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Handdiagnostik - ein Abbild des gesamten Menschen
Aussagen über den Charakter, die Psyche und die Konstitution eines jedes Menschen lassen sich über die Handinnenformen und -linien machen. Hieraus lässt sich lesen welche Talente und Anlagen der Mensch besitzt. Die Hand kann somit auch als Landkarte des Menschen betrachtet werden. Bei der Handdiagnostik wird die Hand als Mikrokosmos angesehen, der den Makrokosmos, also den ganzheitlichen Menschen abbildet. Hierdurch lassen sich seelische und geistige Areale auf der Hand ablesen.
Wie funktioniert die Handdiagnostik?
Eine Gestik findet bei der Betrachtung der Hand keine Beachtung. Die Betrachtung beider Hände von innen und von außen wird bei der Handdiagnostik durch den Handdeuter vorgenommen. Hierbei achtet er auf die Farbe, die Konsistenz, die Hand- und Fingerformen, die Erhöhungen in den Handflächen sowie die Haupt- und Nebenlinien. Diese Linien werden durch den Therapeuten genau analysiert.
Der Therapeut achtet genau darauf wo die Linien entspringen, wo sie enden, ob sie von anderen Linien gekreuzt werden und ob sie gebrochen oder gebogen sind. Diese Informationen dienen der Erkennung von Informationen über den jeweiligen Menschen. Da die Hand den Mensch im Ganzen reflektiert wird durch die Handdiagnostik eine Menge von Informationen gesammelt. Auch die Betrachtung der Nägel gehört zu der Handdiagnostik. Sowohl die Form als auch die Farbe können Auskunft über viele Krankheiten geben. Natürlich kann auch aufgrund der Farbe der Hände Hinweise auf Krankheiten abgelesen werden.
Was sagt die Hand über den Menschen aus?
Für die Aussagen über die Hand eines Menschen gibt es vier Aufteilungen über die Handform. Eine quadratische Handform deutet darauf hin, dass es sich hier um eine materialistische Hand handelt. Die spatelförmige Hand ist eine praktische Hand, die konische Handform deutet auf eine schöpferische Hand hin und die sensitive Handform ist eine psychische Hand. Aufgrund dieser vier Handformen kann der Mensch bestimmten Charaktereigenschaften und Talenten in Verbindung gebracht werden. Weiter werden bei Händen unterschieden. Die rechte Hand sagt aus, welche Merkmale der Mensch aus der väterlichen Generation geerbt hat. Sie zeigt außerdem die Entwicklung die Grenzen des Trägers aus. Die linke Hand wiederum zeigt die von der mütterlichen Generation geerbten Eigenschaften an.
Auch die Finger lassen sich einteilen und Merkmalen zuordnen. Der Daumen, auch Venusfinger genannt, gibt Aussagen über die Fähigkeit zur Selbstbehauptung, das Durchsetzungsvermögen, die Lebenskraft, die Sinnlichkeit, die Leidenschaft und den Egoismus. Der Zeigefinger, oder auch Jupiterfinger genannt, zeigt die Eigenschaften des Selbstwertgefühles, der Autorität, der Macht, den Gerechtigkeitssinn, die Lebensfreude, die Herrschsucht, die Scheinheiligkeit und den Ergeiz. Der Mittelfinger, auch Saturnfinger, ist für die Erkenntnis, das Verantwortungsgefühl, die Konzentrationsfähigkeit, materiellen Erfolg, Berechnung und Habsucht verantwortlich. Auch Apollofinger genannt ist der Ringfinder, der über die künstlerische Begabung, die Schönheit, die Harmonie, das Einfühlungsvermögen, den Erfolg, die Begeisterung, die Natürlichkeit, den Fanatismus und die Gewinnsucht Aussagen machen kann.
Letztlich bleibt noch der kleine Finger, Merkurfinger genannt, der die Funktionen des verstandesmäßigen Denken, des Sprach-, Denk- und Kommunikationsvermögens, dem Erfolg, der Begeisterung, der Natürlichkeit, des Fanatismus und der Gewinnsucht anzeigt. Auch wird die Hand als Fühler und Universalwerkzeug zugleich gesehen. Da die Hand eine enge Bindung zum Gehirn besitzt und über viele Nervenfasern mit den seelischen und körperlichen Lernprozessen verbunden ist, können über die Hände auch Krankheiten festgestellt werden. Indem die Linien der Hand gedeutet werden können die Krankheitsursachen erkannt und passende Therapien zusammengestellt werden.
Wie lassen sich Krankheiten erkennen?
Anhand der Finger lassen sich unter anderem folgende Krankheiten erkennen: Ist das Zeigefingerglied der rechten Hand gebogen kann ein Leberleiden vorliegen. Ist die Haut gelblich oder gelb liegt eventuell ein akutes Leberleiden vor. Wenn das erste Zeigefingerglied der linken Hand gebogen ist könnte es sich um eine Milz-Pankreas-Schwäche handeln. Eine nicht verschiebbare Haut auf den zweiten Fingerliedern bedeutet eine Verschlackung. Wenn das Mittelfingerglied gebogen ist liegt entweder eine Blinddarmentzündung vor oder es wurde bereits eine Blinddarmoperation durchgeführt.
Auf Verdauungsprobleme deutet ein einseitig verdickter Knoten zwischen dem zweiten und dritten Glied des Mittelfingers hin. Die Verdickung des Zeigefingers bedeutet das Störungen des Dünndarms und bei Verdickung des Ringfingers Störungen des Dickdarms vorliegen. Bei einem gebogenen ersten Glied des Ringfingers hat der Patient eine Nierenschwäche. Jede Verdickung oder Verbiegung der Glieder der Finger können somit auf bestimmte Krankheiten zurückgeführt werden.
Heilpraktiker Felix Teske
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 26.07.2011; 18:57:18 Uhr