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Rotavirus-Infektion - Durchfallerkrankung bei Kindern

Die Rotavirus-Infektion tritt sehr oft bei kleinen Kindern und Säuglingen auf. Die Viren, Rotaviren, sind sehr ansteckend gehören zu den häufigsten Ursachen von Durchfallerkrankungen. In Deutschland infizieren sich viele Kinder und Säuglinge mit der Rotavirus-Infektion.
Ursachen und Symptome der Rotavirus-Infektion
Die Rotavirus-Infektion wird über den fäkal-oralen Weg übertragen. Die Ansteckung erfolgt über eine Schmierinfektion. Spielzeug, Wasser und Lebensmittel, das mit dem Virus befallen ist, sorgt für die Übertragung. Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt ein bis drei Tage. Das Kind ist so lange ansteckend, bis das Virus völlig über den Stuhlgang ausgeschieden wurde. Innerhalb acht bis zehn Tage wird das Virus von dem Kind ausgeschieden. In manchen Fällen kann dies länger dauern. Rotaviren treten in unterschiedlichen Typen auf. Diese können sich in ihrem Auftreten saisonal und zeitlich unterscheiden. Sobald ein Kind sich mit der Rotavirus-Infektion angesteckt hat, ist es eine Zeit lang immun gegen diese Krankheit.
Wenn eine Rotavirus-Infektion auftritt, können die Symptome beim Kind unterschiedlich stark auftreten. Bei Kleinkindern und Säuglingen treten die Symptome besonders stark auf. In den meisten Fällen leidet das Kind unter Erbrechen und Übelkeit, Fieber, Bauchkrämpfen und wässrigen Durchfall. In manchen Fällen können Atemwegsbeschwerden auftreten. Die Gefahr einer Austrocknung bei dem Kind ist sehr hoch, da es bei Erbrechen und Durchfall viel Flüssigkeit verliert. Zeichen für zu hohen Flüssigkeitsverlust können Unruhe und Reizbarkeit, Durst, Verwirrtheit, eingesunkene Augen, Lethargie, verminderte Urinausscheidung sein und die Schleimhäute und die Zunge des Kindes sind sehr trocken. Eine Erkrankung durch Noroviren verläuft sehr ähnlich jedoch ist die Erkrankung mit der Rotavirus-Infektion wesentlich schwerer.
Diagnose und Therapie bei einer Rotavirus-Infektion
Sobald bei einem Kind der Verdacht auf eine Rotavirus-Infektion besteht, sollten Eltern umgehend einen Arzt aufsuchen. Er wird das Kind untersuchen und die Beschwerden des Kindes werden ihm helfen eine Diagnose zu stellen. Zu den Beschwerden gehören Erbrechen, Bauchschmerzen und wässrige Durchfälle. Eltern sollten dem Arzt mitteilen, wenn in Kinderkrippe, Kindergarten oder Schule andere Kinder auch unter Erbrechen und Durchfall leiden. Weiter wird der Stuhlgang des Kindes untersucht werden. Ein Antigen wird mit einem speziellen Test bei einer Laboruntersuchung nachgewiesen werden. So kann genau festgestellt werden, ob es sich bei der Erkrankung des Kindes um eine Rotavirus-Infektion handelt oder nicht.
Ist ein Kind an einer Rotavirus-Infektion erkrankt, so muss unbedingt der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden, der durch Erbrechen und Durchfall entstanden ist. Dies kann besonders für Säuglinge und kleine Kinder sehr gefährlich werden, da der kleine Körper austrocknen kann. Eltern sollten besonders darauf achten den Flüssigkeit- und Elektrolyte Verlust des Kindes wieder auszugleichen. Kranke Kinder sollten unbedingt Wasser oder Tee trinken. Wenn das Kind so stark erkrankt ist, dass es die Flüssigkeit nicht bei sich behalten kann, müssen die Eltern mit dem Kind das nächste Krankenhaus aufsuchen. Dort wird das Kind über eine Infusion mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden. Betroffene Kinder die Flüssigkeit in Form von Wasser und Tee bei sich behalten sollten weiter leichte Kost zu sich nehmen. Bei einer Rotavirus-Infektion sollten Eltern absehen den Elektrolythaushalt des Kindes mit Mischungen die aus Zucker, Wasser, Salz und Saft bestehen selbst auszugleichen sondern die passende Elektrolytlösung verabreichen.
Rotavirus-Infektion Verlauf und Vorbeugen
Die Roatvirus-Infektion kann leicht bis schwer verlaufen. Es kann ein leichter Durchfall auftreten oder das Kind unter sehr starken Krankheitssymptomen leiden. Bei kleinen Kindern und Säuglingen kann die Krankheit sehr schwer verlaufen, da ihr Immunsystem noch nicht stark ausgebildet ist. Die Erkrankung dauert ungefähr zwei bis sechs Tage. Die allergrößte Gefahr für das Kind besteht in der Austrocknung, durch den hohen Flüssigkeitsverlust. Eltern müssen hier besonders darauf achten, dem Kind immer genügend Flüssigkeit bereitzustellen und anzubieten. Eine Rotavirus-Infektion bei einem Kind sollte von den Eltern sehr ernst genommen werden.
Vorbeugen können Menschen einer Rotavirus-Infektion nicht. Auch durch spezielle oder besondere Hygiene Maßnahmen reichen nicht aus, um dem Virus vorzubeugen, da die Erreger Hygiene und auch umweltresistent sind. Wenn das Kind mit einer erkrankten Person in Kontakt getreten ist, sollten dennoch Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. Hierzu gehört sehr gründliches Händewaschen. Auch Kontaktflächen wie die Toilette, Waschbecken und Türgriffe sollten sorgfältig desinfiziert werden. Kinder die unter einer Rotavirus-Infektion leiden, dürfen den Kindergarten oder die Schule nicht besuchen, solange sie ansteckend sind.
Heilpraktiker Felix Teske
© st-fotograf - Fotolia.com
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 17.03.2011; 23:39:11 Uhr