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Rosenwurz
Rosenwurz (Rhodiola rosea) oder auch Rosenrot genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse. Bislang sind in der Gattung Rosenwurz etwa 50 Arten bekannt, von denen nur zwei in Europa beheimatet sind. Das Einzugsgebiet liegt außer in den Alpen in Skandinavien, der Arktis, dem Balkan und in den Pyrenäen in Höhenlagen von 1.000 bis 3.000 Meter. Sie bevorzugt durchlässige, sickerfeuchte Böden an Felshängen oder auf Schotterflächen, Bergschluchten, Feuchtwiesen und Moorböden. Obwohl Rosenwurz bereits zu Zeiten der Wikinger als Stärkungsmittel und zur Blutstillung eingesetzt wurde, geriet sie als Heilpflanze wieder in Vergessenheit und wurde erst unlängst als solche neu entdeckt. In ihr sind Stoffe enthalten, die die Denk- und Merkfähigkeit deutlich erhöhen. Außerdem wird ihr nachgesagt, Konzentration und Aufnahmevermögen zu steigern. Sie wird ebenfalls bei Müdigkeit, Abgeschlagenheit und als allgemeines Stärkungsmittel eingesetzt.
Rosenwurz in der Alternativmedizin
In der Alternativmedizin wird sie als Adaptogen bezeichnet. Adaptogene sind pflanzliche Zubereitungen, die dazu dienen, den Organismus zu befähigen, sich an Stresssituationen anzupassen und somit das Immunsystem unterstützen. Genutzt werden zu heilenden Zwecken vorwiegend die Wurzeln. Es wird vermutet, dass die Rosenwurz direkt in den Stoffwechsel der Neurotransmitter, also der Stoffe, die die Informationen von einer Nervenzelle zur anderen übertragen, im Gehirn eingreift. Nebenwirkungen sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht bekannt. In Deutschland ist Rosenwurz extrem selten und gehört zu den gefährdeten Pflanzenarten. In Asien wird Rosenwurz die „goldene Wurzel“ genannt.
Hauptwirkung:
- Steigert Gedächtnisleistung
- Förderung der Konzentration
- Stressbewältigung
Heilpraktiker Felix Teske
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 23.06.2009; 22:33:30 Uhr