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Lycopin - der Stoff aus dem Tomaten sind
„Solanum lycopersicum“ – so lautet der wissenschaftliche Name der Tomate, und hiervon leitet sich auch der Name des Stoffes ab, der den Tomaten ihre charakteristische rote Farbe verleiht – Lycopin. Aufgrund seiner chemischen Wirkung als Antioxidant sagt man Lycopin vielerlei gesundheitsfördernde Kräfte nach. Als Vertreter der Carotinoide gilt es als eines der wirksamsten natürlich vorkommenden „Quencher“ (englisch für „Tilger“) von freien Sauerstoffradikalen. Freie Radikale, so die einhellige Meinung der Wissenschaft, sind Auslöser von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen und entstehen u.a. als unvermeidbare Nebenprodukte von Stoffwechselvorgängen. Da Lycopin in der Lage ist Radikale zu binden, galt es lange Zeit als geeignetes Mittel zur Krebsprävention. Umfangreiche Langzeitstudien haben allerdings sehr widersprüchliche Ergebnisse zu Tage gefördert. Während in einer früheren Untersuchung eine eindeutige Minimierung des Prostatakrebsrisikos bei Männern festgestellt werden konnte, legten neuere Studien nahe, dass kein Zusammenhang zwischen Lycopineinnahme und Krebsrisiko bestünde. Betakarotin, das dem Lycopin in Struktur und Eigenschaften sehr ähnlich ist, soll in hohen Dosen sogar prostatakrebsfördernd sein.
Lycopin - vielseitige Wirkung für die Gesundheit
Inwiefern Lycopin neben seiner angeblich krebsverhütenden Wirkung noch zusätzlich vor Diabetes mellitus und Osteoporose schützt, bleibt zu prüfen. Vor der Einnahme konzentrierter Lycopinpräparate raten Experten jedenfalls weiterhin ab. In Pflanzen kommt Lycopin immer als Teil eines hochkomplexen Nährstoffcocktails vor, und erst durch das Zusammenwirken all dieser Nährstoffe entfaltet Lycopin einen zweifellos positiven Effekt auf die Gesundheit. Statt auf Nährstoffpräparate zu setzen, sollte der Konsument also lieber auf lycopinreiches Obst und Gemüse wie Tomaten, Wassermelonen oder Hagebutten zurückgreifen. Nur auf diese Weise kann er sicher sein, seinem Körper auch etwas Gutes zu tun.
Hauptwirkung:
- Antioxidant
- Vorbeugung von krebsartigen Erkrankungen
- Schutz vor UV Schäden
Heilpraktiker Felix Teske
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 21.06.2009; 17:34:19 Uhr