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Magnetfeldtherapie ein naturheilkundliches Verfahren
Der Mensch kann ohne elektrische Ströme in seinem Körper nicht existieren. Ohne Stromfluss im menschlichen Körper wäre der Mensch sowohl bewegungs- wie auch lebensunfähig. Bewegt man sich der Mensch durch ein Magnetfeld, was ständig der Fall ist, da auf der Erde überall mehr oder weniger starke Magnetfelder vorhanden sind, werden im Körperinneren elektrische Felder erzeugt. In jeder Zelle und im Besonderen beim Elektrolyttransport in den menschlichen Blutbahnen und bei der Reizweiterleitung in den Nervenbahnen, fließt Strom. Der meiste natürlich dort, wo ein größerer Bluttransport stattfindet.
In gesunde Zellen kann eine Durchschnittsspannung von ca. 90 mV gemessen werden. In kranken Zellen fällt diese Spannung ab, je nachdem, wie krank die betroffenen Zellen sind. Abgestorbene Zellen können keine Spannung erzeugen oder weitergeben. Der gleiche Prozess ist in den Organen feststellbar. Wichtig dabei ist zu bemerken, dass jedes Organ über eine eigene, organtypische Spannung verfügt. Ungesunde Organe weisen ein geändertes Verhalten der Magnetfelder auf, was sich auf den Stoffwechsel des Betroffenen auswirken kann bzw. auswirkt. Den in den Therapien erzeugten elektromagnetischen Feldern ist es möglich, den Menschen komplett zu erfassen, was nichts anderes bewirkt, als dass das aufgebaute Kraftfeld auch noch den innersten Winkel im Körper des Menschen erreicht, also die ganzen Zellen und Organe. Es ist bis heute jedoch noch nicht wissenschaftlich und nicht nachhaltig geklärt, wie dieser Vorgang im Einzelnen vor sich geht.
Arten der Magnetfeldtherapie
Die Magnetfeldtherapie ist eine Therapie, die sich in zwei Felder unterteilt. Zum einem in die mit statischen Magnetfeldern, zum anderen in die mit pulsierenden Felder. Der Unterschied beider Methoden liegt darin, dass in der Behandlung mit pulsierenden Magnetfeldern elektromagnetische Signale pulsartig, abgegeben werden. Die Intensität der einzelnen Impulse können individuell variiert werden. Bei der statischen Vorgehensweise ist der Impuls immer gleich stark bzw. gleich schwach. Beide Methoden sind gut und effektiv anwendbar, will man aber gezielter oder intensiver behandeln, so wäre die pulsierende Methode eher zum Einsatz geeignet.
Was die pulsierende Magnetfeldtherapie betrifft, und wie man sich das Vorgehen besser vorstellen kann ist vielleicht durch folgendes Beispiel möglich: Visualisieren kann man sich den Prozess vielleicht so, dass man sich die ausgesandten Impulse auf einem Oszillographen in einer Art dynamischen, permanent veränderbaren Grafik vor sich sieht. Je nach dem man mehr Höhen oder Bässe zum Einsatz bringt, umso größer sind die sichtbaren und verschiedenen Formen dieser, wodurch verschiedene Modelle und Formen auf dem Oszillographen entstehen. Effektiver einsetzbar ist die pulsierende Methode.
Pulsierende Magnetfelder kann man laut Magnetfeldforschung bedenkenlos so häufig als gewünscht und vollkommen zeitunabhängig einsetzen. Zu Bedenken gilt hierbei jedoch, dass die „Sitzung" eher häufiger und dafür kürzer angewandt werden sollte. Die Gefahren einer Überreizung, die mit der Zeit zu einer Wirkungslosigkeit führen kann, ist gegeben. Die Gefahr einer „Gewöhnung" ist gegeben. Man kann dieses vielleicht damit vergleichen, wenn man ein Schmerzmittel permanent zu sich nimmt. Irgendwann ist die körperliche Schwelle der Höchstaufnahmemöglichkeit des Wirkstoffs erreicht und das Mittel wirkt kaum oder gar nicht mehr.
Anwendungsgebiete und Wirkung der Magnetfeldtherapie
Indikationen für die Anwendung der Magnetfeldtherapie sind Wundheilungsstörungen, degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule, Knochenbrüche und Migräne, also prinzipiell alle Erkrankungen die durch Verbesserung der Durchblutungssituation behandelt werden könne. Eine bessere Durchblutung bedeutet auf der einen Seite eine gesteigerte Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen der Zellen, auf der anderen Seite besserer Abtransport von Abbauprodukten des Gewebes.
Die Methode der Magnetfeldtherapie richtet sich bei jedem Einzelnen ganz individuell nach dessen Krankheitsverlauf und nach den bisher angewandten Therapiemethoden und deren Verlauf und Erfolg. Wie bei allen Therapiemethoden sollte diese auf jeden Fall am besten mit den Menschen, die am Heilungs- bzw. Genesungsprozess, sprich den Medizinern und Therapeuten, besprochen werden, die in den einzelnen Feldern mit- oder hauptarbeitend tätig sind. Einsetzbar ist die Methode der Magnetfeldtherapie bei so ziemlich allen schmerhaften Erkrankungen, wie z. B. Rheuma und dergleichen. Alle Krankheiten hier aufzulisten würde dem Informationscharakter des Textes im Gesamten stören.
Risiken der Magnetfeldtherapie
Sollte ein Mensch auf einen Herzschrittmacher oder andere ähnlich sensitiven und sensiblen elektronischen Implantate oder ähnliches verfügen, sei darauf hingewiesen, dass elektromagnetische Impulse einen störenden oder gar beinflussenden Einfluss auf diese Geräte und deren gezielten Wirkungen haben können!
Heilprakter Felix Teske
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 26.08.2011; 17:39:11 Uhr