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Lernen durch Verstärkung

Kinder lernen durch Unterstützung Das Lernen durch Verstärkung besagt, das man eine bestimmte Verhaltensweise lernt, wenn man hiermit angenehme Konsequenzen erfährt. Wenn z.B. ein Kind herausfindet, das es durch das Weinen mehr Aufmerksamkeit und auch Zuwendung der Eltern gewinnen kann, dann zeigt es dieses Verhalten verstärkt. Dadurch erzieht man sein Kind zur Weinerlichkeit. Durch die Weinerlichkeit hat das Kind die Aufmerksamkeit seiner Eltern erhalten. So wird in diesem Fall der positive Verstärker des Kindes die Aufmerksamkeit, und es wird dieses Verhalten häufiger zeigen. Wenn die Eltern auf das Verhalten der Weinerlichkeit nicht reagieren, dann wird dieses Verhalten vom Kind auch nicht erlernt oder das unerwünschte Verhalten wird wieder abgebaut.

 

Intermittierende Verstärkung

 


 

In der Psychologie ist sie ein Phänomen des operanten Konditionierens, des Lernens durch Verstärkung. Die intermittierende Verstärkung bedeutet eine nicht regelmäßige Bekräftigung oder Verstärkung von erwünschtem Verhalten mithilfe eines Verstärkers. Wenn z.B. ein Kind ab und an Schokolade bekommt, weil es der Mutter bei der Arbeit geholfen hat, dabei aber nicht weiß, wann es die Schokolade bekommt, dann zeigt es das Verhalten, ich helfe im Haushalt, wesentlich häufiger, das ist dann der Verstärker.

Die Behavioristen beschränken sich auf Beobachtbares und fassen die inneren Zustände der Wahrnehmung und Gefühle und Gedanken in einer Box zusammen. Auf diese Box wirken nun die Umweltreize in einer Art und Weise, das ein bestimmtes Verhalten hervorgerufen wird. Die Antwort hat Konsequenzen, welche als Feedback für das Verhalten wirken. Wenn demnach in einem bestimmten Umstand irgendeine Handlung gezeigt wird, dann wird diese Handlung in Zukunft unter gleichen Umständen, wesentlich häufiger ausgeführt, wenn die Konsequenzen damit angenehm waren und wesentlich seltener, wenn dessen Konsequenzen unangenehm waren. Der erste Fall ist die Verstärkung, der zweite Fall ist die Bestrafung.

 

Positive und negative Verstärkung

Eine Verstärkung geschieht, wenn als Konsequenz zum Verhalten ein angenehmer Reiz, positive Verstärkung, oder eben der Wegfall des unangenehmen Reizes ist, die negative Verstärkung. Dementsprechend geschieht die Bestrafung, wenn als Konsequenz ein unangenehmer Reiz, die positive Bestrafung, oder der Wegfall des angenehmen Reizes ist, negative Bestrafung. Dabei sind die Begriffe angenehm und unangenehm nicht als subjektive erlebte Zustände zu begreifen, denn dann hätten sie in der behavioristischen Theorie keinen Platz, sondern als Ausdruck, ob der Zustand gemieden oder gesucht wird. Es wird wie folgt definiert, mit ein angenehmer Zustand ist der Zustand gemeint, den man nicht vermeidet, sondern sogar aufsucht oder aufrechterhält. Mit unangenehm wird der Zustand bezeichnet, den man normalerweise verlässt oder meidet.

 

 

Verstärker sorgen für Begünstigung oder Erschwerung

Beim operanten Konditionieren sorgen Verstärker für eine bestimmte Reaktion, welche entweder begünstigt oder erschwert wird. Ein Verstärker können in den unterschiedlichen Fällen sehr unterschiedliche Dinge sein, z. B. beim Kind etwas Schokolade, bei Erwachsenen aber auch Kopfnicken und Schulterklopfen. Was nun in welchem Fall als Verstärker fungiert, wird von den Versuchspersonen bestimmt, also der Person, bei welcher die bestimmte Verhaltensweise verstärkt werden soll. Ganz wichtig ist, das der Verstärker unmittelbar und motivationsadäquat ist und Bedürfnisse befriedigt.

Ein Verstärker, welcher erst nach Stunden nach der Reaktion eintritt, ist nicht erkennbar und hat deshalb auch keine Wirkung. Als Beispiel kann eine gesättigte Ratte für eine Futterpille nichts mehr tun, es fehlt die Bedürfnisspannung. Man benutzt in der Forschung die Erkenntnisse aus der klassischen Konditionierung, um der Verfettung von Laborratten vorzubeugen. Der Reizverstärker, das Futter, wird mit dem neutralen Reiz, einem Pfiff, gekoppelt. Dadurch wird der Pfiff durch die klassische Konditionierung zu einem bedingten Reiz und dieser hat dann, wie das Futter, die Wirkung einer Belohnung.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

Dr. Nardina Alongi




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  23.02.2010; 13:48:45 Uhr



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