newsletter abonnieren.
Polio (Poliomyelitis) - Auch Kinderlähmung genannt
Sobald ein Kind an Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) erkrankt ist, handelt es sich um eine Viruserkrankung. Unterschiedliche Teile des Rückenmarks des Kindes werden von diesem Erreger befallen. Diese Teile sind als Kontrollfunktion für die Bewegung. Eltern eines stark erkrankten Kindes müssen in schlimmen Fällen mit Lähmungen und oder dem Tod rechnen. In Deutschland kommt die Krankheit Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) nur noch sehr selten vor, da Kinder gegen diese Krankheit geimpft werden.
Ursachen und Symptome bei Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung)
Ursachen einer Polio Erkrankung ( Poliomyelitis, Kinderlähmung ) liegen in dem Poliovirus. Dieser gehört und stammt aus der Gruppe der Picornavieren. Sie werden in Typ eins, zwei und drei eingruppiert. Hierbei handelt es ich um einen ansteckenden Erreger. Er löst die Krankheit Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) aus.
Eine Ansteckung mit Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) ist über eine fäkal-orale Aufnahme möglich. Die Aufnahme ist über verseuchte Nahrungsmittel möglich. Menschen, die bereits erkrankt sind und keinen Wert auf Hygiene legen, können Nahrungsmittel durch ihren infizierten Kot verseuchen. Der Übertragungsweg über eine Tröpfcheninfektion erfolgt bei dieser Krankheit selten. Wenn Viren des Kindes übertragen wurden, entstehen nur wenige Krankheitssymptome. Nach einem symptomfreien Intervall treten sie in das Nervensystem des Menschen ein und somit die zweite Phase von Poliomyelitis auslösen. Die Inkubationszeit bei Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung beträgt zwischen 3 und 35 Tage.
Sobald eine Infektion mit Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) stattgefunden hat, wird die auftretende Infektion Symptomenlos verlaufen. Nach den ersten Anzeichen werden drei Krankheitsverläufe erscheinen. Handelt es sich um die Gemilderte (Abortive) Form von Kinderlähmung wird innerhalb neun Tagen nach dem Prozess der Ansteckung die infizierte Person unter Kopfschmerzen Halsschmerzen, Übelkeit und Fieber leiden. Wenn die nicht-paralytische Polio (aseptische Meningitis) eintritt, werden innerhalb sieben Tage, Rückenschmerzen, Fieber, Muskelschmerzen und oder Nackensteifheit beim Kind auftreten. Alle diese Symptome erscheinen dann, wenn das Nervensystem der betroffenen Person nicht betroffen ist. Handelt es sich beim Kind um paralytische Polio handeln sollte, werden Lähmungen eintreten. Gliedmaßen wie Beine werden betroffen sein und auch das Nervensystem ist infiziert. Bei ca. 1 Prozent der betroffenen Kinder bleiben Schäden zurück. Bei Phase 1 der Krankheit wird werden Schluckbeschwerden, Fieber, Appetitlosigkeit, Durchfall und Kopf und Gliederschmerzen auftreten. Bei Phase 2 werden Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, eine Hirnhautentzündung und Lähmungen auftreten. Das erkrankte Kind wird mehr als empfindlich auf Reize von Außen reagieren. Diese Symptome sprechen für die Krankheit Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung).
Ist ein Kind an Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) erkrankt, so wird die Krankheit von einem Arzt diagnostiziert. Diese kann anhand eines Erregernachweises oder der typischen Symptome diagnostiziert werden. Sobald die erste Phase 1 der Erkrankung auftritt, könnten durch ihre doch sehr abgeschwächten Merkmale alle weiteren Infektionen mit begleitendem Fieber als Erkrankung vermutet werden. Durch die Differenzialdiagnose können die Erkrankungen Diphtherie und oder Neuritis völlig ausgeschlossen werden. Tritt die Phase 2 der Krankheit ein, wird vom Arzt eine Liquoruntersuchung durchgeführt. Hier kann in der Gehirnflüssigkeit des Kindes eine Entzündung bestätigt werden. Es werden Stuhlproben untersucht und ein Rachenabstrich wird gemacht. Diese Untersuchungen sind notwendig, um feststellen zu können, ob ein Mensch an Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) erkrankt ist.
Therapie und Verlauf bei Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung)
Wenn bei einem Kind Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) festgestellt wurde, muss durch eine Therapie gehandelt werden, um alle auftretenden Symptome zu verbessern. Die Krankheit kann nicht mithilfe von Medikamenten bekämpft oder behandelt werden. Das betroffene Kind muss dringend Bettruhe einhalten, selbst dann, wenn auch nur der Verdacht auf Kinderlähmung von einem Arzt geäußert wurde. Wenn Lähmungen auftreten sollten, müssen muskelentspannende und unterschiedliche Liegeposition eingehalten werden. Falls eine Lähmung der Atemwege eintritt, so muss der Patient umgehen über eine Maschine beatmet werden. Die Betreuung in einem Krankenhaus ist notwendig. Diese Behandlungen werden durchgeführt sobald ein Kind an Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) erkrankt.
Die Krankheit Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) und ihr Verlauf treten in vielen Fällen so abgeschwächt auf, dass die Betroffenen davon nichts bemerken. Es machen sich allgemeine Symptome einer Krankheit bei dem Kind bemerkbar die nach zwei Wochen abklingen. Lähmungen können bei sehr schweren Fällen der Krankheit auftreten.. Tritt so ein Fall ein, dann liegt die Todesrate bei 20 Prozent. Kinder und Eltern müssen mit einer Spätfolge rechnen. Spätfolgen können auch noch sehr viele Jahre nach der Krankheit auftreten. Es treten Muskelschwund, Schmerzen, Erschöpfungszustände und oder allgemeine Schwäche auf.. Dies nennen Ärzte Post-Polio bezeichnet. Es können also auch erwachsene Menschen an Polio (Poliomyelitis, Kinderlähmung) erkranken.
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 28.03.2011; 21:18:24 Uhr