Newsletter abonnieren.
Fußreflexzonentherapie - Massage der Füsse
Durch Massagen an den Füßen können Krankheiten behandelt werden. Sowohl die chinesische und die asiatische Heilverfahren konzentrieren sich auch auf die Füße. Aber schon bei den Indianern wurden diese Heilpraktiken angewandt. Die Fußreflexzonentherapie wurde aus diesen Heilverfahren durch amerikanische Therapeuten sowie durch den deutschen Therapeuten Hanne Marquardt weiter entwickelt. Mit verschiedenen Druck-, Zug- und Massagegriffen am Fuß können Einfluss auf verschiedene Organsysteme im Körper genommen werden. Im Vordergrund der Fußreflexzonentherapie stehen die Behandlung der Wirbelsäule, die Befreiung von Schmerzen und die Harmonierung der Organfunktion. Bei der Fußreflexzonenmassage werden die Fußsohlen und angrenzende Fußbereiche intensiv massiert. Schmerzhafte Areale werden besonders berücksichtigt.
Die Bedeutung des Fußes und dessen Reflexzonen
Am Fuß können durch die Reflexzonentherapie vorhandene Regenerationskräfte aktiviert werden. Der Therapeut kann über die Reflexböen am Fuß positiv auf die inneren Organe wirken. Hierfür muss der Therapeut die einzelnen Reflexzonen des Fußes genau kennen. Diese befinden sich in der Haut, also zwischen der Haut und der Unterhaut, zwischen der Unterhaut und der Körperfaszie (hauchzarte bindegewebige Hülle) sowie im Bindegewebe und in der Knochenhaut. Zu den, den Organen zugeordnete Zonen am Fuß gelangen Informationen von den inneren Organen über das Bindegewebe. Das Bindegewebe umhüllt und verbindet somit die inneren Organe, die Muskeln, die Nerven und die Gefäße.
Ein gesunder Fuß fühlt sich elastisch und warm an und ist ohne Schmerzen. Wenn er aber kalt und unbeweglich ist oder sich Fußpilz oder Hühneraugen zeigen, deutet dies auf eine Belastung oder sogar Erkrankung innerer Organe. In diesem Fall schmerzt die gestörte Reflexzone. Durch diese schmerzhaften Stellen findet der Therapeut die Hinweise auf die erkrankten Organe oder Körperteile. Da diese Stellen auch mit dem Reflex Schmerz reagieren nennt man sie Reflexzonen. Somit ist der Fuß in verschiedene Reflexzonen eingeteilt. Diese Reflexzonen sind wiederum unterteilt in Projektionsflächen. Jeder Projektionsfläche sind ein Organ und ein Körper zugeordnet. Und genau diese Projektionsflächen also Reflexzonen werden durch den bestimmten Druck, der Massage, aktiviert, um eine Verbesserung der Durchblutung der Organ- und Gewebefunktion zu erreichen.
Anwendungsgebiete der Fußreflexzonentherapie
Da die Fußreflexzonentherapie auf viele Organe und Körperteile Wirkung zeigt, kann sie bei vielen Krankheitsbildern angewandt werden. Hierzu zählen unter anderem rheumatische Erkrankungen. Hier geht es darum die Gelenkschmerzen zu mindern und nicht darum das Rheuma zu entfernen. Auch Menstruationsstörungen werden gezielt mit der Fußreflexzonentherapie behandelt. Hier geht es um Blockaden und die Schmerzlinderung. Häufig wird mit dieser Therapie auch Kopfschmerz- und Migränepatienten geholfen. Durch die Massage bestimmter Reflexzonen können die Schmerzen verringert werden. Häufig werden durch die Massage bestimmte Verspannungen einiger Körperteile gelöst, so dass der Kopfschmerz wie von selbst verschwindet.
Durch die Anredung bestimmter Organe und Körperteile können durch die Massage aber auch Kreislaufstörungen in Gleichgewicht gebracht werden. Da es auch Reflexzonen im Fuß gibt die Wirkung auf den Darm haben, lassen sich mit der Therapie Verdauungsstörungen behandeln, verbessern und beseitigen. Dies gilt auch für Blasenentzündungen, die hierdurch Linderung finden. Nicht nur bei Erwachsenen kann durch die Fußreflexmassage eine Besserung oder Entfernung von Krankheiten erreicht werden. Auch bei Kindern kann diese Art der Therapie durchgeführt werden. Gerade bei Säuglingen wird diese Form von Massage bei Verdauungsproblemen angewandt. Zum Beispiel bei Blähungen der Babys hat es sich oft als hilfreich gezeigt, die Füße zu massieren, da sich so die Störungen (Luft) lösen und das Baby viel entspannter ist.
Nebenwirkungen der Fußreflexmassage
Auch wenn die Massage ohne jegliche Gabe von Medikamenten durchgeführt wird, kann es zu Nebenwirkungen kommen. Diese Nebenwirkung die nach einer Fußreflexzonentherapie können unerwartet und unterschiedlicher Art auftreten. Aber diese Nebenwirkungen haben ihre Gründe und sollten keinesfalls negativ gewertet werden. Die Nebenwirkungen stellen eine Reinigung des Organismus dar und deuten auf eine Heilung hin. So können zum Beispiel Erstverschlimmerungen der Symptome, ähnlich wie mit der Homöopathie, auftreten. Auch kann eine Beschleunigung der Menstruation oder gar eine Verschiebung der Menstruation eine Folge der Massage sein. Auch können nach einer Massage bestimmter Reflexzonen Erkältungssymptome auftreten. Diese sind zumeist aber nur leicht und verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Bei einer Massage der Reflexzonen die den Darm anregen, kann Durchfall auftreten. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Darm anfängt zu arbeiten. Ab und zu befallen den Patienten auch Schwitzattacken nach oder sogar während einer Massage.
Heilpraktiker Felix Teske
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 26.07.2011; 18:34:39 Uhr