Newsletter abonnieren.
Yoga - Wirkungen der Übungen
„Das Licht deines wahren Wesens strahlt von deinem Mittelpunkt aus und je tiefer du schaust, umso mehr wirst du entdecken, denn in dir befindet sich die Quelle der Weisheit, des Verstehens und des Erwachsens - du brauchst sie nur zu berühren." Dieser Satz von Thich Nhat Hanh sagt eigentlich alles über Yoga aus. Denn Yoga ist eine Art „Übung", die einem dabei behilflich ist, sein Inneres zu entdecken und zu diesem ruhigen Punkt des Inneren zu kehren. Zudem ist es gut für die Gesundheit, da es sich um Dehnungen und Streckungen der Gelenke, Sehnen und Muskeln handelt. Dies kann bis ins hohe Alter erlernt werden. Wichtig ist das langsame Dehnen und Strecken, damit kein Schaden entstehen kann.
Die Geschichte des Yogas
Seinen Ursprung hat Yoga, oder auch umgänglich Joga, im Indischen. Es zählt neben der Heilkunst Ayurveda zu der meist und länst beschäftigten Wissenschaft, die die Menschheit beschäftigt. Man kann Formen aus den Yoga Übungen bereits in archeologischen Ausgrabungen finden, die bis 4000 bis 3000 vor Christus zurück zu führen sind. Der Begriff Yoga stammt aus der alten indischen Gelehrtensprache. Es bedeutet so viel wie „Joch, was so viel bedeutet wie verbinden, anbinden, konzentrieren, Harmonie und Einheit. Und auch in shriftlcher Form wurde Yoga bereits im 12. Bis 8. Jahrhundert vor Christus. In den „vier Veden des göttlichen Wissens". Auch der historische Buddah praktizierte Yoga und es entstand im 6. Jhrhunert vor Christus der Buddhismus.
Die acht Stufen des Yogas
Bei den acht Stufen des Yogas spricht man auch vom achtgliedrigen Pfad des Yogas nach Patanjali. Hier werden mehrere Stufe unterteilt. Zum einen gibt es hier die Disziplinen, die sich mit dem sozialen Umfeld und mit dem Körper beschäftigen. Hierzu gehören Yama, Niyama und Äsanas. Dann gibt es die Disziplinen, die sich mit dem Inneren beziehungsweise mit der Psyche des Menschen befassen. Hierzu zählen Pranayama und Pratjahara. Und zu guter Letzt gibt es noch die Disziplinen die sich mit dem innersten Selbst beschäftigen. Dies sind Dharana, Dhyana und Samadhi. Somit sind die acht Stufen des Yogas komplett.
Yoga als Hilfe für die Gesundheit
Wer gesund ist, kann dem täglichen Stress des Altages stand halten und seine Lebensziele verfolgen. Der ewige Leistungsdruck in Beruf und auch im Privatleben führt zu Anspannungen und auch Verspanungen von Muskeln. Eine weitere Folge können Konzentrationsstörungn, Haltungsschäden, Rückenprobleme, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen und weitere Krankheitsbilder sein. Ist der Körper durch einen dieser Faktoren geschwächt, so wirkt sich dies auch auf das Wohlbefinden und das Selbstbewußtsein aus. Man fühlt sich gschwächt und seinen täglich anfallenden Aufgaben nicht mehr gewachsen.
An Hand der Yogaübungen kann ein Mensch diese Disharminie von Körper und Geist durchbrechen und wieder eine Harmonie herstellen. Regt man den Körper an Hand von kurzen Impulens an, so reagiert auch die Seele darauf. Denn mitlerweile hat die Wissenschaft die Erkenntnis erlangt, dass das Gehirn nicht nur in der Lage ist, Impulse an den Körper aussendet. Es ist selbst ebenfalls in der Lage, stetig Impulse von allen Teilen des Körpers zu empfangen. Hierbei ist Yoga eine erstklassige Unterstützung. Denn Yoga ist dabei behilflich, Körper und Geist in Einklang und vor allem auch in Harmonie zu bringen.
Wenn man mit Yoga beginnen möchte
Der Eintieg in Yoga ist zu jeder Zeit möglich. Es sind keinerlei Vorerkenntnisse erforderlich. Alle Kurse haben die gleichen Grundlagen. Es ist eine Schritt für Schritt Anleitung aufgebaut nach der Asanas-Praxis. Sprich, Konzentrationsübungen, Pranayama, Entspannungstechniken und nach Wunsch sogar Meditationsübungen. Kursangeboten kann man bei vielen Krankenkassen nachfragen, über ein Volkshoschulprogramm absolvieren oder sich Informationen aus dem Internet heraussuchen. Wichtig ist hier nicht ein gesondertes Umfeld zum Lernen, sondern es ist die Ruhe die übermittelt werden soll. Es müssen auch keine Gerätschaften für zu Hause angeschafft werden, denn es reicht eine weiche und warme Unterlage, auf der man bequem liegen kann. Dann kann mit Yoga begonnen werden. Viele Menschen erlernen dies über eine CD. Jedoch ist es weitaus sinnvoller, sich in gute Hände zu begeben, damit man keine Fehler beim sanften Dehnen macht.
Heilpraktiker Felix Teske
© Aliaksandr Zabudzko - Fotolia.com
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 01.09.2011; 22:15:41 Uhr