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Vorsorgliche Brustentfernung - sinnvoll oder nicht?

Vorsorgliche Brustentfernungen, genannt Mastektomie, bei Frauen
Als die Nachricht in den Medien auftauchte, dass Angelina Jolie sich vorsorglich hat die Brüste entfernen lassen, durchzog ein Aufschrei die ganze Welt. Mit einem Mal wird das Thema kontrovers diskutiert und sich die Frage gestellt, wie sinnvoll die Prozedur tatsächlich ist.

Bei Veranlagung durchaus sinnvoll

Krebs ist eine heimtückische Krankheit und viele Frauen erkranken irgendwann an Brust- oder Gebärmutterkrebs. Während Frauen, die sich zur Brustentfernung entscheiden, seltsam angeschaut werden, ist es beinahe schon gang und gäbe, bei einer Zystenbildung oder übermäßigen Unterleibsproblemen die Gebärmutter zu entfernen. Nicht nur, sollte das Recht auch auf die Brustentfernung übertragen werden, sie kann sogar Leben retten. Gerade Frauen, in deren Familie bereits mehrere Fälle von Brustkrebs aufgetreten sind, gelten als gebrandmarkt. Die Veranlagung zum Brustkrebs kann bereits in den Genen stecken, der Ausbruch jedoch nicht verhindert werden. Daher ist die Entfernung für diejenigen eine Empfehlung, die wahrscheinlich an Brustkrebs erkranken oder bei denen sich Knoten gebildet haben.

Kein Grund zur Panik

Obwohl die Brustentfernung für einige Personen sinnvoll ist, sollte keine Massenpanik ausbrechen. Gab es in der Familie noch keinen Fall von Brustkrebs oder geben die heute möglichen Testverfahren keinen Anhaltspunkt, dass die Gefahr der Krebsform unmittelbar auf die jeweilige Frau zutrifft, ist eine Operation nicht nötig. Das heißt natürlich nicht, dass die gängigen Vorsorgeuntersuchungen nicht vorgenommen werden sollten. Ab einem Alter von dreißig Jahren steht allen Frauen die regelmäßige Brustkrebsvorsorge offen. Wird im Rahmen der Untersuchung ein Anhaltspunkt entdeckt, der eventuell auf Krebs hindeutet, kommt die Brustentfernung wieder ins Spiel.

Entfernung kaum sichtbar

Dass Frauen nach der Entfernung keine Weiblichkeit ausstrahlen, ist längst vorbei, dies konnte man wunderbar nach der Brustamputation von Angelina Jolie sehen. Durch die plastische Chirurgie wird die Brust nach der Entfernung erneut geformt, sodass kaum ein Unterschied auffällt. Mittlerweile ist es sogar möglich, die Milchdrüsen im Brustgewebe zu lassen, sodass operierte Frauen mitunter nach der Brustentfernung stillen können. Dennoch sollte die Brustentfernung nicht unüberlegt, sondern mit Bedenkzeit zusammen mit dem Arzt entschieden werden. Teilweise ist es zudem hilfreich, das Vorhaben gemeinsam mit einem Psychologen zu besprechen und herauszufinden, ob der endgültige Schritt wirklich gewünscht wird.

Artikel wurde zuletzt geaendert am:  19.06.2013; 18:01:40 Uhr





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