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Die Darmsanierung - Heilfasten - Entschlackung

Viele Krankheiten entstehen im Darm, nur viele wissen dies nicht. Um bei einigen Krankheiten erfolgreich behandeln zu können, bedarf es erst einmal einer Darmsanierung oder besser gesagt einer Darmreinigung. Auch gewöhnen sich im Laufe der Monate oder Jahre viele Menschen daran, dass Ihr Stuhlgang stinkt oder sogar klebrig ist. Auch häufige Blähungen oder Unverträglichkeiten bestimmter Lebensmittel werden einfach hingenommen. Diese Symptome können aber ein typisches Zeichen für Gärungs- und Fäulnisvorgänge im Darm sein. Dies führt häufig zu unterschiedlichen gesundheitlichen Störungen wie zum Beispiel Hautekzeme, Kopfschmerzen, Immunstörungen oder sogar ständige Missempfindungen oder Übelkeiten.

 

Was ist zu tun?

Bei Verstopfungen oder Durchfällen, Allergien wie Heuschnupfen oder aber auch entzündlichen Darmerkrankungen können Störungen im Darm vorliegen. Vor allem bei immer wiederkehrenden Infekten und bei Allergien ist es wichtig, dass das Immunsystem gestärkt wird und die Störung beseitig wird. Hier sollte in jedem Fall eine Untersuchung der Darmflora vorgenommen werden. Bei dieser Untersuchung werden aber nicht nur der Zustand der Darmflora und die Besiedelung überprüft, vielmehr werden auch einige andere immunologisch wichtige Entzündungsparameter überprüft. Dadurch werden Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit oder aber auch Schädigung des darmassoziierten Immunsystems möglich. Auch können bei Bedarf andere wichtige Untersuchungen wie z. B. Tumormarker oder auch Glutenunverträglichkeit durchgeführt werden. Nach einer Darmuntersuchung können dann mehrere Therapiemöglichkeiten zur Behandlung der Darmstörung mit dem durchführenden Arzt erarbeitet werden.

 

 

 

Wie funktioniert eine Darmsanierung?

Um den Darm zu sanieren oder zu reinigen gibt es viele unterschiedliche Behandlungswege. Um eine wirklich gründliche Darmreinigung vorzunehmen, kann man unter medizinischer Aufsicht den Darm ausspülen lassen. Hierfür eignet sich vor allem die Colon-Hydro-Therapie, die ca. 15 Darmspülungen beinhaltet. Hier wird etwa 10 Liter warmes Wasser durch den Arzt in den Darm geleitet. Durch diese Wassereinleitung wird der Darm entleert und von allen vorhandenen Gift- und Schlackenstoffen gereinigt. Gerne wird nach der Reinigung dem Wasser noch Sauerstoff beigemischt. Diese Beimischung soll die Wirkung potenzieren. Zu dieser Darmreinigung wird eine begleitende Ost- und Gemüsediät empfohlen. Wenn eine nicht medizinische Darmsanierung bevorzugt wird, kann auch eine Reinigung durch eine Bärlauch-Bitter-Kur durchgeführt werden. Dies ist ein natürlicher und sanfter Weg der Darmsanierung.

 

Hier wird vor jeder Mahlzeit das Bitterpflanzen-Granulat eingenommen. Durch die basische Ernähung und die Unterstützung des Bitterpflanzen-Granulates soll den gesunden Darmbakterien geholfen werden die schädlichen Bakterien oder Darmpilze zu verdrängen. Sollte keine aufreibende Fastenkur oder gar ein Einlauf gewünscht werden, gibt es noch weitere Methoden den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Hierfür bietet sich zum Beispiel die Gray-Kur an. Bei dieser Darmsanierung werden regelmäßig drei Präparate eingenommen, den Reinigungstabletten, den sogenannten Massebildnern und schlussendlich die Laktobakteriennahrung, die zusammen für Entschlackung und dann für eine gesunde Bakterienbesiedelung sorgen sollen.

 

 

 

Was ist das Ziel einer Darmsanierung?

Durch eine Darmsanierung oder Darmreinigung soll jedem Menschen ermöglicht werden seine Lebensqualität zu steigern. Hier spielt es auch nicht zur Rolle ob es um das äußerste Erscheinungsbild wie Gewichtsprobleme oder Hautausschlag geht oder um ernsthaftere und schwerwiegendere Erkrankungen bzw. Beschwerden wie Migräne, Schlafstörungen, Rücken- und Gelenkschmerzen oder innere Unruhe. Eine Darmsanierung kann für eine Besserung wenn nicht sogar für Abhilfe sorgen. Gerade Probleme mit dem Magen und dem Darm, wie zum Beispiel Verstopfung, chronischer Durchfall und Hämorrhoiden sind für diese Art von Therapie prädestiniert. Aber nicht nur für Kranke eignet sich eine Darmsanierung. Der Konsum zuckerhaltiger Lebensmittel schadet dem Darm, denn durch den Zucker werden die Bakterien und Pilze im Darm versorgt, die dem Darm schaden.

 

Diese Bakterien und Pilze vermehren sich rasant und sich für den lähmenden Stoffwechsel verantwortlich. Aber auch die Einnahme von Antibiotika oder Abführmittel beeinflussen die Darmflora negativ. Antibiotika töten Bakterien ab und achten hierbei nicht darauf, ob es sich um nützliche oder schädliche Bakterien handelt. Hierbei wird die Darmflora zusätzlich massiv geschädigt. Durch Abführmittel werden Bakterienstämme die für eine gesunde und regelmäßige Verdauung zuständig sind abgetötet. Um die Darmflora dann wieder ins Gleichgewicht zu bringen, werden noch mehr Abführmittel benötigt, was zu einem Teufelskreis führen kann. Da Darmprobleme zu den Zivilisationskrankheiten gehören, gibt es wohl kaum jemanden der von einer Darmsanierung oder Darmreinigung nicht profitieren würde.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  26.07.2011; 18:24:39 Uhr



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