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Anthroposophische Medizin - die Bedeutung dieses Bereiches des Medizin

Die anthroposophische Medizin stützt sich auf den Lehren von Rudolf Steiner und stützt sich nicht auf die medizinische Wissenschaft. In den Jahren 1920 - 1924 entwickelte Rudolf Steiner die Grundlagen dieser Medizin. Hierfür entstanden zahlreiche Vorträge für Ärzte und Studenten sowie ein Buch, welches im Jahr 1925 erschien. Unter anthroposophische Medizin versteht man die Heilkunst der Geisteswissenschaften in Verbindung mit der Gabe der Arznei der Homöopathie. Somit gehört die Anthroposophische Medizin auch zur Alternativmedizin. Bei der anthroposophischen Medizin werden die physischen, lebendigen, seelischen und geistigen Phänomene auf den Prinzipien der Naturwissenschaften aber auch der anthroposophischen Geisteswissenschaften gestützt. Dies bedeutet, dass das Verhältnis von Leib, Seele und Geist des Menschen in seiner Beziehung zu den Kräften und Substanzen der Natur therapiert wird.

 

Die Arzneimittel der anthroposophischen Medizin

 


Für die Anthroposophische Medizin gibt es zahlreiche Stoffe und Verfahren um Arzneimittel herzustellen, die aber auch in anderen Bereichen Anwendung finden. Es gibt aber durchaus auch Arzneimittel die einzig und allein für die Anwendung von rhythmischen Prozessen oder aber auch für die Metalltherapie hergestellt werden. Die Aufgabe bei der Herstellung dieser Arzneimittel besteht darin, dass das gewünschte Heilungsprinzip einer Substanz herausgearbeitet wird. Diese Substanz muss dann noch in eine Verabreichungsform gebracht werden. Hier kommt es nicht nur darauf an, ob die Substanz in Tabletten, Pulver, Salben oder Tropfen gebracht wird. Die pharmazeutische Bearbeitung ist hierfür besonders wichtig.

 

 

Hierfür gibt es auch spezielle Verfahren, wie zum Beispiel die Verfestigungs- und Mineralisierungs-Prozesse (z.B. kristallisieren, trocknen), Verflüssigungs-Prozesse (z.B. lösen, schmelzen usw.), Verluftungs-Prozesse (z.B. destillieren) und Verbrennungs-Prozesse (z.B. verkohlen, veraschen). Durch diese Prozesse können die natürlichen Substanzen so zur Arznei verarbeitet werden, dass sie damit auch ganz gezielt die therapeutische Wirkung erreichen. Die Ausgangssubstanz der Arzneimittel ist mineralischen, tierischen oder pflanzlichen Ursprungs.

 

Die Therapien der anthroposophischen Medizin

Neben der allgemeinmedizinischen und hausärztlichen Versorgung gehören auch die Chirurgie, Onkologie, Frauen- und Geburtsheilkunde, Neurologie und Psychiatrie zu den Aufgabengebieten der anthroposophischen Medizin. Zu den weiteren Heilverfahren gehören die äußere Anwendung zum Beispiel durch rhythmische Einreibung und Massen, Öldispersionsbäder oder Einreiben mit Metallsalben. Aber auch eine von Rudolf Steiner begründete Bewegungstherapie gehört zu einem Heilverfahren und wird Heileurythmie genannt. Weitere besondere Heilverfahren der anthroposophischen Medizin sind künstlerische Therapien und Psychotherapie.

 

 

Unter der künstlerischen Therapie zählen Maltherapien, Musiktherapien, plastisch-therapeutisches Gestalten oder aber auch die Sprachgestaltung. Gerade durch die besonders hergestellten Arzneimittel kann die Therapie der anthroposophischen Medizin in zahlreichen Fachgebieten angewandt werden. Auch die der Allergie gehört dazu. Aber auch Schwangeren kann durch die Gabe von Arznei der anthroposophischen Medizin geholfen werden (z.B. Übelkeit). Die Anwendungsgebiete der anthroposophischen Medizin sind wirklich vielseitig und vielfältig. Auch bei Kindern kann eine Therapie angewendet werden und zum Beispiel unterstützend zu Impfungen zum Einsatz kommen.

 

Die Möglichkeiten der anthroposophischen Medizin bei Allergien

Um Heuschnupfen-Symptome spürbar zu mindern gibt es in der anthroposophischen Medizin Arzneimittel die einfach durch natürliche Stoffe in Verbindung mit Wasser hergestellt werden. Da bei Heuschnupfen gerade die Nasenschleimhäute gereizt werden, sollte hier für Schutz gesorgt werden. Meist reicht schon ein Nasenspray aus, welches aus Zitrone, Quitte und Wasser hergestellt wurde. Durch die natürlichen Stoffe werden die Nasenschleimhäute beruhigt und nicht noch mehr gereizt. Zum Beispiel die Quitte in einem Nasenspray unterstützt die Schleimhäute resistenter zu werden und hilft so gegen zusätzliche Reizungen und verhindert Entzündungen. Die Zitrone in dem Nasenspray wirkt wie eine pure Zitrone. Durch die Zitrone ziehen sich die Schleimhäute zusammen und sorgen so dafür dass nicht zu viele Pollen die Schleimhäute reizen können.

 

Die Hinzugabe von Wasser bewirkt, dass die Substanz Quitte und Zitrone verstärkt wird und das Spray flüssiger wird. Zusätzlich können auch noch Globulis genommen werden. Die Kügelchen gegen Heuschnupfen können das ganze Jahr genommen werden und hier sollte darauf geachtet werden, dass die Globulis immer in der gleichen Menge unter die Zunge gelegt werden. Hier sollen sie sich langsam auflösen. Durch die Hinzugabe der Spucke entfacht sich die Wirkung der Globulis besser. Sowie dies bei vielen anderen Substanzen das Wasser erledigt. Aber auch Tabletten die mit einem Prozess der anthroposophischen Medizin hergestellt wurden, können einem Allergiker Abhilfe bei vielen Beschwerden schaffen.

 

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  26.07.2011; 19:02:14 Uhr



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