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Hypnose - behandeln mit Hypnose

Bei einer Hypnose (Trance) ist im Gegensatz zum normalen Bewusstseinzustand die ganze Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache gerichtet. Dadurch dass die ganze Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache gerichtet ist, nimmt man die restliche Umgebung mehr oder weniger nicht mehr wahr. Den Zustand der Trance kann man aber auch ohne Hypnose auch im Alltag erleben. Etwas wie in Trance tun ist hierfür ein häufiger Ausdruck dafür. Etwas wie in Trance erleben kann einem zum Beispiel beim Lesen eines spannenden Buches passieren. Um unter Hypnose versetzt zu werden, werden die Fähigkeiten hierzu von einem Hypnosetherapeuten genutzt. Für eine Hypnose gibt es verschiedene Möglichkeiten.

 

Die Arten der Hypnose

 


Bei der Hypnose wird unter Hypnocoaching, Hypnotherapie und den Hypnosestilen der direkten und der indirekten Hypnose unterschieden. Wenn keine therapeutischen oder klinischen Indikationen vorliegen wird häufig das Hypnocoaching angewandt. Die Anwendungsgebiete beim Hypnocoaching reichen von Raucherentwöhnung, Gewichtsreduzierung, Businesscoaching, Blockadeabbau oder auch Selbstbewusstseinsförderung. Bei dieser Hypnosetherapie wird nicht nur ein vorgefertigtes Skript vorgelesen sondern vielmehr mit dynamisch ressourcenorientierten Mittel gearbeitet. Zumeist kann schon nach der ersten Sitzung ein Erfolg festgestellt werden.

 

 

Wenn Heilpraktiker, Psychotherapeuten oder Ärzte mit Hypnose arbeiten wird von einer Hypnotherapie gesprochen. Ob die Symptome von dieser Gruppe in einer Hypnose ausgeführt werden, gibt zum Beispiel das ICD-10 (International Classification of Diseases) vor. Diese Therapeutischen Manuals geben vor, wann aus einem Problem ein klinisch relevantes Symptom wird. Zu diesen Symptomen zählen unter anderem Ängste, Depressionen, Phobien, psychosomatische Erkrankungen, Sexualstörungen, Panikattacken und viele mehr. Diese Symptome dürfen ausschließlich von den oben genannten Menschen mit therapeutischer Zulassung behandelt werden. Der Hypnotiseur heißt in diesem Fall Hypnotherapeut. Des Weiteren werden unter zwei Hypnosestile unterschieden. Hier spricht man von der direkten Hypnose oder auch echter Hypnose und der indirekten Hypnose oder Hypnose im Stile von Milton H. Erickson. Bei der direkten Hypnose sprechen die Befürworter von echter Hypnose.

 

Hier wird der unter Hypnose gesetzte Patient mit direkten Befehlen angesprochen. Diese Befehle sind unter anderen „Schließe die Augen und entspanne dich". Diese Befehle haben zur Aufgabe den Patienten schnellst möglichst unter Hypnose in den Trancezustand versetzen zu können. Im Gegenteil zur direkten Hypnose wird bei der indirekten Hypnose mehr in permissiven Sätzen gesprochen. Dies kann zum Beispiel der Satz „vielleicht spürst du jetzt wie schwer deine Augen werden" sein. Diese Befehle haben das Ziel dem Patienten den Eindruck zu lassen, dass er die Kontrolle über sein Handeln und Empfinden auch im Trancezustand noch hat. Welcher der beiden Stile noch besser für den Patienten sind, kommt auf diesen selber an. Einige Patienten bevorzugen den direkten Stil und andere wiederum den indirekten Stil. Aus diesem Grund sollte ein Hypnotiseur beide Stile beherrschen und auf die Wünsche des Patienten eingehen.

Was passiert im Trancezustand?

Sobald man weit genug im Trancezustand ist, entwickelt sich eine Art Automatismus. Dieser Automatismus sorgt dafür, dass ohne große Anstrengung Dinge richtig gemacht werden können und hilft sogar dabei neue Fähigkeiten in sich selbst zu entdecken und diese dann auszuprobieren. Auch können durch den Trancezustand Gewohnheiten verändert werden. Durch die Zusammenarbeit mit dem eigenen Unterbewusstsein, mit dem Ziel neue und bessere Lösungen für die eigentliche Bedürfnisse zu finden, ist es möglich den eigentlichen Willen zu erfüllen. Dies kann zum Beispiel das Abgewöhnen des Rauchens sein. Auch kann unter Hypnose das Unterbewusstsein so in einen Ruhestand versetzt werden, dass Angstzustände verschwinden und auch Schmerzen nicht empfunden werden.

 

 

 

Anwendungsgebiete der Hypnose

Die Hypnose dient als Lebenshilfe und kann somit in sehr vielen Bereichen Anwendung finden. Diese können im medizinischen Bereich, ausgeführt durch einen Arzt oder Heilpraktiker, aber auch bei Problemen im alltäglichen Leben durch einen Hypnotiseur ausgeführt werden. Zu den Anwendungsgebieten zählt die Hilfe bei Schlafstörung, Hilfe bei Hemmungen und Schüchternheit, Motivationssteigerung, Prüfungsangst, Flugangst, Redeangst, Angst vor dem Zahnarzt aber auch die Raucherentwöhnung. Aber auch eine Brustvergrößerung kann durch Hypnose erreicht werden, da unter Hypnose der Hormonhaushalt beeinflusst werden kann. Die Anwendungsgebiete der medizinischen Hypnose, die nur durch einen Arzt oder Heilpraktiker ausgeführt werden dürfen, erstrecken sich auf chronische und akute Schmerzen, Behandlung von Allergien und Asthma, Geburtshilfe oder aber auch der Anästhesie und so weiter. Hier wird heutzutage auch bei Zahnärzten vor einer Behandlung der Patient unter Hypnose gesetzt.

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  26.07.2011; 18:44:31 Uhr



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