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Erfolg in der Erziehung belohnen

Lob und Erzeihung in der Familie Erfolg haben bedeutet ein sich selbst gestecktes Ziel zu erreichen. Häufig wird der Begriff Erfolg im Zusammenhang mit Lob und Anerkennung genutzt. Trotzdem ist eine Abgrenzung der verschiedenen Begriffe möglich. Lob und Anerkennung erfolgt von außen, persönlicher Erfolg im engeren Sinn bedeutet hingegen sich selbst für eine erbrachte Leistung zu loben. Erfolg setzt in der Regel ein Kämpfen voraus, bedeutet also Mühe und Arbeit. Bereits Kleinkinder erleben erste Erfolgserlebnisse wenn sie ihre ersten, wenn auch noch etwas unbedarften, Schritte machen.

Ähnlich verhält es sich bei Kindergartenkindern die stolz darauf sind, wenn ihr Turm aus Bauklötzern steht. Erfolg tritt aber nicht ziellos ein, sondern setzt persönliche Erwartungen voraus. Ein Grundschüler der sich selbst keine Ziel setzt, wird nie das Gefühl von Erfolg spüren. Bei der Zielsetzung ist es aber wichtig, dass sich das Kind das Ziel selber setzt. Eltern können natürlich ihre Kinder bei der Zielfindung unterstützen, sollten aber nie direkte Vorgaben machen. Eltern müssen dabei aber darauf achten, dass sich ihre Kinder realistische Ziele setzen. Zu hoch gesteckte Ziele führen häufig zu Misserfolgen und wirken demotivierend. Aus diesem Grund kann es beispielsweise im schulischen Bereich sinnvoller sein kurzfristig nur eine Stabilisierung der Note beziehungsweise eine geringfügige Verbesserung anzustreben, sich aber mittelfristig und langfristig größere Ziele zu setzen.

 

 

Durch Teilziele zum Erfolgserlebnis

 


Kinder mit Erfolgserlebnissen wissen, dass Ausdauer belohnt wird und Leistung zählt. Aber häufig ist es nicht möglich gleich den gewünschten Erfolg zu erreichen, aus diesem Grund ist es sinnvoll Zwischenziele zu setzen. Diese Methode wird in allen Bereichen des Lebens, sei es bei wirtschaftlichen Unternehmen aber auch im Profisport, angewendet. Keiner der Olympiasieger wird bereits in der Kindheit als primäre Ziel den Sieg bei den olympischen Spielen festgelegt haben, auch diese Sportler wollten zuerst gute Ergebnisse beim täglichen Training und anschließend in niedrigen Klassen erzielen. Ähnlich sollte die Zielsetzung bei Kindern erfolgen. Ein Grundschulkind wird nie von sich aus den Wunsch äußern möglichst mit einem guten Abiturzeugnis die schulische Laufbahn zu beenden, dies ist eher ein Ziel der Eltern. Aber es ist sinnvoll mit einem Kind darüber zu sprechen welche Zensur in Mathematik oder in Deutsch auf dem Endjahreszeugnis stehen soll. Diese Zensur ist dann das große Endziel, durch einzelne Noten, diese werden als Teilziel bezeichnet, kann das Endziel angestrebt werden. Diese Methode ist in allen Bereichen anwendbar. Im Schwimmsport beispielsweise ist es für das Erreichen des Freischwimmers denkbar mit einer kleinen Distanz zu beginnen und diese kontinuierlich zu steigern. Das Kind erreicht so regelmäßig einen Teilerfolg, ist stolz auf seine Leistung, verliert nicht die Lust und bleibt ausdauernd.

 

 

 

Erfolgserlebnis und Erfolgsdruck

Ein Erfolgserlebnis kann ein Kind positiv beeinflussen. Wenn die Ziele aber zu hoch gesteckt sind und trotz alle Mühe nicht im vollen Umfang erreicht werden können, dann entsteht ein Erfolgsdruck. Dieser Erfolgsdruck geht in der Regel nicht vom Kind sondern von den Eltern oder anderen Bezugspersonen wie beispielsweise Trainern aus. Gerade aber Kinder sind diesen Erfolgsdruck häufig nicht gewachsen, sie können trotz Disziplin und größter Anstrengung die von außen gesteckten Ziele nicht erreichen. Dies kann dann unter Umständen zu Lustlosigkeit aber auch zu Verhaltensauffälligkeiten wie Aggression, Depression oder Selbstschädigung führen.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

Dr. Nardina Alongi

© Harald07 - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  23.02.2010; 14:09:27 Uhr



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