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Ausbildungen für einen Beruf im medizinischen Bereich

Wer in einem medizinischen Beruf tätig werden möchte benötigt hierfür entweder ein Studium oder eine Ausbildung. Um den Beruf des Arztes ausüben zu können kommt man um ein Studium nicht rum. Aber es gibt genügend weitere Möglichkeiten um im medizinischen Bereich tätig zu werden und Menschen helfen zu können. Ob dies nun in einer Arztpraxis, einem Krankenhaus, einem Therapiezentrum oder aber auch im Rettungsdienst ist Möglichkeiten einer Ausbildung gibt es gerade in Deutschland reichlich.

Welche Berufe können mit einer Ausbildung erlernt werden

Häufig kommt es auf den Schulabschluss an, um gewisse medizinische Berufe erlernen zu können. Für die Ausbildung des Arzthelfers / der Arzthelferin, heutige Bezeichnung fachmedizinische/r Angestellte/r, wird oft nur der Haupt- oder Realschulabschlusses benötigt. Diese dreijährige Berufsausbildung befasst sich mit den Aufgaben der Arzthelferin / des Arzthelfers, die zum Beispiel den Arztbesuch von Menschen betreuen und die Arbeit des Arztes unterstützt umfasst. Hierzu gehört aber natürlich noch viel mehr wie zum Beispiel der Umgang mit medizinischen Geräten oder das Durchführen von Laborarbeiten. Häufig gehört nicht nur die Testung des Urins dazu sondern sogar die Blutabnahme. Neben der Arbeit in der Praxis gehört auch die Schulausbildung zu der Ausbildung.

 


 

Hierzu müssen die Auszubildenden die Berufsschule in der Nähe ihres Wohnortes besuchen. Nach den drei Jahren und nach erfolgreicher Abschlussprüfung darf der Auszubildende sich dann fachmedizinische/r Angestellte/r nennen. Den Beruf der Arzthelferin / des Arzthelfers ist aber auch noch unterteilt, so dass man entweder bei einem Praktischen Arzt, Kinderarzt, Zahnarzt oder vielleicht Unfallarzt die Ausbildung anfängt. Die Ausbildung unterscheidet sich dann in den Kernpunkten wie zum Beispiel dass beim Zahnarzt das Säubern der Zähne gelernt wird und nicht die Blutabnahme. Aber auch die Ausbildung bei einem Tierarzt fällt unter die medizinischen Berufe, da dort genauso auch Blut abgenommen wird wie beim Menschen.

 

Weitere Möglichkeiten einer Ausbildung in einem medizinischen Beruf

Um in einem Operationssaal mitarbeiten zu können, muss nicht unbedingt das Studium des Arztes durchgeführt werden. Wenn die mittlere Reife abgeschlossen wurde und der Wunsch im Chirurgischen Bereich arbeiten zu können da ist, kann auch die Ausbildung zur Operationstechnischer Assistenz erlernt werden. Die Ausbildung dauert auch drei Jahre und in dieser Zeit erlernt man die Assistenz bei Operationen. Oder aber es wird der Beruf des Rettungssanitäter angestrebt. Hierfür werden lediglich ein Hauptschulabschluss und ein Erste-Hilfe-Schein benötigt. Die Ausbildung ist eine nach Bundesländern geregelte Kurzausbildung und dauert 520 Stunden. Dies entspricht einer Ausbildungsdauer von drei bis fünf Monaten. Der Rettungssanitäter hilft bei Unfällen, Verletzungen und akuten Erkrankungen direkt vor Ort. Sie sorgen für die medizinische Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsassistenten oder Notarztes. Die Ausbildung zum Rettungsassistenten dauert dagegen zwei Jahre. Sie versorgen Unfallopfer bis zum Eintreffen des Arztes.

 

 

 

Medizinische Ausbildungen sind nicht nur in Praxen und Kliniken möglich

Eine medizinische Ausbildung muss nicht immer mit einem Arzt in Verbindung gebracht werden. Wer sich für Medizin interessiert aber nicht am Menschen arbeiten möchte, der kann sich auch in einer Apotheke ausbilden lassen. Hier stehen sogar zwei Ausbildungsberufe mit verschiedenen Schwerpunkten zur Auswahl. Die Ausbildung zum/zur pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten hat, wie die Bezeichnung schon sagt, den Schwerpunkt im kaufmännischen Bereich. Hier geht es hauptsächlich um die Aufgaben Medikamente zu bestellen, zu verwalten und auch zu verkaufen. Neben der Berufschule findet die Ausbildung in der Apotheke statt. Für diesen Ausbildungsberuf reicht meist schon die mittlere Reife. Dann gibt es noch die Ausbildung zum/zur pharmazeutisch-technischen Angestellten. Hier liegt der Schwerpunkt auf Herstellung, Verarbeitung und Kontrolle von Arzneimitteln. Auch hier findet die Ausbildung neben der Berufschule in der Apotheke statt. Zu den Aufgaben der/des pharmazeutisch-technischen Angestellten gehört aber auch der Verkauf der Arzneimittel.

 

Die Ausbildung dauert zwei Jahre und kann meist mit der mittleren Reife erlernt werden. Vor allem die Ausbildung zum Physiotherapeuten/in grenzt sich von allen anderen medizinischen Ausbildungsberufen ab. Diese Ausbildung wird ausschließlich in einer Berufsfachschule für Physiotherapie durchgeführt. Dies bedeutet, dass in dieser Zeit keine Vergütung erzielt wird. Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst einen praktischen und einen theoretischen Teil. Beide Teile werden aber in der Berufschule absolviert, wobei meist ein Krankenhaus mit der Schule zusammenarbeitet, so dass der praktische Teil auch hier durchgeführt werden kann. Hauptsächlich erlernt werden in dieser Ausbildung krankengymnastische Massagetechniken, physiotherapeutische Untersuchungstechniken. Nach erfolgreicher Ausbildung können diese Techniken sowohl in der Chirurgie, inneren Medizin, Orthopädie oder aber auch Neurologie eingesetzt werden.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  26.07.2011; 18:42:13 Uhr



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