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Nieren und Blase

Niere Blase Unsere Niere ist ein paarig angelegtes bohnenförmiges Organ, die zur Bilanzierung des Wasserhaushaltes im Körper dient. Die Hauptfunktion besteht in der Bildung von Harn. Maßgebend beteiligt sind die Nieren in der Regulierung des Wasser- und Elektrolythaushaltes. Zudem regulieren sie das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper. Obwohl viele sagen würden, die Nieren dienen im Körper nur als Filter, und zum Zwecke der Harnproduktion, wissen nur wenige "Nichtmediziner", dass die Nieren weitere wichtige Funktionen im Körper erfüllen. Sie produzieren Hormone, scheiden Enzyme aus, und sind so maßgeblich z.B. an der Blutdruckregulierung beteiligt. Giftige und harnpflichtige Substanzen wie z.B. Medikamente, Harnstoff, Kreatinin, oder Harnsäure, werden über die Nieren ausgeschieden. Um den Körper nicht zu vergiften, verfügen die Nieren über ein komplexes Filtersystem.

 

Viel mehr, als nur ein Filter

Das Hormon Renin wird von der Niere produziert. Dieses Hormon ist an der Blutdruckregulierung maßgebend beteiligt. Des Weiteren produzieren die Nieren das lebensnotwendige Vitamin D3, das für den Knochenstoffwechsel unerlässlich ist. Für die Bildung von roten Blutkörperchen ist das Hormon Erythropoetin von großer Bedeutung. Es wird ebenfalls von den Nieren produziert. Da die roten Blutkörperchen nicht ewig "leben",  müssen diese immer wieder neu gebildet werden. Nach etwa 4 Monaten haben rote Blutkörperchen quasi ausgedient und müssen erneuert werden.

Sind die Nieren gesund, registrieren sie jeden Mangel an roten Blutkörperchen. Die Reaktion darauf ist eine vermehrte Ausschüttung des Hormons Erythropoetin. Sind die Nieren jedoch krank, hat das negative Auswirkungen auf den gesamten Körper. Nicht nur, dass die Filterfähigkeit deutlich abnimmt, auch die Bildung von Hormonen und Enzymen geschieht nur noch auf "Sparflamme".  Da das Hormon Erythropoetin die Bildung von roten Blutkörperchen unterstützt, führt ein Mangel an eben diesem Hormon über kurz oder lang zu Blutarmut. Zusammenfassend kann man also sagen: Gesunde Nieren sorgen für einen gesunden Wasserhaushalt im Körper, und begünstigen die Bildung der roten Blutkörperchen. Die Regulierung des Blutdrucks sorgt für ein gutes Wohlbefinden. Auf der anderen Seite kann man jedoch behaupten, Bluthochdruck entsteht nicht zwangsläufig durch Erkrankungen der Nieren. Hier sind die Ursachen hauptsächlich in anderen Bereichen zu suchen.

 

Die Blase - nicht nur eine Sammelstelle

Die Harnblase ist ein so genanntes Hohlorgan. Direkt verbunden ist sie mit den Nieren und der Harnröhre, um den Urin aus dem Körper leiten zu können. Sie ist dehnbar. Ihre Form und Größe hängt davon ab, wie stark sie gefüllt ist. Je nachdem, wie stark die Blase gefüllt ist, setzt der Harndrang ein, den man nicht ignorieren sollte. Das Fassungsvermögen der Blase beträgt etwa 800ml. Bei etwa 1/3 des Fassungsvermögens verspürt man bereits einen Harndrang. Bei einigen Erkrankungen kann dieser bereits viel früher eintreten. Die Blase verfügt über eine relativ kräftige Muskelschicht, die für eine willentliche Kontrolle des Schließmuskels verantwortlich sind. Erkrankungen der Nieren und der Blase sollten unbedingt medizinisch behandelt werden. So werden schwerwiegendere Erkrankungen, die einen chronischen Verlauf nehmen könnten, vermieden werden.

 

Erkrankungen der Harnwege vermeiden

 


Die Harnblase hat die Aufgabe, den von den Nieren produzierten Urin zwischenzulagern. Erkrankungen an der Blase und der Harnröhre können zu Schäden in den Nieren führen. Zwar ist es möglich, mit nur einer Niere zu leben, doch sollte man diese scheinbar harmlosen Erkrankungen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Für Erkrankungen an der Blase und der Harnröhre kommen Ernährungsfehler, Fehler im Trinkverhalten, aber auch Schwankungen des Hormonhaushaltes infrage. Oberstes Gebot ist eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Dabei sollte man darauf achten, dass man möglichst Mineral-, Quell-, oder Leitungswasser trinkt. Zuckerhaltige Limonaden sorgen zwar dafür, dass man häufiger Durst hat, sind jedoch nicht gerade das, was man gesund nennen kann. Viel besser sind Kräuter- und Früchtetees, nach Möglichkeit ungesüßt, oder mit Süßstoff gesüßt. Saftschorlen sollten generell ungesüßt sein. Da der Körper im Laufe eines Tages über 2 Liter Wasser verliert, ist es ratsam, diese Menge an Flüssigkeit über den Tag verteilt dem Körper wieder zuzuführen. Entzündungskrankheiten der Harnwege gehen häufig auf eine bakterielle Infektion zurück. Frauen und Mädchen sind von Entzündungen der Harnwege deutlich häufiger betroffen, als Männer. Den medizinischen Zweig, der sich mit den Erkrankungen der Nieren befasst, nennt man übrigens Nephrologie.

Hajnalka Prohaska

 © London_England - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  07.05.2009; 17:36:53 Uhr



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