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Was ist eine medizinische Rehabilitation?
Zur Wiederherstellung der Gesundheit, sei es körperlich oder seelisch, ist in der Regel eine medizinische Rehabilitation erforderlich. Der Patient soll unter Anleitung lernen, mit seiner Krankheit umzugehen. So ist es nach Unfällen oder auch Operationen im orthopädischen Bereich zum Beispiel erforderlich, dass der Patient unter Anleitung wieder richtig laufen lernt. Nach Operationen an verschiedenen Organen ist oft eine Diät angezeigt, hier soll der Patient unter Anleitung lernen, einen bestimmten Diätplan einzuhalten. Bei seelischen Erkrankungen wird in mehreren Sitzungen die Ursache für diese seelischen Erkrankungen herausgefunden, um dann mit einer geeigneten Therapie zu beginnen.
Gerade in solchen Fällen sind oft die unterschiedlichsten Therapien erforderlich. Wenn möglich, werden diese medizinischen Rehabilitationen ambulant durchgeführt. Erst wenn hierdurch keine oder nur geringe Erfolge erzielt werden, ist eine stationäre Rehabilitation geboten. Bei der ambulanten Rehabilitation bleibt der Patient in seinem persönlichen Umfeld und braucht nur zu den Maßnahmen in einer Klinik erscheinen. Bei der stationären Rehabilitation kommt er in eine Klinik, um ständig unter ärztlicher und pflegerischer Kontrolle zu sein.
Wann ist eine medizinische Rehabilitation angezeigt?
Viele Krankheiten und auch Unfälle machen es erforderlich, dass der Patient nach Behandlung der akuten Krankheit anschließend noch Maßnahmen benötigt, um wieder ins normale Leben einzutreten und in die Arbeitswelt eingegliedert zu werden. Bei einem Herzinfarkt ist eine kardiologische Rehabiliationsmaßnahme erforderlich, um einem weiteren Herzinfarkt vorzubeugen. Nach einem Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma und Wirbelsäulenverletzungen sind neurologische und sportmedizinische Rehabilitationsmaßnahmen erforderlich. Bei Krebserkrankungen gibt es eine onkologische Rehabilitation.
Weiter gibt es Rehabilitationsmaßnahmen für Hörgeschädigte und die psychosomatische Rehabilitation für Suchtkranke. Auch bei Essstörungen, Übergewicht, Mangelerscheinungen, Bulimie und dergleichen gibt es Rehabilitationsmaßnahmen, um den Patienten zu einer gesunden Ernährung zu führen. Die Kosten für die medizinische Rehabilitation werden von den Trägern wie Krankenkasse, Rentenversicherung, Arbeitsamt, Jugendpflege und dergleichen übernommen. Obwohl hierdurch für die Träger relativ hohe Kosten entstehen, hat sich aber herausgestellt, dass sich dieser Kostenaufwand lohnt, denn die meisten können anschließend wieder im normalen Berufsleben eingegliedert werden. Wenn auch teilweise die Erkrankungen nicht beseitigt sind, so ist dennoch in der Regel zumindest eine erhebliche Besserung zu verzeichnen, so dass viele, die ansonsten einer besonderen Pflege bedurft hätten, zumindest wieder selbständig leben können. Dadurch werden dann auf Dauer durch die medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen Kosten eingespart.
Wer führt die Rehabilitationsmaßnahmen durch?
Bei vielen Krankheiten ist die Hilfe von Psychologen wichtig, damit diese herausbekommen, worin die Ursachen für die Erkrankung liegen. Auch können diese dem Patienten am besten vermitteln, wie er mit einer bestimmten Krankheit gut leben kann, wenn er sich an gewisse Vorgaben hält. Denn bei den meisten Erkrankungen spielt die seelische Verfassung des Patienten eine große Rolle, gerade wenn es um die Rehabilitation geht. Eine gute seelische Verfassung des Patienten beschleunigt den gesamten Rehabilitationsprozess. Wenn der Patient in guter seelischer Verfassung ist, arbeitet er besser mit, weil er gesund werden möchte, um schnell wieder sein normales Leben leben zu können. Bei Patienten mit positiver Einstellung reicht auch oft die ambulante medizinische Rehabilitation, Da sie selbst den Willen haben, schnell wieder einsatzfähig zu sein, arbeiten sie auch in häuslicher Umgebung selbst am Heilungsprozess mit.
Heilpraktiker Felix Teske
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 13.10.2011; 23:26:39 Uhr