Suche

Suche

Newsletter abonnieren.

Ihre Daten

.

Original Tai Chi oder auch Schattenboxen genannt

Das Original Tai Chi heißt vollständig eigentlich Tai Chi Chuan. Eine weitere, eher westliche Bezeichnung ist Schattenboxen.

 

Was bedeutet der Name Tai Chi Chuan?

Tai ist im chinesischen die höchste Steigerungsform, Chi, auch Qi geschrieben, bezeichnet die Lebensenergie und Chuan steht für Faust. Eine direkte Übersetzung ist schwer, etwas holprig könnte man Tai Chi Chuan als „Höchste Energie der Faust" wiedergeben.

 

 

 

Was ist Tai Chi?

Tai Chi besteht traditionell aus drei Aspekten. Es ist eine Kampfkunst, für den bewaffneten oder unbewaffneten Nahkampf gedacht und wird auch als innere Kampfkunst bezeichnet. Zudem stellt Tai Chi eine Mediationsform dar, die den Geist gesund erhalten soll. Die körperlichen Bewegungen, die nach bestimmten Mustern ausgeführt werden sollen, dienen der Gesunderhaltung des Körpers. In der Westlichen Welt spielt der Kampf eine untergeordnete Rolle, hier stehen die Bereiche Meditation und Bewegungsübung im Vordergrund und gehen ineinander über. Wie bei allen chinesischen Bewegungsübungen ist auch beim Tai Chi das Ziel, das sogenannte Chi, also die Energie zu vermehren und im Körper über die Meridiane fließen zu lassen.

 

Klinische Untersuchungen haben ergeben, dass regelmäßige Tai Chi Übungen positive Auswirkungen auf die Psyche und auf den Körper haben. Tai Chi dient nicht als Therapie bei Krankheiten, hat aber sehr wohl eine präventive Wirkung. Noch im 19. Jahrhundert wurde Tai Chi Chuan in China als Kampfkunst trainiert und praktiziert. Heute steht auch im Reich der Mitte die langsame Form, die zur Meditation und als Bewegungsübung dient, im Vordergrund.

 

Die Prinzipien des Tai Chi

Bei der langsamen Form des Tai Chi ist die bewusste und richtige Körperhaltung von entscheidender Bedeutung, um Atmung und Bewegung in Einklang bringen zu können. Die Körperhaltung wird durch fünf Prinzipien charakterisiert. Neben der aufrechten Haltung des Kopfes sollen die Schultern gesenkt sein und die Ellbogen hängen. Der Rücken soll gerade, das Steißbein aufrecht sein, als letztes soll das Becken gesenkt sein. Diese so gewonnene gerade Linie von Kopf bis Becken wird nun bei jeder Bewegung beibehalten, sie darf nicht nach vorn, hinten oder zur Seite verkrümmt werden.

 

 

So soll der Fluss des Chi erleichtert werden. Zudem führt dies auf Dauer gesehen zu einer generell verbesserten Körperhaltung und somit auch zu einer Entspannung der Skelettmuskulatur. Die verschiedenen Übungen sind anfangs ungewohnt, doch mit der Zeit führen sie zu einer Steigerung der Konzentrationsfähigkeit. Die Bewegungen des Tai Chi sind weich, natürlich, locker und entspannt.

 

Es soll ein Minimum an Kraft für die einzelnen Bewegungen aufgebracht werden, sie sollen eher von alleine fließen, die korrekten Abläufe sind hierbei so wichtig wie die richtige Körperhaltung und eine gleichmäßige, tiefe und ruhige Atmung, die sich der Bewegung anpasst. Eine Bauchatmung wird angestrebt, da sie in der Regel tiefer und somit langsamer als die Brustatmung ist. Die Aufmerksamkeit wird auf die Übung gelenkt, wodurch ein meditativer Zustand erreicht werden kann. Tai Chi kennen wir in der westlichen Welt vorwiegend als Übungen in einer Gruppe und ohne Waffen.

 

Die fünf Aspekte des Tai Chi Chuan

Ein Meister des Tai Chi Chuan hat fünf Aspekte zusammengefasst, nach denen heute gelehrt wird. Der erste Aspekt ist das „Jing", das man mit Ruhe übersetzen kann. Hier ist unterschieden zwischen der Ruhe des Körpers, der sich in bewussten Atmen und Konzentration ausdrückt. Die Ruhe des Herzens dagegen bezieht sich auf die fließenden und leichten Bewegungen. Als nächstes folgt das „ Quing ", es bedeutet Leichtigkeit. Sie wird als Gegensatz zur Schwere gesehen. Der dritte Gesichtspunkt ist das „Man", ein Ausdruck für Langsamkeit. Langsamkeit bedeutet in Bezug auf Tai Chi, dass die Bewegungen fließend und ohne Unterbrechung durchgeführt werden, aber auch, schrittweise vorzugehen und sich Zeit beim Erlernen zu lassen.

 

Die vierte Seite wird als „ Qi " bezeichnet, was auch Gewissenhaftigkeit heißt. Dieser Blickwinkel bezieht sich auf die korrekte und vorgeschriebene Durchführung der einzelnen Übungen und ihrer ständigen Kontrolle, auch die der Körperhaltung. Als letzes folgt " Heng ", was mit Ausdauer übersetzt werden kann. Darunter ist in erster Linie Beharrlichkeit zu verstehen. Die Übungen sollten regelmäßig durchgeführt werden, unabhängig von äußeren Bedingungen wie dem Wetter. Durch diese Ausdauer soll die Willensstärke des Lernenden gestärkt und sein Charakter gefestigt werden

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




Social Bookmarks: Bookmark bei: Mr. Wong Add to: Webnews Add to: Yigg Add to: Linkarena Add to: Digg Add to: Del.icoi.us Add to: Diigo Add to: Technorati Add to: Folkd



Code Sie dürfen diese Seite gern mit folgendem HTML-Code verlinken und den Linktext natürlich auch ändern.

 



Artikel wurde zuletzt geaendert am:  26.08.2011; 16:35:49 Uhr



Kommentar zu Original Tai Chi oder auch Schattenboxen genannt?

Kommentar schreiben:





Sind Sie ein Mensch? Aus Gründen der Sicherheit ist dieses Formular mit einem Spamschutz versehen.

Damit Sie dieses Formular absenden können, müssen Sie die folgende Aufgabe lösen.





.
.

xxnoxx_zaehler