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Burn Out Syndrom in allen Berufen

Burn out Syndrom Beim Burn Out Syndrom handelt es sich um eine körperliche und emotionale Erschöpfung. Während diese Krankheit früher überwiegend bei Menschen auftrat, die in Berufen tätig waren, die mit helfen oder pflegen zu tun hatten, ist sie heute in allen Berufssparten vertreten. Am häufigsten tritt diese Krankheit bei Frauen auf, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen müssen. Aber auch immer mehr Männer fühlen sich überfordert und ausgebrannt. Die meisten dieser betroffenen Menschen setzen sich selbst immer wieder unter Druck und meinen, jeden Tag das Optimalste leisten zu müssen.

 

Dadurch fühlen sie sich erschöpft und neigen zu Depressione n und negativem Denken. Sie fühlen sich ruhelos und haben überwiegend ein Gefühl der Müdigkeit. Die Folgen sind Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Verspannungen und oft auch Magen- und Darmbeschwerden. Sie bauen emotional ab und isolieren sich von ihrer Umwelt. Der Zustand steigert sich bis zu Selbstmordgedanken. Selbst im Urlaub oder am Wochenende ist keine Entspannung möglich, in Gedanken sind sie ständig bei der Arbeit und beim Alltag.

 

Viele Patienten bemerken eigentlich schon frühzeitig, dass ein Burn Out Syndrom bevorsteht. Sie wollen aber nicht in eine Klinik oder zu einem Arzt. Einige Hotels haben sich darauf eingestellt, solche Patienten aufzunehmen und zu behandeln. Außer verschiedenen Wellness-Behandlungen erfolgt hier eine ärztliche Untersuchung und es besteht die Möglichkeit, private Coachings zur Stressbewältigung in Anspruch zu nehmen.

 

Spezialkur gegen Burn Out

Wer mehrere dieser Symptome bei sich feststellt, sollte dringend einen Arzt aufsuchen. Denn dann ist es gut möglich, dass er unter dem Burn Out Syndrom leidet. Dann benötigt er dringend eine Spezialkur gegen Burn Out. Sicherlich ist es am besten, wenn diese Kur mit einem mehrwöchigen Aufenthalt in einer Kurklinik stattfindet. Oft besteht wohl auch die Möglichkeit, sich ambulant einer solchen Kur zu unterziehen, aber hier ist das Abschalten natürlich nicht so gewährleistet, wie bei einem Klinikaufenthalt. Der Patient kommt immer wieder in das häusliche Umfeld und wird wieder mit seinen Problemen konfrontiert. Bei diesem Klinikaufenthalt wird der Patient zunächst einer genauen Diagnose unterzogen.

Durch körperliche Untersuchungen des allgemeinen Gesundheitszustandes als auch durch intensive Gespräche mit dem Patienten sollen die Ursachen der Krankheit ans Tageslicht gebracht werden. Die genaue Herausarbeitung der Ursachen für den Zustand des Patienten ist nötig, um anschließend mit einer gezielten Therapie zu beginnen. Das wäre ohne genaue Analyse nicht möglich, denn bei jedem Patienten liegen die Ursachen anders.  Ebenfalls wichtig für die Therapeuten ist es, die Einstellung und die Motivation des Patienten zu analysieren, um hierdurch eine spezielle, auf den einzelnen Patienten bezogene Therapie aufzustellen.

Entspannung ist wichtig

Bei der Spezialkur gegen Burn Out soll der Patient seine nötige Ruhe wiederfinden. Den meisten Patienten ist es nicht mehr möglich, sich richtig zu entspannen. Das soll ihnen hier zunächst beigebracht werden. Oft müssen hier von den Fachkräften spezielle Verfahren angewandt werden, wie Meditation, Reisen in der Phantasie oder Körperwahrnehmung. Die Reaktionen des Patienten werden genau aufgezeichnet und je nach Erfolg kann bei der weiteren Behandlung daran angeknüpft werden. Durch Übungen und verschiedene Gespräche lernt der Patient, mit Stress und Leistungsdruck richtig umzugehen. Ihm werden seine eigenen Bedürfnisse angezeigt und er lernt, diese in den Vordergrund zu stellen. Durch die intensiven Gespräche erkennt der Patient in der Regel selbst, wodurch die Krankheit entstanden ist und was er in seinem Alltag an Stress vermeiden kann. Er setzt sich mit seinen Zielen auseinander und lernt hier, wie er seine Ziele erreichen kann, ohne sich selbst dabei aufzugeben.

Zusätzlich zu den Therapiegesprächen werden entspannende Maßnahmen durchgeführt, wie Lymphdrainage, Fußreflexzonenmassagen, Krankengymnastik, klassische Massagen oder auch Atemgymnastik. Durch diese Kur soll der Patient lernen, seinen Alltag zu meistern und dabei abzuwägen, inwiefern Stress zu vermeiden ist. Vor allen Dingen soll er aber auch in der Lage sein, sich am Feierabend oder am Wochenende zu entspannen. Auch danach sollte der Patient sich weiter des Öfteren mit anderen Betroffenen treffen, damit Erkenntnisse und Erfahrungen ausgetauscht werden können. Diese Gespräche werden dem Patienten immer wieder verdeutlichen, was er in der Vergangenheit falsch gemacht hat. Er sieht immer wieder, wie wichtig Entspannung ist. Auch hierdurch findet der Patient danach oft den einen oder anderen Weg einer Stresssituation aus dem Wege zu gehen.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Gernot Krautberger - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  14.10.2011; 00:37:54 Uhr



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